Selbstgemacht: beruhigendes Regenrohr

Das Prasseln des Regens auf dem Dach erinnert Sie an faule Nachmittage und romantische Nächte? Mit diesem Regenrohr können Sie diese Erinnerung jetzt immer und überall wecken.

Fertig_I

Was Sie brauchen:

  • 1 lange Papprolle
  • Nägel
  • Reis oder getrocknete Hülsenfrüchte
  • 2 Luftballons
  • Schere
  • Klebe- oder Isolierband
  • Deko- oder Washitape

 

Wie es geht:

Wir haben für unser Regenrohr eine alte Küchenpapier-Rolle benutzt. Wer es stabiler mag oder den „Regen“ länger prasseln lassen möchte, findet im Baumarkt oder im Internet auch festere und längere Papprollen. Aber sogar mit einer Toilettenpapier-Rolle funktioniert diese Bastelei – man muss das Rohr dann eben nur häufiger kippen.

 

Sorgen Sie zunächst dafür, dass die Außenseiten der Papprolle sauber ist, entfernen Sie also Papierreste. Anschließend brauchen Sie Nägel, die etwa so lang sind wie die Rolle breit. Die Länge der Nägel sollte also beinahe dem Innendurchmesser der Rolle entsprechen. Messen Sie das grob aus, bevor Sie mit dem nächsten Schritt weitermachen. Stechen Sie die Nägel nun von außen in regelmäßigen Abständen in die Papprolle und zwar so, dass Sie eine Spirale bilden.

 

Nun schneiden Sie zwei Luftballons so zu, dass nur noch der Boden übrig bleibt. Stülpen Sie einen dieser Böden nun über ein Ende der Papprolle. Achten Sie darauf, dass die Luftballonhaut intakt ist und keine Löcher oder Risse aufweist. Anschließend kleben Sie sie mit gut klebendendem Klebe- oder festem Isolierband an der Papprolle fest, so dass sie nicht mehr wegrutschen kann.

Bild 7

Füllen Sie nun den Reis oder Hülsenfrüchte in die Röhre. Je gröber die Füllung, desto lauter und stürmischer klingt später auch Ihr „Regen“. Wie viel Reis oder Hülsenfrüchte Sie brauchen, hängt zum einen davon ab, wie groß die Röhre ist, zum anderen davon, wie intensiv Sie Ihren „Regen“ am Ende gern hören wollen. Probieren Sie aus, wie es Ihnen am besten gefällt, indem Sie die Öffnung der Röhre zuhalten und sie hin und her kippen. So können Sie das Geräusch mit mehr oder weniger Reis testen. Außerdem können Sie jetzt auch zusätzliche Nägel in die noch freien Zwischenräume stechen, wenn Sie merken, dass Ihr Reis mehr Widerstand braucht, um schön langsam und einzeln durch das Regenrohr zu rieseln.

 

Sind Sie zufrieden, verschließen Sie auch die noch offene Seite des Rohrs mit einem Luftballon-Boden. Spannen Sie ihn fest über die Öffnung und fixieren Sie ihn mit Isolierband. Wickeln Sie das Isolierband jetzt einmal komplett um die gesamte Röhre. Sie sorgen Sie dafür, dass die Nägel an Ort und Stelle bleiben.

Fertig

Jetzt können Sie Ihr Regenrohr noch dekorieren.

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