Es ist nie zu früh für Weihnachtsdeko

Wenn es um das Basteln mit Papier geht, freue ich mich über jede Anleitung, die ohne Klebstoff auskommt. Muss ich den benutzen, klebt der am Ende nämlich immer auch auf meinen Händen, meinen Klamotten, dem Tisch, dem Boden, der Wand und der Seite des Bastelwerks, auf der er nichts zu suchen hat. Origami ist also mein persönliches Papierbasteleldorado, denn die Benutzung von Klebstoff ist hierbei nicht nur unnötig, sondern eigentlich sogar verboten. Das Dumme ist nur, dass Origami bisweilen so kompliziert ist, dass ich bebilderten Anleitungen selten bis zum korrekten Ergebnis folgen kann. Videoanleitungen finde ich aber meist zu langatmig. Deshalb freue ich mich sehr, wenn hin und wieder ein Origami-Projekt meinen Weg kreuzt wie dieser Stern hier.

      

Gefunden habe ich ihn auf meinem Lieblingsinspirationskanal, auf Pinterest. Die Anleitung findet ihr auf diesem wirklich schön gemachten Blog. Beim Versuch, ihn nachzubauen, habe ich mittelgroße Origamiblätter benutzt, die noch vom letzten Baschetta-Stern übrig waren.

  

So ist er im Durchmesser etwa 20 Zentimeter groß. Für den Weihnachtsbaum ist das ein bisschen sehr groß, aber als Fensterschmuck ist er prima geeignet. Alternativ würde ich ihn als Bilderrahmen verwenden. Einfach ein hübsches Familienfoto rund zuschneiden und von hinten so an den Stern kleben, dass das Bild in dem Loch in der Mitte gut zu sehen ist. Mit einem kleinen Pin und/oder einem hübschen Band kann man sich so eine Bildergalerie mit den „Sternstunden“ des Lebens bauen.

Als nächstes werde ich den Stern noch mal basteln –  mit den Mini-Origami-Blätter. Die haben nur fünf zentimeter Kantenlänge. Das wird eine ziemliche Fummelei, aber wenn es funktioniert, dürften diese Sterne die perfekte Größe haben, um am Ende tatsächlich unseren Weihnachtsbaum zu zieren. Mein Traum ist ja ein Baum, der nur mit selbst gestalten Sternen ganz unterschiedlicher Art geschmückt ist. Allerdings weiß ich schon jetzt, dass mir die Geduld fehlen wird, um das wirklich umzusetzen. Verwendet ihr eigentlich selbstgemachten Schmuck am Baum? 

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