Schatzkarte für kleine Piraten

Vor ein paar Wochen war wieder mal „Sprich wie ein Pirat“-Tag. Ich verstehe seinen Sinn zwar irgendwie nicht ro richtig, hab das aber zum Anlass genommen, mich an meine Kindheit zurück zu erinnern und endlich mal wieder eine Schatzkarte zu basteln. So viel vorweg: Das mit dem Abbrennen der Kanten hatte ich weniger anstrengend in Erinnerung.

Was ihr braucht:

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  • Papier
  • Buntstifte
  • Feuerzeug
  • Schere
  • Geschenkband oder Kordel
  • Dreck

Und so geht es:

So eine Schatzsuche macht am meisten Spaß, wenn auch ein echter Schatz wartet. Versteckt also irgendwo eine Kleinigkeit, bevor ihr mit dem Basteln der Schatzkarte beginnt. Am einfachsten ist es, wenn ihr die Schatzsuche im eigenen Garten veranstalten können, aber im Zweifel kann eine Schatzkarte auch die Wohnung, den Spielplatz oder den öffentlichen Park abbilden. Achtet nur darauf, dass ihr klar erkennbare Wegmarken findet.

Beginnt die Schatzkarte am besten beim Endpunkt, zeichnet am oberen Ende des Blattes also den Ort, an dem der „Schatz“ versteckt ist. Ganz unten auf der Seite findet sich der Startpunkt. Dazwischen zeichnet ihr verschiedene Wegmarken. Zusätzlich könnt ihr die Wegmarken auch beschriften, damit eure Schatzsucher am Ende wirklich die richtigen Punkte ansteuern.

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Nun gilt es, die Schritte zwischen den Wegmarken einzuzeichnen. Die müsst ihr also vorher abgemessen haben. Aber Achtung: Denkt daran, wer am Ende den Schatz sucht. Ein Fünfjähriger hat nicht eure Schrittlänge, meistens jedenfalls ;-). Kalkuliert das also ein.

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Ist der Plan fertig gezeichnet, muss die Schatzkarte den richtigen Piraten-Look bekommen. Sie soll ja aussehen, als ob sie seit Jahrhunderten nur auf den mutigen Schatzsucher warte. Achtet bitte darauf, dass Kinder das nie unbeaufsichtigt machen: Haltet die Ecken und Kanten des Papier Stück für Stück in die Flamme eines Feuerzeuges und pustet das Feuer am Papier sofort wieder aus – oder streift das schwelende Papier an einer feuerfesten Unterlage ab.

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Anschließend reibt ihr ein bisschen Erde oder Sand auf die Schatzkarte und zerknittert sie vorsichtig.

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Am Ende sieht sie aus, als wäre sie schon sehr alt und durch viele gierige Hände gegangen. Rollt sie zusammen und schließt sie mit einem Stück Kordel oder Geschenkband.

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Extra-Tipp: Diese Schatzkarte eignet sich auch prima für Kinder-Geburtstage. Lasst das Geburtstagskind einfach mithelfen, für jeden kleinen Gast eine eigene Schatzkarte zu basteln und einen entsprechenden „Schatz“ zu verstecken. Wenn es ein bisschen spannender werden soll, verschließt die Schatzkisten mit einem Zahlenschloss und hinterlegt an jeder Wegmarke eine Ziffer des korrekten Codes. So sind die Kinder gezwungen, alle Wegmarken abzulaufen, wenn sie ihren Schatz bekommen wollen. Den können die Geburtstagsgäste am Ende ebenso mit nach Hause nehmen wie ihre persönliche Schatzkarte.

3 Kommentare zu “Schatzkarte für kleine Piraten

  1. Pingback: Zentangle – der Widerspruch in sich | Eine Tüte Glück

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