Memoryspiel selbst gemacht

Kaum ein Erwachsener hat je ein Kind beim Memoryspiel geschlagen. Aber vielleicht macht euch der Versuch ja wieder mehr Spaß, wenn ihr das Spiel vorher selbst bastelt – mit Motiven, zu denen ihr und eure Kinder eine Beziehung haben.

 

Was ihr braucht:

  • 10 unterschiedliche, quadratische Fotos
  • weißes Papier
  • Laminierfolien
  • Laminiergerät
  • Schere oder Schneidebrett

 

Wie es geht:

Sucht oder macht zehn unterschiedliche Fotos von Gegenständen, Orten oder Menschen, die euer Kind kennt und mag. Das können Lieblingsspielzeuge sein, Familienmitglieder oder Bilder aus dem letzten Urlaub. Achtet bei der Auswahl darauf, dass sich die Fotos quadratisch zuschneiden lassen. Je nach Alter des Kindes können die Motive kleinteiliger und damit schwieriger zu merken sein. Für kleine Kinder sollte das Bild aber möglichst nur das Hauptmotiv vor ruhigem Hintergrund zeigen.

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Schneidet die Fotos am Computer so zurecht, dass sie alle eine Größe von fünf mal fünf Zentimetern haben und druckt sie doppelt aus, damit ihr am Ende jeweils ein Paar vom selben Bild haben. Natürlich könnt ihr die Fotos alternativ auch auf Fotopapier entwickeln lassen, was den Vorteil hat, dass nichts vom Motiv auf der Rückseite des Papiers durchscheint.

Alternativ (und vor allem, wenn ihr die Kinder länger beschäftigen müsst ;-)) könnt ihr die Kinder natürlich auch selbst für die Motive sorgen lassen: Zeichnet auf einem weißen Papier Kästen von fünf mal fünf Zentimetern vor und lasst die Kinder in jedes Kästchen ein kleines Bild malen. Kopiert dann alle Blätter, damit ihr alle Motive paarweise habt.

Schneidet nun die Motive aus. Wenn ihr die Bilder auf einfachem Kopierpapier ausgedruckt habt, empfehle ich, ein Stück zusätzliches, weißes Papier auf die Rückseite zu kleben, um sie so wirklich undurchsichtig zu machen. Legt die Bilder nun sorgfältig in eine Laminierfolie. Achtet darauf, dass sie gerade liegen und genug Abstand zu einander haben.

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Laminiert die Motive und schneidet sie anschließend so aus, dass sie möglichst gleich groß sind. Fertig ist euer Memoryspiel.

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Alternative: Wenn ihr kein Laminiergerät besitzt, könnt ihr die Bilder natürlich auch auf feste Pappe oder Holzstücke kleben, die ihr vorher gut abgeschmirgelt habt. Nachteil dieser Methoden: Klebrigen Kinderfingern oder verschütteten Getränken halten sie nicht so lange Stand. Die laminierte Version lässt sich dagegen immer wieder ganz einfach feucht abwischen.

2 Kommentare zu “Memoryspiel selbst gemacht

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