Dekoration aus Beton

„Industrial style“ ist einer der großen Einrichtungstrends der letzten Jahre. Dazu gehören gedeckte Farben, viel Glas, Stahl – und Beton. Schon im Kleinen kann der Industriestyle attraktive Akzente setzen. Zum Beispiel durch Teelichthalter aus Beton, die sich leicht nachbasteln lassen.

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Was Sie brauchen:

  • Betonpulver
  • Wasser
  • Halbkugeln aus Plastik
  • Kleine Teelichtgläser o.ä.
  • Acrylfarbe
  • Pinsel

 

Wie es geht:

Betonpulver zum Basteln bekommen Sie in vielen Geschäften und im Internet. Es ist feinkörniger als Beton, der auf dem Bau Verwendung findet. Es wird mit Wasser angerührt. Das Mischungsverhältnis finden Sie auf der Verpackung. Geben Sie also zunächst Wasser in ein Gießgefäß und fügen Sie das Betonpulver hinzu. Rühren Sie die Mischung gut um, bis sich eine gleichmäßige Masse gebildet hat.

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Gießen Sie diese Mischung vorsichtig in eine Form. Wir haben dafür einfach eine Plastikkugel genommen, die aus zwei Hälften besteht. Im Bastelhandel bekommen Sie diese in unterschiedlichen Größen. Sie sind eigentlich als Rohlinge für selbstgemachte Christbaumkugeln gedacht, eignen sich aber hervorragend für diese Bastelei. Gießen Sie die Kugeln nicht zu voll. Als nächstes müssen Sie nämlich die Aussparung anlegen, in die später das Teelicht eingesetzt wird und dabei wird die Masse teilweise verdrängt und quillt nach oben.

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Setzen Sie für die Aussparung ein kleineres Teelicht- oder Votivglas oder eine etwas schwerere kleine Kugel in die Mitte der Betonmasse. Wir haben im Beispiel den Kopf einer kleinen Steingut-Figur benutzt.

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Rütteln Sie leicht an den Kugelhälften, um mögliche Lufteinschlüsse in der Betonmasse zu beseitigen. Setzen Sie die Kugeln dann mit der Betonmischung so auf ein Gefäß, dass Sie sie gerade ausrichten können. Dieser Arbeitsschritt ist wichtig. Achten Sie darauf, dass der tiefste Punkt der Kugeln genau mittig liegt und das Gewicht für die Aussparung exakt darüber. Funktioniert das nicht, kippt später ihr Teelichthalter zu einer Seite oder das Teelicht sitzt schräg in der Halterung. Beides führt dazu, dass die Teelichter nicht gleichmäßig abbrennen können.

Lassen Sie die Betonmasse nun antrocknen. Nach etwa zwei Stunden sollte die Mischung leicht angezogen haben. Nehmen Sie jetzt die Gewichte aus der Masse, mit der Sie die Vertiefungen für die Teelichter geformt haben. Die Masse ist nun zwar noch sehr weich, aber später lassen sich die Gewichte – vor allem Gläser – nur noch schwer vom festen Beton lösen und gehen dabei unter Umständen kaputt.

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Lassen Sie die Betonmasse nun so lange trocknen wie auf der Verpackung angegeben. Anschließend stürzen Sie die Kugelhälften und lösen die Teelichthalter durch sanftes Schütteln und Klopfen.

Malen Sie die Innenseite und den oberen Rand Ihres neuen Teelichthalters mit Acrylfarbe an (Bild 7). Besonders schön wirkt das mit Metalltönen, die durch das Kerzenlicht regelrecht aufleuchten.

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Adventskalender aus Streichholzschachteln

Es hat schon Tradition hier in der Tüte Glück: Jedes Jahr zeige ich Ihnen, wie Sie einen Adventskalender selbst basteln können. Nach dem Klopapierrollenkalender im letzten und dem Papierboxen- und dem Sockenkalender im vorletzten Jahr, benutzen wir dazu heute leere Streichholzschachteln und einen Kleiderbügel.

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Was Sie brauchen:

  • 24 leere Streichholzschachteln
  • 24 kleine Perlen
  • 1 Kleiderbügel mit Quersteg
  • Bunt- oder Geschenkpapier
  • Klebstoff
  • Geschenkband
  • Stifte

 

Wie es geht:

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Leeren Sie für diesen Adventskalender zunächst 24 Streichholzschachteln und legen Sie die Außenhüllen zur Seite.

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Kleben Sie auf eine der schmalen Seiten der Innenschachteln eine kleine Perle. Das ist später der „Griff“, mit dem sich die Fächer des Adventskalenders leichter öffnen lassen.

Um die Außenhülle weihnachtlich zu gestalten, messen Sie die Streichholzschachteln aus und übertragen Sie die Maße auf passendes Bunt- oder Geschenkpapier. Schneiden Sie das Papier aus.

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So können Sie die Außenhülle der Streichholzschachtel darin einwickeln. Kleben Sie diese Umhüllung gut fest und stecken Sie Außen- und Innenteil der Schachteln wieder zusammen.

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Nun müssen Sie die Kästchen noch mit den Zahlen 1 bis 24 beschriften.

Anschließend binden Sie farblich passendes Geschenkband um die Schachteln und knüpfen das andere Ende des Bandes an den Steg des Kleiderbügels. Achten Sie dabei darauf, dass die Zahlen gut durchmischt sind, damit die Vorfreude beim Öffnen durch die Suche nach dem richtigen „Türchen“ gesteigert wird. Wenn Sie die Stricke unterschiedlich lang zuschneiden, bekommt der Kalender mehr Dynamik. Dazu können Sie einzelne Schachteln auch an die Unterseite einer anderen binden, statt direkt an den Kleiderbügel. Die Perlen sollten allerdings immer nach vorn zeigen, damit die „Türchen“ daran gut geöffnet werden können.

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Und nun müssen Sie sich nur noch 24 Überraschungen einfallen lassen, die in die Streichholzschachteln passen. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einem Adventskalender für den Partner mit 24 Zetteln, auf denen Sie Dingen notieren, die Sie an ihm lieben. Oder 24 kleine Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen, die der Beschenkte im Laufe des nächsten Jahres einlösen kann.

 

Selbst gemacht: Knetseife

Kennen Sie Knetseife? Nein? Dann sollten Sie DIESE Bastelei heute vielleicht mal ausprobieren: Ein schnelles Projekt mit wenigen Zutaten, das sich prima auch mit Kindern basteln lässt. Und ein witziges Mitbringsel oder Gastgeschenk ist Knetseife auch.

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Was Sie brauchen:

  • Speisestärke
  • Duschgel
  • Lebensmittelfarbe
  • Schüssel
  • Nudelholz oder Flasche
  • Ausstechförmchen

 

Wie es geht:

Das Wichtigste zuerst: Knetseife kann man benutzen wie normale Seife. Sie schäumt genauso und sie reinigt genauso. Nur fest ist sie nicht. Vielmehr kann man sie beim Duschen oder Händewaschen zu immer wieder neuen, lustigen Formen und Figuren kneten. Das macht Spaß – und hilft vielleicht, auch die Kinder zum regelmäßigen Händewaschen zu motivieren.

Geben Sie in eine kleine Schüssel etwas Speisestärke. Wie viel Sie benötigen, hängt davon ab, wie viel Knetseife Sie herstellen möchten. Für ein großes Stück wie in unserem Beispiel brauchen Sie etwa 60 bis 70 Gramm Stärke. Nun geben Sie etwa halb so viel Duschgel dazu und kneten alles gut durch.

Das ist am Anfang eine ziemliche Matscherei – und deshalb ein beliebter Bastelschritt bei Kindern. Aber mit der Zeit vermischen sich Stärke und Duschgel zu einer geschmeidigen Masse, die nicht mehr an den Händen klebt, sich aber gut zu einem festen, nicht bröckelnden Teig formen lassen sollte. Klappt das bei Ihnen nicht auf Anhieb, geben Sie einfach noch ein bisschen Stärke oder Duschgel hinzu – je nachdem, ob die Masse zu nass ist und klebt oder eher zu trocken und deshalb bröselig geworden ist.

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Wenn Sie die Knetseife einfärben wollen, können Sie die Lebensmittelfarbe entweder noch vor dem Kneten zur Masse geben oder danach. Letzteres bietet sich vor allem an, wenn Sie mehrere Seifenstücke in verschiedenen Farben anfertigen wollen. Dann teilen Sie an dieser Stelle die Knetmasse und färben jedes Stück einzeln ein. Aber Achtung: Durch die weiße Speisestärke wird die Knetseife nie knallbunt werden. Egal, wie viel Farbe Sie benutzen: Die Seife wird stets pastellfarben bleiben. Denn um die Konsistenz von Knete beizubehalten, müssen Sie nach jeder Flüssigkeitszugabe meist auch wieder etwas Speisestärke ergänzen.

Wie es weiter geht, hängt davon ab, wie Sie Ihre Seife formen möchten. Als Mitbringsel oder Gastgeschenk können Sie Mini-Seifen machen. Legen Sie die Knetseife dafür auf eine Platte, die Sie vorher mit der Speisestärke bestäubt haben und rollen Sie sie mit einem Nudelholz oder einer gefüllten Flasche zu einem Teig von etwa 1 Zentimeter Dicke aus. Aus diesem Teig können Sie nun mit einfachen Plätzchen-Ausstechern Formen ausstechen. In einem hübschen Glas mit einer Schleife dekoriert, lässt sich die Knetseife so prima verschenken und aufbewahren.

Wem das zu aufwändig ist, der kann die Seife auch einfach zu einer Rolle formen und davon jeweils ein Stück abschneiden. Oder Sie kneten den Teig zu einem „normalen“ Seifenstück und verzieren das fantasievoll.

Zum Waschen halten Sie die Knetseife einfach unter den Wasserstrahl und kneten sie in der Hand kurz auf, damit sie schäumt.

Königlich dekorieren mit Blattgold

Mit Blattmetall zu arbeiten, braucht Übung und Geduld. Das Ergebnis aber lohnt die Mühe, denn so entstehen wahrhaft königliche Dekoartikel. Wie diese kleine Schatztruhe.

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Was Sie brauchen:

  • Holzkiste
  • Anlegemilch
  • Blattmetall
  • 2 weiche Pinsel
  • Weiches Tuch
  • Dekoration

 

Wie es geht:

Blattmetall ist nicht das gleiche wie Blattgold. Es ist deutlich preiswerter und auch unproblematischer zu verarbeiten. Außerdem bekommen Sie es nicht nur in Gold, sondern auch in Silber oder Kupfer, was Ihnen noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Wenn Sie keinen eigenen Basteltisch haben, empfehlen wir allerdings, die Arbeitsfläche mit alter Zeitung oder Folie abzudecken, denn beim Verarbeiten des Blattmetalls entstehen lose Flocken, die überall haften bleiben und sich einzeln nur schwer entfernen lassen.

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Als erstes grundieren Sie die Holzschachtel mit sogenannter Anlegemilch. Die bekommen Sie im Bastelgeschäft oder online. Sie wirkt wie ein Spezialkleber und bereitet die Oberfläche darauf vor, die Metallflocken zu fixieren. Die Anlegemilch muss mindestens 20 Minuten antrocknen. Die genaue Trocknungszeit finden Sie auch auf den Verpackungen von Anlegemilch und Blattmetall. Bei sehr saugfähigen Oberflächen wie dem Holz unserer Schachtel empfiehlt es sich, nach 20 Minuten eine weitere Schicht Anlegemilch aufzutragen und auch diese antrocknen zu lassen.

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Erst danach beginnen Sie mit dem Auflegen des Blattmetalls. Sie können mit ganzen Blättern arbeiten, dann schaffen Sie eine glatte, gleichmäßige Oberfläche. Allerdings braucht es viel Übung, um die hauchdünnen Blätter ohne Falten und Risse zu applizieren. Für den Antik-Effekt, den wir uns für die Schatztruhe wünschen, bietet es sich aber an, mit Metallflocken zu arbeiten. Diese können überlappend auf das Holz aufgebracht werden und dürfen und sollen Falten werfen. Diese Art zu arbeiten hat einen weiteren Vorteil: Fingerabdrücke fallen hierbei nicht weiter auf, so dass sie die Flocken auch mit den Fingerspitzen vorsichtig auf die Oberfläche setzen können. Einfacher und präziser ist es aber, wenn Sie dafür eine Pinzette benutzen.

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Mit einem weichen und trockenen Pinsel tupfen und streichen Sie anschließend das Metall auf dem Holz fest.

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Haben Sie die komplette Kiste mit Blattmetall überzogen, geht es an die Abschlussarbeiten: Mit einem weichem Tuch reiben Sie die überstehenden Metallreste ab und glätten letzte Falten. Haben Sie keine Angst, hier auch mit etwas Druck zu arbeiten. Wenn Sie dabei versehentlich auch Metall entfernen, das nicht entfernt werden sollte, bearbeiten Sie die Stelle einfach erneut mit Anlegemilch und setzen ein neues Stück Metall auf. Damit ist die Vergoldung abgeschlossen.

 

Wenn Sie möchten, können Sie die Truhe nun noch verzieren oder auch mit Lack versiegeln, damit es länger hält. Aber Vorsicht: Auch versiegelt sind Gegenstände mit Blattmetall nur für den Gebrauch in Innenräumen gedacht. Um Gegenstände für den Außenbereich zu vergolden, sind sehr viel aufwendigere Techniken notwendig.

Life Hack: Pflanzen automatisch gießen

Life Hacks sind kleine, aber extrem nützliche Tricks, die ohne viel Aufwand und vor allem fast umsonst nervige Alltagsprobleme lösen. Auf der Familienseite des So!-Magazins stelle ich deshalb inzwischen neben Bastelprojekten auch clevere Lifehacks vor. Heute: ein Bewässerungssystem für Balkon- und Topfpflanzen.

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Was Sie brauchen:

  • Leere Getränkeflasche aus Kunststoff mit Schraubdeckel
  • Nagelschere oder kleinen Bohrer
  • Wasser

 

Das Problem:

Sie wollen ein paar Tage ins Blaue fahren, einfach mal ausspannen, aber es gibt niemanden, der sich in dieser Zeit um Ihre Zimmer- und Balkonpflanzen kümmern kann. Gerade jetzt im Sommer brauchen die aber in relativ kurzen Abständen frisches Wasser, um nicht zu vertrocknen.

Die Lösung:

Suchen Sie sich eine leere Plastikflasche, deren Größe zu Ihrem Blumentopf passt. Bohren Sie dann zunächst ein Loch in den Schraubdeckel der Flasche. Das geht mit einer Nagelschere, aber auch mit einem kleinen Handbohrer. Sorgen Sie dafür, dass das Loch einen Durchmesser von mindestens einem Millimeter hat, damit am Ende ausreichend Wasser durch das Loch austreten kann.

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Nun bohren Sie ein ähnlich großes Loch in den Boden der Flasche. In der Mitte ist der Flaschenboden oft verdickt. Wenn Sie hier Probleme haben, ein Loch zu schaffen, setzen Sie es einfach ein paar Millimeter weiter außen an: Diese Öffnung ist nur dazu da, später Luft in die Flasche zu lassen, denn ohne kann das Wasser nicht fließen. Das Loch muss dafür aber nicht exakt mittig sitzen.

Füllen Sie die Flasche nun mit Wasser, aber vergessen Sie nicht, dabei das Loch im Boden mit einem Finger zu verschließen. Füllen Sie nur so viel Wasser ein, dass am Ende noch ein paar Zentimeter Luft in der Flasche sind.

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Verschließen Sie sie mit dem Deckel und stecken Sie sie über Kopf in den Blumentopf der Pflanze, die Sie bewässern wollen. Achten Sie dabei darauf, dass die Flasche tief in der Erde steckt. Das stabilisiert sie, verhindert also, dass sie aus dem Topf kippt. Zum anderen gelangt so das Wasser möglichst nah an die Wurzeln. Es tritt nun tröpfchenweise aus dem Loch im Deckel aus. So bekommt die Pflanze zwar Flüssigkeit, es entsteht aber keine Staunässe.

Der Praxistest:

Markieren Sie am besten außen an der Flasche mit einem wasserfesten Stift den Wasserstand, wenn Sie sie in den Topf gesteckt haben. So können Sie problemlos erkennen, ob auch wirklich Wasser an die Pflanze abgegeben wird. Verändert sich der Pegel auch nach zwei bis drei Tagen nicht, kann es nämlich sein, dass das kleine Loch im Flaschendeckel mit Erde verstopft ist. Ziehen Sie die Flasche dann einfach aus dem Topf, säubern Sie das Loch und versuchen Sie es noch mal.

Kleiner Zusatztipp: Bei großen Pflanzen oder für Balkonkästen ist es sinnvoller, mehrere kleinere Bewässerungsflaschen einzusetzen als eine große. Auf diese Weise können sie an unterschiedlichen Stellen im Topf Flaschen einsetzen und bewässern die Pflanzen darin gleichmäßiger, als wenn nur eine große Flasche viel Wasser an einer einzigen Stelle abgibt.

Blumengesteck selber machen

Puh, schon wieder liegen Wochen zwischen diesem und dem letzten Post. Hier hat das Umzugsmonster zugeschlagen. Überall herrscht das totale Chaos und mittendrin bastle ich die Projekte, die jede Woche in die Zeitung kommen. Aber sie dann auch hier einzupflegen – das schaffe ich momentan kaum. Doch das Ziel ist in Sicht: Diese Woche ziehe ich endgültig um. Dann muss ich nur noch im neuen Zuhause die Kisten auspacken und spätestens im Oktober herrscht hoffentlich wieder das gewohnte GEORDNETE Chaos in meinem Arbeitszimmer. Dann folgen hier auch wieder wie gewohnt wöchentlich neue Projekte. Bis dahin habe ich aber schon mal eine Bastelidee, die vielleicht hilft, den Übergang vom Sommer in den Herbst leichter zu nehmen:

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Blumenschmuck gehört zu jeder Festtafel. Dafür muss man aber nicht viel Geld ausgeben, sondern kann das leicht auch selbst machen.

Was Sie brauchen:

  • frische Schnittblumen
  • festen Karton
  • Steckmasse
  • alte Wachstuchdecke
  • Geschenkpapier
  • Sprühflasche
  • Heißkleber
  • Klebestreifen

 

Wie es geht:

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Suchen Sie sich festen, stabilen Karton. Einfacher Bastelkarton ist für dieses Projekt nicht geeignet, weil er durchweicht und keine stabile Wand bildet. Am einfachsten ist es, wenn Sie Versandkartons benutzen und diese in der Größe und Form zuschneiden, die Sie brauchen. Für eine einfache rechteckige Form können Sie auch einfach auf eine fertige Dose aus fester Pappe, Plastik oder Metall zurückgreifen.

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Anschließend kleben Sie die einzelnen Pappteile so zusammen, dass Sie eine Form bekommen, die ein Gefäß ergibt. Sie müssen an dieser Stelle nicht allzu penibel arbeiten, weil das so entstehende Gefäß nur ein Rohling ist, den wir später noch schön gestalten. Am schnellsten können Sie diesen Arbeitsschritt mit einer Heißklebepistole erledigen, aber auch jeder andere Klebstoff funktioniert.

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Damit das Gefäß später nicht durchweicht, wenn die Blüten gewässert werden, schlagen wir es innen mit einem Stück einer alten Wachstuchdecke aus. Schneiden Sie dafür ein passendes Rechteck zu, das etwas größer ist als das Gefäß aus Pappe.

Setzen Sie dann das Gefäß in die Mitte des Wachstuches und zeichnen Sie die Konturen ab. So können Sie die Ecken des Tuches einschneiden, was es Ihnen erleichtert, das Tuch in das Gefäß zu legen und wirklich bis in die Ecken auszukleiden. Ist das erledigt, können Sie das Tuch an der Außenseite der Pappe mit Klebestreifen fixieren, damit es nicht verrutscht.

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Nun schneiden Sie Geschenkpapier so zurecht, dass Sie damit die Schachtel von außen umhüllen können. Wählen Sie im besten Fall Papier, das zur restlichen Tischdekoration passt.

Schneiden Sie zuletzt die Steckmasse für die Blüten passend zu. Stecken Sie die Masse fest in die Schachtel und wässern Sie sie mit einer Sprühflasche, bis die Steckmasse gut durchfeuchtet ist.

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Kürzen Sie dann die Blüten und stecken Sie sie so in die Steckmasse, dass kein Freiraum mehr zu sehen ist. Arbeiten Sie für einen dreidimensionalen Effekt und mehr Abwechslung in unterschiedlichen Ebenen und setzen Sie am Ende hier und da ein wenig Blattgrün ein.

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Auf diese Weise können Sie nicht nur rechteckige Tischgestecke gestalten, sondern auch andere Formen anlegen. Zahlen – etwa für die Geburtstagstafel – oder Buchstaben für den Hochzeitstisch sind nur zwei mögliche Ideen.

Funkelnde Galaxie im Glas

Mit diesem Basteltipp holen wir das Weltall ins Kinderzimmer: Wir gestalten bunte, glitzernde Galaxien in alten Einmachgläsern.

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Was Sie brauchen:

  • Glas mit Schraubdeckel
  • Wattebällchen
  • Farbe (Lebensmittel- oder Schulmalfarben)
  • Glitzerpulver
  • Wasser
  • Schaschlikspieß
  • Deko für den Deckel

 

Wie es geht:

Sogenannte „Galaxy Jars“, also „Galaxie-Gläser“, sind unter Bastel-Bloggern im Internet gerade sehr angesagt. Weil Sie so unkompliziert und schnell herzustellen sind und immer wieder anders aussehen, sind sie auch eine tolle Bastelei für Kinder.

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Füllen Sie das saubere, fettfreie Einmachglas zunächst zu etwa einem Viertel mit Wasser. Soll das Glas als Dekoration länger stehen, verwenden Sie am besten stilles Mineral- oder destilliertes Wasser. Das enthält keine Kalkteilchen, die sich mit der Zeit ablagern könnten.

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Geben Sie etwas Farbe zum Wasser und verrühren Sie sie gut. Welche Farbe Sie nutzen, hängt vom Effekt ab, den Sie erzielen wollen. Lebensmittelfarbe löst sich im kalten Wasser schnell und rückstandslos auf, ergibt am Ende aber eher pastellige Galaxien. Schulmalfarben zum Beispiel müssen Sie vorsichtig dosieren und gründlich umrühren, damit sich keine Farbklumpen bilden. Das macht es vor allem in den späteren Arbeitsschritten schwierig. Dafür färbt sie deutlich kräftiger.

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Geben Sie nun noch ein bisschen Glitzer in das Wasser. Anschließend können Sie nach und nach die Wattebällchen in das Glas geben.

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Drücken Sie sie mit einem Schaschlikspieß leicht nach unten, aber lassen Sie ruhig Spielraum zwischen den einzelnen Wattebällchen. Sie saugen sich mit dem Wasser voll, sollen aber nicht wie eine Masse aussehen, sondern sich mit kleinen „Seen“ aus freiem Wasser abwechseln. Der Glitzer schwimmt in der Regel oben, drücken Sie ihn mit dem Schaschlikspieß einfach ein bisschen an die Glaswand und schieben sie ihn nach unten.

Sind Sie mit der ersten Lage zufrieden, füllen Sie ein weiteres Viertel des Glases mit Wasser und geben auch hier Farbe und Glitzer – in einem anderen Ton – hinzu. Dann folgt auch hier die Watte. Auf diese Weise füllen Sie das Glas bis zum Rand mit bunten, glitzernden „Galaxien“.

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Anschließend verschließen Sie das Glas mit dem Deckel. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, können Sie die Innenseite des Deckelrandes mit Alles- oder Heißkleber bestreichen und den Deckel erst dann schließen. Ist der Kleber getrocknet, verhindert er nicht nur, dass der Deckel wieder geöffnet werden kann, sondern beugt auch dem Auslaufen vor. Wer mag, kann die Deckel-Oberseite nun noch mit bunten Bändern, Stoffen oder Accessoires verschönern.

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Selbst gemacht: glibberiger Slime

Er ist glibberig, kommt meist in grellen Farben und mit stark chemischem Geruch daher – und begeistert fast alle Kinder: Slime. Wir zeigen Ihnen heute, wie Sie den selbst machen können und so wenigstens genau wissen, was drin ist.

Was Sie brauchen:

  • Bastelkleber ohne Lösungsmittel
  • Flüssigwaschmittel
  • Lebensmittelfarbe
  • Glitzer
  • Styroporperlen

 

Wie es geht:

Bei unseren Testbastel-Kindern kam dieses Projekt super an. Sie wollten den fertigen Slime – oder auf deutsch: Schleim –  am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen. Eltern sehen in diesem Produkt in der Regel wenig Sinn, aber bei den Kindern ist es der Hit. Auch das Herstellen ist kinderleicht. Trotzdem sollten Sie kleinen Bastlern dabei zur Hand gehen, denn die einzelnen Komponenten sollten nicht im Mund oder auf der Kleidung landen.

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Geben Sie als erstes etwas lösungsmittelfreien Bastelkleber in eine Schüssel. Fangen Sie mit einer kleinen Menge an, Sie können die Zusammensetzung der einzelnen Komponenten jederzeit anpassen.

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Fügen Sie dem Klebstoff nun Flüssigwaschmittel hinzu. Die Verschlusskappe des Waschmittels oder ein kleines Glas eignen sich gut als Dosierhilfe. Welches Waschmittel Sie benutzen, ist egal. Weder die Marke, noch die Frage, ob es sich um Color- oder Weißwaschmittel handelt, ist für den Slime relevant. Das Wachmittel sorgt am Ende dafür, dass die Masse formbar wird und nicht an den Händen und allem anderen klebt, mit dem er in Berührung kommt. Je mehr Waschmittel Sie verwenden, umso fester wird das Ergebnis.

Rühren Sie Waschmittel und Klebstoff gut zusammen. Sobald sich die beiden Komponenten verbunden haben, wird es Zeit, sich die Hände schmutzig zu machen. Fügen Sie, wenn Sie das möchten, jetzt Lebensmittelfarbe und Glitzerpulver hinzu.

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Auch kleine Styroporkugeln können Sie jetzt untermischen. Das stabilisiert den Slime. Kneten Sie ihn nun gut durch. Das braucht ein bisschen Geduld und Ausdauer. Allmählich sollte die Masse aber fester werden und sich immer leichter von den Händen lösen. Klappt das nicht, geben Sie noch ein bisschen zusätzliches Flüssigwaschmittel hinzu. Wird der Slime zu fest, reißt oder bricht also beim Formen, fügen Sie noch ein wenig Klebstoff hinzu.

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Bildet sich Schaum oder enthält der Schleim zu viel Flüssigkeit, können Sie das reduzieren, indem Sie die Masse weiter kneten. Hilft das nicht, legen Sie den Slime auf ein Küchentuch und tupfen Sie Schaum und Flüssigkeit vorsichtig ab. So können die Kinder ihn nicht nur für das typische Durch-die-Finger-quetschen nutzen, sondern können damit sogar Figuren und Kunstwerke formen.

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Trend-Notizen Sketchnotes: So geht es

Sie sind gerade sehr in und sollen helfen, nichts Wichtiges mehr zu vergessen: Sketchnotes. Ich habe die gezeichneten Notizen ausprobiert und zeigen Ihnen, wie Sie den Anfang finden.

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Was Sie brauchen:

  • ein Blatt Papier
  • Bleistift
  • Fineliner
  • farbigen Filzstift

 

Wie es geht:

Sketchnotes sind Notizen, die nicht aufgeschrieben, sondern gezeichnet werden. So soll es dem Gehirn leichter fallen, sich Wichtiges zu merken. Zugleich macht das Zeichnen den meisten Menschen einfach mehr Spaß. Es gibt versierte Sketchnote-Nutzer, die damit ganze Konferenzen und Vorträge „mitschreiben“. Bis Sie das schaffen, braucht es aber sehr viel Übung und Routine, denn am Anfang dauert das Zeichnen deutlich länger als das einfache Mitschreiben.

Wir empfehlen daher für den Anfang eine Sketchnote über etwas, dass weniger umfangreich ist und das Sie nicht unter Zeitdruck setzt. Probieren Sie es doch mal mit einem Rezept oder einer Bastelanleitung.

Übrigens: Notizen zu zeichnen, heißt nicht, dass Sie keine Schrift benutzen dürfen. Sie wird nur oft aufwendig gestaltet oder in ein Bild eingebunden – zum Beispiel beim Titel Ihrer Sketchnote.

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Legen Sie den Titel als Erstes auf Ihrem Blatt Papier an. Ob Sie ihn mittig oder an den oberen Rand setzen, ist Ihnen überlassen. Überlegen Sie nun, wie viele Schritte, also Bilder, Sie brauchen. Wenn Sie das vorher wissen, ist es einfacher, das Blatt so einzuteilen, dass auch wirklich alles Platz hat. Wenn Sie sich unsicher fühlen, können Sie die einzelnen Schritte Ihrer Sketchnote-Anleitung vorskizzieren, indem Sie Rahmen für jeden einzelnen Schritt anlegen. Aber Vorsicht: Gerade am Anfang verschätzt man sich schnell, was den Platzbedarf eines Bildes angeht. Unter Umständen ist es also einfacher, erstmal zu zeichnen und erst am Ende Rahmen zu ziehen, wo sie notwendig sind.

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Nun beginnen Sie mit dem Zeichnen und dafür müssen Sie kein Künstler sein. Sketchnotes müssen schnell gehen, deshalb wird reduziert gezeichnet. Im Wesentlich bestehen die Figuren und Motive aus geometrischen Grundformen wie Punkt, Linie, Rechteckt, Dreieck, Kreis, Oval oder Welle. Nadine Roßa nennt das in ihrem Buch „Sketchnotes – visuelle Notizen für alles“ ihr „visuelles Alphabet“.

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Schauen Sie sich mal in Ihrer Umgebung um und versuchen Sie die Gegenstände, die Sie sehen, in diese Grundformen zu zerlegen. Mit ein bisschen Übung gelingt das schnell. Bücher bestehen so etwa aus Rechtecken, eine Stehlampe aus einem Dreieck mit abgeschnittener Spitze, einer vertikalen und einer horizontalen Linie und einem Halbkreis. Nun müssen Sie diese Grundformen nur noch aufs Papier bringen, schon ist die erste Form fertig.

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Kleiner Tipp, um Menschen zu zeichnen: Legen Sie die am Anfang einfach als Strichmännchen an, aber geben Sie ihnen „Gelenke“ – so können Sie nicht nur stehen, sondern zum Beispiel auch winken, sitzen oder auf etwas zeigen. Sie werden sehen, es braucht keine aufwendigen Details, um „verständlich“ zu zeichnen.

Ergänzen Sie, wo die Skizze nicht reicht, Ihr Bild durch Schrift und genießen Sie das Ausschmücken Ihrer Szenen mit Fahnen, Rahmen, Symbolen oder farbigen Akzenten.

Einhorn pupst Badesalz

Ein Vollbad mit Salz aus dem Toten Meer ist gesund und wohltuend – aber auch ziemlich langweilig. Es sei denn, Sie peppen das Salz ein bisschen auf. Ich zeige Ihnen, wie das geht:

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Was Sie brauchen:

  • Totes-Meer-Badesalz
  • Lebensmittelfarbe
  • pflegendes Öl

 

Wie es geht:

Totes-Meer-Salz soll nicht nur für ein entspannendes, sondern auch für ein heilsames Vollbad sorgen. Seine besonderen Inhaltsstoffe kommen vor allem bei er Behandlung von Haut- und Atemwegserkrankungen zum Einsatz. Nun ersetzt das heimische Wannenbad keinen Urlaub am Toten Meer, aber beruhigend und pflegend wirkt es trotzdem. Nur ist es nicht besonders aufregend: Salz als Badezusatz schäumt nicht, blubbert nicht, glitzert nicht und macht das Badewasser auch nicht bunt. Es sei denn natürlich, Sie benutzen dieses selbstgemachte Badesalz, das in der Sonne so bunt funkelt und glitzert, dass unsere Testkinder spontan an all die Produkte denken musste, die im Moment überall mit Einhörnern beworben werden und das Badesalz sofort „Einhorn-Pups“ getauft haben.

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Die Herstellung ist dabei denkbar einfach. Geben Sie etwas Totes-Meer-Salz, das sie unbehandelt als Badezusatz in Drogerien oder Apotheken bekommen, in eine Schüssel.

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Nun fügen Sie etwas Lebensmittelfarbe hinzu. Hierbei gilt: Je mehr Farbe, desto intensiver leuchtet am Ende auch das fertige Badesalz. Wollen Sie eher pastellige Töne erzielen, benutzen Sie am besten nur wenige Tropfen Farbe. Rühren Sie Farbe und Salz jetzt gründlich um. Es kann eine Weile dauern, bis das Salz die Farbe richtig annimmt, aber früher oder später funktioniert das gut.

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Den nächsten Schritt können Sie auslassen, wenn Sie das Badesalz so unbehandelt wie möglich verwenden möchten. Ansonsten geben Sie nun für die Extraportion Pflege etwas Körper-Öl zu der Mischung. Wir haben dafür Jojoba-Öl benutzt. Sie können aber natürlich auch jedes andere Öl benutzen. Wenn Sie auf eine rückfettende Pflege weniger Wert legen, können Sie auch einfach einige Tropfen ätherisches Öl benutzen, um Ihrem Badesalz einen besonders schönen Duft zu verleihen. Aber Achtung: Achten Sie immer darauf, dass Sie wirklich reines ätherisches Öl benutzen, das auch für die Verwendung in Kosmetik zugelassen ist. Einfache Raumduft-Öle sind nicht geeignet, weil sie zu schweren Hautreizungen führen können. Auch beim Öl gilt: Weniger ist mehr. Einige Tropfen reichen in der Regel aus.

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Wenn Sie auch das Öl gut untergerührt haben, breiten Sie das Salz für einige Stunden auf einem Küchenpapier oder Zeitung (Achtung, kann abfärben!) aus und lassen die Lebensmittelfarbe trocknen, damit das Salz später in der Verpackung nicht schimmelt.

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Nun füllen Sie Ihr Einhorn-Pups-Badesalz in hübsche Gläser oder Flaschen.

Fertig

Gestalten sie noch ein Etikett. Vor allem, wenn Sie das Badesalz verschenken wollen, ist auch ein Schildchen mit den Zutaten eine gute Idee. So wissen zum Beispiel Allergiker sofort, ob Sie das unbedenklich Salz verwenden können oder nicht.