Bunte Traumbilder

Mandalas sollen bei der Konzentration helfen, beruhigen und entspannen. Sie auszumalen, ist eine Sache. Aber man kann Mandalas auch leicht ganz und gar selbst kreieren. Wir zeigen, wie das geht:

Was ihr braucht:

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  • Papier
  • Zirkel
  • Buntstifte oder Kreide, Wachsmalstifte, Aquarellfarben

 

Wie es geht:

Ursprünglich haben Mandalas religiöse Bedeutung. Sie stammen aus dem Buddhismus. In Europa werden damit aber häufig Ausmalbilder bezeichnet, deren Gestaltung meditativ wirken soll. Wenn ihr euer erstes, einfaches Mandala nach unserer Anleitung gestaltet, kommen euch bestimmte Arbeitsschritte vermutlich bekannt vor. Viele von uns haben diese Technik nämlich schon in der Schule gelernt – und damit sogenannte Zirkelblumen kreiert.

Spannt euren Zirkel in einer Weite auf, mit der ihr gut drei Kreise nebeneinander auf ihr Blatt Papier setzen könnten. Diese Zirkelweite bleibt für das gesamte Mandala gleich – klappt ihn also nicht wieder zu, bevor ihr nicht fertig seid! Zeichnet nun in die Mitte des Blattes den ersten Kreis.

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Anschließend setzt ihr die Spitze eures Zirkels an einen beliebigen Punkt an der Außenlinie des ersten Kreises und zeichnet von da aus den nächsten Kreis. Der sollte – wenn die Zirkelweite noch stimmt – den Mittelpunkt des ersten Kreises touchieren. Setzt nun die Spitze des Zirkels auf den Punkt, an dem sich die ersten beiden Kreise treffen und zeichnet Kreis Nummer drei. Auch dieser sollte den Mittelpunkt des ersten Kreises treffen. Für Kreis Nummer vier kommt die Spitze des Zirkels in den Punkt, an dem Kreis drei und eins sich treffen. So geht es weiter, bis Sie einmal komplett um den ersten Kreis herum sind. Im Prinzip ist ein einfaches Mandala damit schon fertig.

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Wer es komplizierter mag, kann beliebig viele Ebenen ansetzen. Dazu setzt ihr die Spitze des Zirkels jeweils an den Schnittpunkt von zwei außenliegenden Kreisen an. So entstehen komplexe, filigrane Gebilde, die ihr nun nur noch ausmalen müsst – eine Aufgabe, die auch Kindern viel Spaß macht und zudem Feinmotorik, Fantasie und Konzentration schult. Womit ihr ausmalt, ist euch überlassen. Buntstifte, Kreide und Aquarellfarben erlauben sehr feine Farbverläufe. Filzstifte oder Acrylfarben bringen dafür kräftig leuchtende Farben. Je nach Geschmack könnt ihr nun die Konturen des Mandalas mit einem Fineliner nachziehen.

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Wer mag, kann die schönsten Mandalas anschließend rahmen oder auf dunklen Bastelkarton kleben und aufhängen. Alternativ gibt das auf Stoff gemalt auch einen tollen Wandschmuck – zum Beispiel fürs Kinderzimmer.

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Alternative: Wer keinen Zirkel zur Hand hat, muss trotzdem nicht auf Mandalas verzichten, braucht aber ein bisschen mehr Geschick und Sorgfalt. Bindet einen Bleistift (oder ein Stück Kreide) an einen Faden. Setzt das Ende des Fadens in der Mitte des Blattes an und zieht ihn straff. Führt den Bleistift am anderen Ende nun in einem Kreis über das Blatt. Wenn ihr dabei darauf achtet, dass der Faden immer gestrafft bleibt, bekommt ihr so ebenso gleichmäßige Kreise wie mit einem Zirkel. Um das Mandala zu zeichnen, verfahrt ihr einfach wie oben beschrieben.

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