Liebster Award, die Zweite

Meine Lieben,

indexich weiß gar nicht, was ich sagen soll: Gleich zwei tolle Bloggerinnen haben mich vor einigen Tagen für den Liebster Award nominiert. Vielen Dank, liebe Jule, liebe Jane! Ich nehme eure Fragen sehr gern zum Anlass, ein bisschen mehr von mir zu verraten. Allerdings kann ich keine weiteren Blogs nominieren. Ich blogge noch nicht so lange und habe eine eher kleine, aber sehr feine Liste an Blogs, die ich verfolge. Die kleinen darunter habe ich allerdings schon im März beim letzten Liebster Award nominiert. Sobald ich eine entsprechende Zahl neuer Blogs in meiner Liste habe, hole ich die Nominierungen aber auf jeden Fall nach.

Zu den Regeln:

  • Danke dem Blogger, der Dich nominiert hat
  • Verlinke den Blogger, der Dich nominiert hat
  • Füge eines der Liebster-Blog-Award Buttons in Deinen Post ein
  • Beantworte die Dir gestellten Fragen
  • Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die Du nominierst
  • Nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
  • Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass Du sie nominiert hast

 

 

Die Fragen Von Jane von janecarrot.me

  1. Häkeln oder stricken?

Kommt drauf an, was am Ende rauskommen soll. Bei festen Dingen wie einem Utensilo oder Handytaschen 😉 würde ich eher häkeln. Auch für unterwegs finde ich häkeln besser. Wenn etwas passiert, verlierst du wenigstens nur eine Masche oder eine Reihe, musst aber nicht kilometerweise aufribbeln oder Maschen wieder hochziehen. Allerdings: Ich liebe die Kuscheligkeit und die Muster, die durch das Stricken entstehen können. Kleidungsstücke würde ich also wohl immer stricken.

  1. Buntstifte oder Acryl?

Buntstifte! Ich bin gnadenlos unbegabt, sobald es ums Malen geht. Mit Buntstiften kann ich keine ganz so große Sauerei anrichten.

  1. Garten oder Balkon?

Kommt drauf an: Gehört zu dem Garten ein Gärtner? Dann wähle ich den. Sonst lieber den Balkon, denn mein Daumen ist tiefbraun. Wäre schade um den schönen Garten. Im Prinzip ist es aber auch egal. Ich hätte einfach nur gern einen gemütlichen Ort, an dem es kuschelig ist, nach Blumen duftet und ich mich in der Sonne und der Ruhe entspannen kann. Leider habe ich aktuell weder Garten noch Balkon.

  1. Haus oder Wohnung?

Wohnung! Ein Haus wäre mir zu viel Verantwortung, erst Recht, wenn es Eigentum und nicht nur Miete wäre. Dazu kommt, dass ich Fenster putzen hasse – und ein Haus hat nun mal noch mehr Fenster als eine Wohnung. (Auch wenn ich ab und an ein paar zusätzliche Räume für meinen Hobbys und das Material gut gebrauchen könnte).

  1. Kinder oder ohne?

Hm schwierige Frage. Ich bin mit Leib und Seele „Tante“ für die Kinder meiner Freunde. Und eigentlich war für mich immer klar, dass Kinder zu meinem Leben gehören. Ob es aber eigene werden, ist längst nicht mehr so sicher. Bisher hat es sich nicht ergeben und so schade das manchmal ist: Ich genieße auch die Freiheit und die Unabhängigkeit, die mir mein aktuelles Leben ohne Kind bietet. (Zumal die Knirpse unserer Freunde großartig sind.)

  1. Auto oder Bus?

Im Grunde meines Herzens bin ich faul, also: Auto. Aber auch, weil Bus und Bahn hier nur schlechte Verbindungen zu den Orten haben, die ich erreichen muss. Wäre das anders, würde ich vermutlich doch ab und an Bahn fahren (nicht Bus, da wird mir schlecht), denn dann käme ich endlich mal wieder zum Zeitung lesen.

  1. Obst oder Gemüse?

Gemüse! Ich vertrage Fruktose nicht gut, das macht Obst immer ein bisschen schwierig, aber ich mag Gemüse auch einfach gern.

  1. Disco oder Kneipe?

Kneipe. Immer. Ich mochte Disco schon als Teenager nicht. Zu laut, zu voll, zu anstrengend. Aber ich liebe es, mich mit Freunden in einer gemütlichen Kneipe zu treffen, zu quatschen und zu entspannen.

  1. Konzert oder Oper?

Ich liebe Opern und Operetten, habe bereits viele gesehen – und die meisten davon waren zum Glück klassisch inszeniert. Die Opulenz und Abwechslung einer Oper macht für mich den großen Unterschied zum (klassischen) Konzert. Pop- und Rockkonzerte sind ohnehin nichts für mich. Mit meinen 1,50 Metern werde ich nur übersehen, übertrampelt und zerquetscht. Vom Konzert habe ich nichts, also bin ich auch nicht bereit, Geld dafür auszugeben.

  1. Handycam oder Spiegelreflex?

Spiegelreflex. Da bin ich ein Snob. Das liegt aber vor allem an meinem Beruf. Für den Blog mache ich trotzdem viele Bilder mit dem iPad, weil es einfach zu praktisch ist. Ich muss die Bildgröße nicht mehr runterrechnen und die Bilder sind dank Cloud-Upload auf all meinen Geräten verfügbar.

  1. Pünktlich oder immer zu spät?

Ich schäme mich ein bisschen, aber bei privaten Verabredungen bin ich tatsächlich meistens zu spät. Im Job kriege ich das mit der Pünktlichkeit immer noch auf die Reihe, aber privat ist die Zeit immer schneller als ich.

 

 

Die Fragen von Jule von gluecklichstricken.wordpress.com:

  1. Welches Buch hat dich am meisten geprägt?

Oh Gott, diese Frage kann ich unmöglich beantworten. Ich habe fast 600 Bücher und zu jeder Zeit meines Lebens haben mich andere stark beeinflusst: Als Teenager haben die Highland-Romane von Diana Gabaldon mein Interesse an Geschichte geweckt. Erst vor Kurzem hat mich „Die Violine von Auschwitz“ noch lange nach der letzten Zeile beschäftigt.

  1. Was willst du in diesem Jahr noch unbedingt verwirklichen?

Aktuell bin ich auf Jobsuche, das überdeckt gerade alle anderen Vorhaben. Aber ich würde dieses Jahr gerne auch noch etwas anderes schaffen: Ich würde gerne endlich mit dem Rad zu meinen Eltern fahren. Das ist eine Strecke von fast 50 Kilometern. Nicht viel, werdet ihr jetzt vielleicht sagen, aber ich bin gnadenlos unsportlich und mit meinem erst im Februar operierten Fuß ist das keine Selbstverständlichkeit.

  1. Wofür schätzen dich deine besten Freunde?

Dafür, dass ich immer da bin, denke ich. Ich biete meine Unterstützung oft an, bevor jemand um Hilfe bittet, weil es mir wichtig ist, für meine Freunde da zu sein. Und zum Glück habe ich nur Freunde, die das schätzen, aber nie ausnutzen.

  1. Was darf bei einem perfekten Wochenende nicht fehlen?

Viel Kaffee, ein ganzer Stapel Bücher, eine Badewanne mit duftenden Badeperlen, neue Wolle und die perfekte Inspiration für ein neues Projekt und ein paar gute Brettspiele.

  1. Worauf bist du stolz?

Ich bin stolz auf meine Selbstständigkeit und darauf, dass ich mich nie davon abhalten lassen habe, einen Traum zu verwirklichen. Meine Auslandsaufenthalte, mein beruflicher Werdegang, mein eigenes Unternehmen – auf all diese Dinge bin ich sehr stolz.

  1. Wohin möchtest du eines Tages reisen?

Es gibt so viele Orte, die ich gerne noch sehen würde. Auf meiner Liste ganz oben stehen Irland, Schottland, Italien, die Malediven, die Azoren und die ein oder andere Stadt.

  1. Woher bekommst du deine kreativen Ideen?

Pinterest und die Blogs, denen ich folge, sind meine wichtigsten Inspirationsquellen. Hier und da finde ich auch in einem Buch eine gute Idee. Und manchmal habe ich sogar ganz allein lichte Momente ;-).

  1. Was macht dich glücklich?

Glücklich ist ein ganz schön großes Wort. Ich glaube nicht, dass man das Glücklichsein durch Dinge beeinflussen kann. Glücklich bin ich, wenn viele Kleinigkeiten zusammenkommen und gemeinsam den Moment plötzlich perfekt machen. Das ist besonders, aber ich will auch gar nicht immer gleich glücklich sein. Zufrieden, gelassen, fasziniert oder begeistert, reicht mir schon. Und es gibt eine Menge Dinge, die mich begeistern oder faszinieren: Blumen, Schmetterlinge, eine schöne Wanderung, das perfekte Licht, eine Fototour, ein Buch, eine frisch geputzte Wohnung, ein richtig gutes Essen, Zeit mit Familie und Freunden, einen erfolgreichen Projektabschluss…

  1. Was kannst du stundenlang machen, ohne dass es dir langweilig wird?

Lesen, baden, tanzen und reden.

  1. Wen willst du mit deinem Blog erreichen?

Mein Blog richtet sich an Menschen, die vom Handarbeiten und Basteln genauso fasziniert sind wie ich. Und an jene, die zwar nicht gern selbst Hand anlegen, aber trotzdem gern individuelle, besondere Accessoires, Kleidung und Kleinigkeiten mögen. Der Blog soll eine Inspirationsquelle sein, aber auch eine Austauschplattform für Kreative. Deshalb freue ich mich immer riesig, wenn hin und wieder mal jemand meine Beiträge kommentiert.

  1. Was würdest du jemandem raten, der mit seinen kreativen Projekten/Ideen immer unzufrieden ist?

Macht einen Kurs! Mir geht das zum Beispiel auch so: Ich kriege zwei Stoffstücke aneinander gepappt, aber deshalb kann ich nicht nähen. Das will ich jetzt endlich richtig lernen, aber ich brauche dafür jemanden, der es mir live erklärt, den ich bei Fragen direkt ansprechen und der mich motivieren kann. Deshalb werde ich einen Nähkurs belegen, sobald ich die Zeit finde. Beim Stricken und Häkeln sind meine Großmütter meine wandelnden Lexika, die ich immer anrufe, wenn ich nicht weiterkomme. Wer einmal die Trick und Kniffe eines Profis kennt, ist nach etwas Übung auch mit seinen eigenen Werken zufriedener.

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