Rubbellose kann man leicht selbst machen

Rubbellose kennen wir alle – und haben ja doch immer wieder Spaß wie kleine Kinder, wenn wir mit einer Münze wie blöd rubbeln, in der Hoffnung, den nächsten großen Gewinn zu kassieren (oder das Werbegeschenk beim Kosmetikversender abzustauben, das eh alle kriegen). Ebenso viel Spaß macht es aber auch, solche Rubbellose selbst zu machen, zumal das mal tatsächlich richtig einfach ist. Ich habe deshalb vor Weihnachten gleich einen ganzen Schwung davon als Gutscheine und „Gewinne“ gemacht und verschenkt.

 

Was ihr braucht:

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  • Papier oder Karton
  • Breites, transparentes Klebeband
  • Acrylfarbe
  • Spülmittel
  • Pinsel und Stifte

 

Wie es geht:

Ihr könnt ganz traditionelle Rubbellose anfertigen, mit denen der Empfänger also wirklich etwas gewinnen kann, wenn er das richtige Symbol – oder die Kombination aus mehreren – findet. Das ist zum Beispiel zum Kindergeburtstag eine nette Abwechslung zu Topfschlagen und Blinde Kuh. Aber mit derselben Technik könnt ihr auch geheime Botschaften oder zum Beispiel Geschenkgutscheine liebevoll verpacken – wie in meinem Beispiel.

Schreibt dafür zunächst eure Botschaft oder euren Gutscheintext auf das Papier. Soll es edler aussehen, benutzt besser hübschen, farbigen Bastelkarton oder bereits fertig zu kaufende Kartenrohlinge.

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Klebt anschließend den transparenten Klebestreifen direkt über die Botschaft, die später freigerubbelt werden soll. Geht dabei ruhig großzügig zu, klebt den Tesafilm also ruhig einige Zentimeter über den Text hinaus. So geht ihr auf Nummer sicher und verhindert, dass ihr mit der Farbe später versehentlich eure Botschaft übermalt.

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Nun mischt ihr die Acrylfarbe mit dem Spülmittel und zwar in einem Verhältnis von etwa zwei zu eins, also zwei Teile Farbe zu einem Teil Spülmittel. Ihr könnt dazu jedes Spülmittel verwenden.

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Besonders schön sehen die Rubbelfelder übrigens aus, wenn ihr Acrylfarbe in edlen Metalltönen verwenden – finde ich jedenfalls, aber ich stehe ja auch ohnehin auf alles, was funkelt. Achtet darauf, dass sich die Mischung ordentlich verbindet. Nur so lässt sie sich vernünftig weiter verarbeiten. Anschließend tragt ihr die Farbmischung mit einem breiten Pinsel großzügig auf die Klebeband-Fläche auf.

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Jetzt braucht ihr Geduld, denn wegen des Spülmittels deckt die Acrylfarbe nicht mehr so gut und muss in mehreren Schichten aufgetragen werden. Ihr müsst sie an dieser Stelle also zunächst gut trocknen lassen. Tragt anschließend so viele Farbschichten auf, bis ihr ein möglichst gleichmäßiges Rubbelfeld erhaltet (darin war ich eher so mäßig erfolgreich, aber das kriegt ihr ja vielleicht besser hin) und der Text darunter nicht durchscheint. Verziert die Karten nach eigenem Geschmack. Fertig sind eure Rubbel-Botschaften.

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