Mein erster selbst gemachter Adventskranz

Der erste Advent steht vor der Tür. Ich liebe diese Zeit und freue mich schon seit Wochen darauf, mir mit Kerzen und Tannengrün die Vorweihnachtsstimmung endlich auch in die Wohnung zu holen. Dafür habe ich dieses Jahr unseren Adventskranz zum ersten Mal selbgebunden. Das war viel einfacher als gedacht – und ist wunderschön geworden. Deshalb will euch das Tutorial dazu natürlich nicht vorenthalten.

Was ihr braucht:

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  • Tannengrün
  • Kranzrohling
  • Vier Stumpenkerzen
  • Vier Kerzenhalter
  • Floristendraht
  • Dekoration
  • Klebstoff oder Befestigungshaken
  • U. Moos

 

Wie es geht:

Reisig, also geschnittenes Tannengrün, bekommt ihr jetzt günstig und in guter Qualität oft direkt bei den Forstämtern (jedenfalls hier in Thüringen). Alternativ bieten sich Baumärkte und Floristikfachmärkte an. Alle anderen Materialien findet ihr im Bastelladen oder oft auch in Kram- und 1-Euro-Läden (Ich bin zum Beispiel komplett bei Pfennigpfeifer fündig geworden).

Bevor ihr den Kranzrohling, den es aus Stroh oder Styropor gibt, mit dem Tannengrün umbindet, könnt ihr ihn mit Moos belegen. Das verhindert zum einen, dass man am Ende den Rohling durchblitzen sieht, wenn ihr die Zweige nicht ganz dicht gebunden haben. Zum anderen speichert Moos Wasser und soll so dazu beitragen, dass der Kranz länger frisch bleibt. Nötig ist der Einsatz von Moos aber nicht. Mein Moos war so alt, als ich endlich dazu gekommen bin, den Kranz anzugehen, dass es schon staubte. Ich habe also darauf verzichtet.

Wickelt als Erstes den Floristendraht einmal um den Rohling und verzwirbelt die beiden Drahtenden, damit er gut sitzt und nicht rutscht.

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Anschließend legt ihr die ersten Tannenzweige über diesen Drahtring. Fächert die Zweige dabei so auf, dass die größeren an der Außenkante des Rohlings liegen. Bindet den Draht nun zwei bis drei Mal über die Enden der Zweige und zieht ihn gut fest.

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Anschließend legt ihr das nächste Tannengrün nach unten versetzt auf den Kranz, so dass es die Enden der ersten Zweige verdeckt. Wieder festbinden. So geht es weiter, bis der gesamte Kranz dicht mit Tannengrün bebunden ist. Wenn iht wieder am Beginn angekommen seid, schiebt die Enden der Zweige der letzten Lage vorsichtig unter die ersten, damit man Anfang und Ende nicht mehr sieht. Wickelt den Draht zum Abschluss noch einmal um den Kranz, aber haltet dabei zwei Finger zwischen Kranz und Draht.

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Den Abstand braucht ihr, wenn ihr jetzt den Draht abschneiden, um das lose Ende einige Mal durch diesen lockeren Drahtring zu fädeln und festzuziehen. So kann nichts mehr aus eurem Kranz rutschen.

Nun müsst ihr euren Adventskranz nur noch schmücken. Achtet dabei darauf, dass ihr die Kerzenhalter wirklich mittig auf dem Kranz feststeckt, damit die Kerzen am Ende richtig gerade stehen.

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Dekoelemente, die keinen Draht am Ende haben, mit dem man sie feststecken kann, könnt ihr entweder mit Heiß- oder Sekundenkleber befestigen (habe ich in Kenntnis meiner Nfällen gelassen) oder mit diesen speziellen, aus festem Draht gefertigten Befestigungshaken (Bitte entschuldigt den völlig falschen Schärfepunkt im Bild, aber ihr erkennt vielleicht trotzdem, was gemeint ist).

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Und so sieht mein Aventskranz in diesem Jahr aus: Viel natürliches, wie es auch mein Lieblingsmann mag, und ein bisschen Glitzer für mich.

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Habt ihr schon Adventsdeko fertig? Dann postet in den Kommentaren doch gern einen Link zu eurem Blog, Facebook- oder Pinterest- oder Instagram-Post. Wäre doch schön, wenn wir hier ein kleines Adventsinspirationsboard zusammen bekämen.

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