Selbstgemacht: Duftende Seife

Selbstgemachte Seife ist nicht nur praktisch, sie ist auch ein schönes Mitbringsel oder ein kleines Geschenk. Und sie ist viel einfacher gemacht, als man denkt.

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Was Sie brauchen:

  • Rohseife
  • Seifen- oder Lebensmittelfarbe
  • Seifenduft oder ätherisches Öl
  • Zutaten wie Blüten, Milch oder Hafermehl
  • Wundbenzin
  • Silikonform
  • Topf
  • Kleine Metallschüssel
  • Holzlöffel oder Rührstab

Wie es geht:

Rohseife bekommen Sie im Bastelladen, aber unter Umständen auch in Apotheken und vor allem online. Dabei haben Sie die Wahl zwischen transparenter und leicht milchig aussehenden Formen. 500 Gramm Rohseife reichen dabei für etwa fünf bis sechs kleine Handseifen, wenn Sie zusätzlich mit Zutaten wie Blüten oder zum Beispiel Hafermehl arbeiten. Letzteres pflegt und erzeugt einen leichten Peelingeffekt, erster sieht einfach hübsch aus.

Um die Rohseife zu schmelzen, schneiden Sie sie in kleine Stücke und erhitzen Sie Wasser in dem kleinen Topf. Legen Sie die Seifenstücke in die Metallschüssel und stellen Sie diese in das heiße Wasserbad. Achten Sie dabei darauf, dass kein Wasser in die flüssige Seife gelangt. Unter ständigem Rühren schmelzen Sie nun die Seife und geben dann je nach Wunsch die Farbe, den Duft und die Zutaten hinzu. Sie können Ihre Seife mit Lebensmittelfarbe färben, aber die Färbung ist damit häufig nicht so intensiv wie mit echter Seifenfarbe, die Sie ebenfalls im Bastelladen bekommen. Wenn Sie Ihre Seife mit einem Duft versehen wollen, benutzen Sie bitte Kosmetikduft oder echte ätherische Öle. Alle anderen Duftöle, wie sie für Duftlampen oder ähnliches verwendet werden, können starke Hautreizungen verursachen.

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Jetzt gießen Sie die flüssige Seife in die Silikonförmchen. Sie müssen dabei nicht die teuren Seifenformen benutzen, eine Backform – etwas für Muffins – funktioniert genauso gut. Sprühen oder pinseln Sie sie vor dem Einfüllen der Seife mit etwas Wundbenzin ein, damit sich die Seife hinterher gut aus der Form löst. Das bekommen Sie in der Apotheke.

Das Wundbenzin brauchen Sie auch, wenn Sie unterschiedliche Seifenschichten kombinieren und dafür jede einzelne Schicht trocknen lassen müssen, bevor Sie die nächste aufsetzen. In diesem Fall geben Sie etwas Wundbenzin auf die obere Schicht. So verbinden sich die Seifenschichten und sie fällt nicht auseinander.

Nun müssen Sie Ihre Seife nur noch aushärten lassen. Am schnellsten geht das im Kühlschrank, aber auch bei Lufttemperatur dauert das kaum eine Stunde. Allerdings können dabei wundersame und nicht besonders nette Dinge geschehen: Bei meiner Seife zum Beispiel blieben die grün gefärbten Teil schön grün, die rot gefärbten alleding (selber Seifenfarbenhersteller!) entfärbten sich – und zwar vollständig. Sie wurden nicht nur etwas blasser, nein, nach zwei Tagen war die Seife vollkommen farblos. Das ist extrem ärgerlich und ich habe keine Ahnung, woran es liegt, werde es also auch kaum beim nächsten Versuch verhindern können.

Extra-Tipp:

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Füllen Sie kleine Mengen Seife in Formen, wie man sie sonst für Fondant-Formen wie Herzen, Blüten oder Ornamente benutzt. Diese kleinen Formen können Sie dann in ein größeres Stück transparenter Seife einbetten. Auch hier verwenden Sie das Wundbenzin, um die Schichten zu verbinden.

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