Luxuriöses Parfum selber machen

Gutes Parfum kostet richtig Geld – und dann ist man meistens nicht einmal die Einzige, die es trägt. Ich ändere das jetzt, indem ich meinen Lieblingsduft in Zukunft einfach selbst herstelle. Hier zeige ich euch, wie:

Was ihr braucht:

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  • Duftöl (kein Raumduft!)
  • neutrales Pflanzenöl wie Jojobaöl
  • oder Alkohol (mindestens 90 %)
  • Parfumflakon
  • kleinen Trichter
  • Gefäß zum Anrühren
  • Holzstäbchen

 

Wie es geht:

Wenn ihr das erste Mal einen Duft kreiiert, arbeitet lieber nach dem Motto „Weniger ist mehr“. Beschränkt euch auf maximal drei Düfte, um daraus euer individuelles Parfum zu mischen, bis eure Nase trainiert ist und auch mehrere Nuancen genau unterscheiden kann. Experimentiert zunächst vorsichtig mit wenigen Tropfen der Duftöle, die ihr auf einen Wattebausch oder Löschpapier träufeln könnt, um zu testen, in welcher Zusammensetzung euch der Duft am besten gefällt. Achtet darauf, Nuancen zu mischen, die einander ergänzen, statt sich gegenseitig Konkurrenz zu machen. So ist die Mischung verschiedener Blütendüfte oft schwierig, während etwa Vanille oder Zitrusnoten zu vielen anderen Aromen passen.

Ganz wichtig: Investiert in die Duftöle lieber ein paar Euro mehr! Achtet bitte unbedingt darauf, dass es sich um Naturprodukte handelt, die auch für den Einsatz in Kosmetik zugelassen sind. Duftöle, die zum Beispiel für Aromalampen oder ähnliches hergestellt werden, können starke Hautreizungen verursachen.

Mischt nun die Duftöle in dem Verhältnis, dass euch am besten zusagt und gebt dann so viel neutrales Öl hinzu, wie ihr braucht, um euren Flakon zu füllen. Als Faustregel gilt: Auf 10 Milliliter neutrales Öl kommen für ein intensiv duftendes Parfum etwa 30 Tropfen Duftöl. Gut vermischen, abfüllen, fertig.

Nutzt ihr Öl als Duftträger, könnt ihr euer Parfum sofort benutzen. Habt ihr Alkohol eingesetzt, den ihr in der Apotheke bekommt und der das Parfum länger haltbar macht, muss die Mischung zunächst für etwa zwei Wochen kühl stehen und immer wieder geschüttelt werden. Erst danach haben sich die Duftstoffe wirklich im Alkohol gelöst. Öl als Basis hat den Vorteil, dass es für einen noch intensiveren Geruch sorgt. Aber: Öl kann auch Flecken auf der Kleidung verursachen und hinterlässt auf der Haut einen leichten Fettfilm. Außerdem hat es oft einen leichten Eigengeruch.

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