Basteln mit Kindern: Qualle in der Flasche

Die heutige Bastelei habe ich mal irgendwann zufällig auf Pinterest gefunden. Als ich jetzt ein schnelles Zwischendurch-Projekt für mich und die Leihkinder brauchte, fiel es mir wieder ein. Der wichtigste Tipp vorab: Setzt das Ganze am besten von Anfang bis Ende im Spülbecken um! Und bitte entschuldigt die Foto-Qualität, aber es musste schnell gehen, die Qualle flutschte mir einfach immer wieder durch die Linse ;-).

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Was ihr braucht:

  • eine leere Plastikflasche
  • eine kleine Plastiktüte ohne Aufdruck
  • Schere
  • Bindfaden
  • Wasser
  • evtl. Wasserfarbe

Wie es geht:

Schneidet ein Quadrat aus der Plastiktüte aus. Für eine normale PET-Flasche empfehle ich eine Größe von 15 bis 20 Zentimeter. Wir haben bei unserem Versuch eine größere Fläche genommen, aber das führte dazu, das die „Qualle“ sich nicht so schön entfalten konnte. Schneidet die Folienfläche rundherum in breiten Streifen ein, aber lasst in der Mitte einen größeren Kreis stehen. Aus dem wird der Kopf der Qualle.

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Jetzt rafft ihr die Tütenstreifen um den Kopf der Qualle zusammen und bindet den Kopf mit dem Bindfaden ab. Aber noch nicht ganz zuziehen! Ihr braucht noch eine kleine Öffnung, denn nun füllt ihr den Quallenkopf mit Wasser. Das sorgt für Gewicht und nur damit kann die Qualle am Ende richtig durch ihr Flaschen-Aquarium wabern. Übrigens, kleiner Extra-Tipp aus eigener leidvoller Erfahrung: Es empfiehlt sich zu testen, ob der Wasserkopf der Qualle noch durch die Öffnung der Flasche passt, BEVOR ihr den Bindfaden endgültig zuzieht und verknotet. Sonst fangt ihr nämlich gleich wieder von vorne an.

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Jetzt also den Kopf der Qualle fest verknoten. Entweder legt ihr die Qualle jetzt erstmal zur Seite oder ein Bastelhelfer hat inzwischen das Flaschen-Aquarium vorbereitet. Das ist einfach: Die Flasche komplett mit Wasser füllen und das ggf. mit ein bisschen Farbe einfärben, wenn ihr das möchtet.

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Nun stopft ihr die Qualle in die Flasche, schraubt die richtig zu und fertig ist … nicht der Flaschengeist, aber immerhin die Flaschenqualle. Wenn ihr die Flasche jetzt auf den Kopf und zurück dreht, könnt ihr beobachten, wie die Qualle nach oben und nach unten wabert. Mit farbigen Plastiktüten wird der Effekt sicher noch ein bisschen cooler.

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungsberichte und rate euch bis dahin: Sucht das kleine und das große Glück und packt es in eurer eigenen Tüte sicher ein, damit ihr es herausholen und es genießen könnt, wenn ihr es ganz dringend braucht!

Eure2018-04-08 18.24.10

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