Sorgefresserchen aus Plastikflaschen

Wenn Kinder Sorgen haben, brauchen sie einen Freund, dem sie sie anvertrauen können – zum Beispiel einem Sorgenfresserchen. Die kann man auch basteln, wenn man nicht nähen kann oder will.

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Was Sie brauchen:

  • Zwei leere Plastikflaschen
  • Ein Reißverschluss
  • Zwei Wackelaugen
  • Pfeifenreiniger
  • Dekoration
  • Klebstoff
  • Cuttermesser

Wie es geht:

Zeichnen Sie an den beiden Flaschen die Schnittkante an, an der Sie den Flaschenhals vom Boden trennen. Für das Sorgenfresserchen brauchen wir nur die beiden unteren Flaschenteile. Die müssen nicht unbedingt gleich hoch sein, aber die Schnittkanten sollten gut zueinander passen. Schneiden Sie die Flaschen am besten mit einem Cuttermesser auseinander. Das geht einfacher als mit einer Schere.

Der nächste Schritt verlangt ein bisschen Fingerfertigkeit, denn Sie müssen jetzt den Reißverschluss so einkleben, dass er die beiden Flaschenböden verbindet. Öffnen Sie dafür den Reißverschluss und kleben Sie zunächst eine der Stoffseiten jenseits der Zähnchen von innen an eine Flaschenöffnung. Anschließend verbinden Sie die andere Seite des Reißverschlusses mit der anderen Flasche. Dann schließen Sie den Reißverschluss.

Aber Achtung: Kleben Sie die Flaschenwand zu nah an die Zähne oder verwenden Sie zu viel Klebstoff, lässt sich der Reißverschluss nicht mehr schließen. Hier ist also wirklich Vorsicht gefragt.

Wenn Sie nur kleine Reißverschlüsse zur Hand haben, die nicht ganz um die gesamte Flasche passen, ist das nicht schlimm. Verbinden Sie die hinteren Flaschenwände dann einfach mit festem Klebeband, während Sie sie auf der Vorderseite wie beschrieben mit dem Reißverschluss verbinden. Der bildet jetzt nämlich den Mund des Sorgenfresserchens.

Nun geht es ans Dekorieren: Kleben Sie die Wackelaugen auf und verpassen Sie Ihrem Monster eine Frisur aus Pfeifenreinigern. Malen Sie Lippen und Nase nach und dekorieren Sie den Bauch der Flasche mit bunten Stickern. Alternativ können Sie ihm auch eine Fliege oder einen Schlips, einen Hut oder eine wilde Brille spendieren. Da sind Ihrer Fantasie fast keine Grenzen gesetzt.

Ist das Sorgenfresserchen fertig, kann Ihr Kind künftig, wenn es Ärger oder Probleme hat, diese einfach auf kleine Zettel schreiben und sie dem Sorgenfresserchen in den Mund stecken. Wenn sich der Reißverschlussmund dahinter wieder schließt, hat das Monster die Sorgen gefressen – und Ihr Kind hat hoffentlich nicht mehr so schwer an ihnen zu tragen.

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