Selbstgemacht: Duschjelly

Die Kinder vom Duschen zu überzeugen, ist jedes Mal ein Kampf? Vielleicht wird es leichter, wenn das Duschgel in einer lustigeren Form daherkommt, zum Beispiel als zitterndes, glitzerndes Duschjelly.

Fertig I

 

Was Sie brauchen:

  • 1 Tasse Duschgel
  • 1 Päckchen Gelatine
  • Lebensmittelfarbe, Glitzer oder Duftöl
  • 1 kleiner Topf
  • Schneebesen
  • Herd

 

Wie es geht:

Dusch- oder auch Badejelly herzustellen, ist ganz einfach und geht vor allem ungeheuer schnell. Und weil das – hübsch verpackt – auch ein nettes Geschenk ist, eignet sich dieser Basteltipp auch für alle, die ungern mit leeren Händen zu einer Einladung gehen. Aber auch wenn die reine Produktion schnell geht: Ein paar Stunden Vorlauf müssen Sie trotzdem einplanen, weil das Jelly seine Zeit braucht, um fest zu werden.

Messen Sie zunächst etwa 200 Milliliter Duschgel ab (Bild 1). Der Einfachheit halber habe ich dazu schlicht eine Kaffeetasse benutzt, die normalerweise ziemlich genau 250 Milliliter Flüssigkeit fasst. Sie müssen es nicht furchtbar genau nehmen. Es reicht, wenn die Abmessungen ungefähr stimmen. Prinzipiell können Sie jedes Duschgel benutzen, dass Sie daheim haben. Spezielle Kinderduschgele sind aber oft schon mit Glitzer oder besonders intensiven Duftstoffen versetzt. Benutzen Sie diese, können Sie sich später einen Arbeitsschritt sparen.

Geben Sie das Duschgel jetzt in den Topf und erhitzen Sie es. Rühren Sie dabei einen Beutel Gelatine ein (Bild 2) und bearbeiten Sie die Masse so lange mit dem Schneebesen, bis sich die Gelatine restlos aufgelöst hat. Dabei sollte das Duschgel ein bisschen flüssiger werden, das ist völlig normal.

Jetzt können Sie für eine intensivere Farbe des späteren Duschjellys Lebensmittelfarbe hinzugeben (Bild 3). Haben Sie normales Duschgel benutzt, aber kleine Glitzerelfen daheim, ist das auch der richtige Moment, um Glitzerpulver einzustreuen (Bild 4). Aber Vorsicht: Nicht jede Haut verträgt Glitzerpartikel und auch Duftöl, das sie nun zur Masse geben könnten, kann bei empfindlichen Menschen für Hautreizungen sorgen. Im Zweifel also lieber verzichten. Alternativ können Sie online oder im Fachhandel auch nach Zusätzen suchen, die speziell für Kosmetikprodukte zugelassen sind. Da finden Sie nicht nur Glitzer und Düfte, sondern zum Beispiel auch Seifenkonfetti oder Blüten, die Sie unbesorgt in Ihr Duschjelly einarbeiten können.

Ist die Mischung fertig, gießen Sie sie zügig in Silikonformen (Bild 5). Die gibt es speziell für die Seifenproduktion. Die normalen Backformen, die meist deutlich billiger sind, funktionieren aber genauso gut. Nun stellen Sie das angehende Duschjelly einige Stunden kalt (Bild 6). Im Kühlschrank genügt oft eine Stunde. Bei Raumtemperatur dauert das Aushärten entsprechend länger. Lösen Sie dann das Jelly vorsichtig aus der Form und bewahren Sie es kalt und luftdicht verschlossen – etwa in einem Glas – auf, bis es zum Einsatz kommt.

Fertig II

Sie können das Duschjelly einfach im Ganzen wie Seife für den Körper benutzen, aber auch als Badezusatz funktioniert es.

5 Kommentare zu “Selbstgemacht: Duschjelly

  1. Liebe Monika,

    das stimmt. Ich kannte Duschjelly aus meinem Lieblingsladen für Naturkosmetik, kann mir dessen Schätze aber nur in kleinen Dosen leisten. Also versuche ich nachzumachen, was geht. Die Badekugeln findest du auch schon hier auf dem Blog und das Duschjelly ist das nächste erfolgreiche Projekt. Ich bin immer total glücklich, wenn das so gut klappt.

    Liebe Grüße
    Anita

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