Freundschaft geknüpft

Gute Freunde sind unbezahlbar. Grund genug, der Freundschaft auch ein sichtbares Symbol zu geben – zum Beispiel mit Freundschaftsbändern. Diese Variante ist schnell gemacht und trotzdem ganz individuell (und weckt jedenfalls bei mir ganz alte, sehr liebe Kindheitserinnerungen).

 

Was ihr braucht:

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  • Wollfäden oder Stickgarn, ca. 50 cm
  • Wasserflasche
  • ggf. Feuerzeug

 

Wie es geht:

Sucht euch aus den Wollfäden bzw. dem Stickgarn Farben aus, die ihr mögt und die sich schön kombinieren lassen. Denkt dabei vor allem an die Vorlieben und den Kleiderschrank des Beschenkten. Der soll das Freundschaftsband am Ende ja auch tragen, also sollte es zu seinem Geschmack passen. Ja mehr Fäden ihr benutzt, desto breiter wird am Ende das Freundschaftsband.

Schneidet die Fäden anschließend auf eine Länge von etwa einem Meter zurecht und legt sie in der gewünschten Reihenfolge nebeneinander. Nun knotet das Bündel am Hals einer Wasserflasche fest. Sie muss nicht mehr voll sein, allerdings hilft das zusätzliche Gewicht durch die Flüssigkeit gerade am Anfang beim Knüpfen. Ob ihr die Flasche auf einem Tisch positioniert oder euch zwischen die Knie klemmt, ist Geschmackssache. Sie muss nur stabil genug stehen, um euch zu erlauben, die einzelnen Knoten, die gleich entstehen, fest anzuziehen.

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Nun beginnt ihr mit dem ersten Band (ganz links im Bündel) und knoten es nacheinander um die folgenden Fäden. Zieht das Garn dabei gut an und schiebt den Knoten immer wieder fest nach oben. Seid ihr am Ende des Wollbündels angekommen, lasst den Faden hängen und beginnt neu auf der linken Seite, indem ihr das Garn, das dort nun zuvorderst hängt, ebenfalls um alle anderen Fäden knotet. So geht es weiter, bis das Freundschaftsband lang genug ist, um das Handgelenk des Beschenkten zu umfassen. Wenn alles richtig gelaufen ist, habt ihr nun ein Band, das in bunten Schrägstreifen gemustert ist. Das ist die einfachste aller Varianten. Wer mehr Zeit und Fingerfertigkeit aufbringen kann, kann aber unzählige weitere Variationen knüpfen. Tolle Inspirationen findet ihr zum Beispiel bei Babsi.

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Nun nehmt ihr das Band von der Flasche und flechtet die losen Garnenden, bis sie lang genug sind, um das Freundschaftsarmband damit zuzubinden. Fixiert die beiden so entstandenen, kleinen Zöpfe wieder durch einen Knoten und schmelzt ggf. die Enden (bei Kunstgarn), indem ihr die Flamme des Feuerzeugs darunter haltet. So verhindert ihr, dass die Enden unschöne Fäden ziehen.

Variante: Ihr könnt unterschiedliche Muster knüpfen, indem ihr jeweils an einer anderen Stelle des Fadenbündels mit dem Knüpfen beginnt. Eine Alternative ist es auch, kleine Perlen auf die Garne zu fädeln und sie erst dann zu verknoten.

Ein Kommentar zu “Freundschaft geknüpft

  1. Oh 🙂 Da hast du dich aber gut geschlagen 🙂 Ich muss gestehen, den Trick mit der Flasche kannte ich gar nicht XD ABER den werd ich auch mal testen. Mein Klemmbrett ist eh schon …naja sagen wir mal… reparierbedürftig 😉
    Bin schon gespannt, ob weitere folgen werden 😉
    Lg Babsi

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