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Blumengesteck selber machen

Puh, schon wieder liegen Wochen zwischen diesem und dem letzten Post. Hier hat das Umzugsmonster zugeschlagen. Überall herrscht das totale Chaos und mittendrin bastle ich die Projekte, die jede Woche in die Zeitung kommen. Aber sie dann auch hier einzupflegen – das schaffe ich momentan kaum. Doch das Ziel ist in Sicht: Diese Woche ziehe ich endgültig um. Dann muss ich nur noch im neuen Zuhause die Kisten auspacken und spätestens im Oktober herrscht hoffentlich wieder das gewohnte GEORDNETE Chaos in meinem Arbeitszimmer. Dann folgen hier auch wieder wie gewohnt wöchentlich neue Projekte. Bis dahin habe ich aber schon mal eine Bastelidee, die vielleicht hilft, den Übergang vom Sommer in den Herbst leichter zu nehmen:

Fertig

Blumenschmuck gehört zu jeder Festtafel. Dafür muss man aber nicht viel Geld ausgeben, sondern kann das leicht auch selbst machen.

Was Sie brauchen:

  • frische Schnittblumen
  • festen Karton
  • Steckmasse
  • alte Wachstuchdecke
  • Geschenkpapier
  • Sprühflasche
  • Heißkleber
  • Klebestreifen

 

Wie es geht:

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Suchen Sie sich festen, stabilen Karton. Einfacher Bastelkarton ist für dieses Projekt nicht geeignet, weil er durchweicht und keine stabile Wand bildet. Am einfachsten ist es, wenn Sie Versandkartons benutzen und diese in der Größe und Form zuschneiden, die Sie brauchen. Für eine einfache rechteckige Form können Sie auch einfach auf eine fertige Dose aus fester Pappe, Plastik oder Metall zurückgreifen.

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Anschließend kleben Sie die einzelnen Pappteile so zusammen, dass Sie eine Form bekommen, die ein Gefäß ergibt. Sie müssen an dieser Stelle nicht allzu penibel arbeiten, weil das so entstehende Gefäß nur ein Rohling ist, den wir später noch schön gestalten. Am schnellsten können Sie diesen Arbeitsschritt mit einer Heißklebepistole erledigen, aber auch jeder andere Klebstoff funktioniert.

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Damit das Gefäß später nicht durchweicht, wenn die Blüten gewässert werden, schlagen wir es innen mit einem Stück einer alten Wachstuchdecke aus. Schneiden Sie dafür ein passendes Rechteck zu, das etwas größer ist als das Gefäß aus Pappe.

Setzen Sie dann das Gefäß in die Mitte des Wachstuches und zeichnen Sie die Konturen ab. So können Sie die Ecken des Tuches einschneiden, was es Ihnen erleichtert, das Tuch in das Gefäß zu legen und wirklich bis in die Ecken auszukleiden. Ist das erledigt, können Sie das Tuch an der Außenseite der Pappe mit Klebestreifen fixieren, damit es nicht verrutscht.

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Nun schneiden Sie Geschenkpapier so zurecht, dass Sie damit die Schachtel von außen umhüllen können. Wählen Sie im besten Fall Papier, das zur restlichen Tischdekoration passt.

Schneiden Sie zuletzt die Steckmasse für die Blüten passend zu. Stecken Sie die Masse fest in die Schachtel und wässern Sie sie mit einer Sprühflasche, bis die Steckmasse gut durchfeuchtet ist.

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Kürzen Sie dann die Blüten und stecken Sie sie so in die Steckmasse, dass kein Freiraum mehr zu sehen ist. Arbeiten Sie für einen dreidimensionalen Effekt und mehr Abwechslung in unterschiedlichen Ebenen und setzen Sie am Ende hier und da ein wenig Blattgrün ein.

Fertigb

Auf diese Weise können Sie nicht nur rechteckige Tischgestecke gestalten, sondern auch andere Formen anlegen. Zahlen – etwa für die Geburtstagstafel – oder Buchstaben für den Hochzeitstisch sind nur zwei mögliche Ideen.

Funkelnde Galaxie im Glas

Mit diesem Basteltipp holen wir das Weltall ins Kinderzimmer: Wir gestalten bunte, glitzernde Galaxien in alten Einmachgläsern.

Fertig

Was Sie brauchen:

  • Glas mit Schraubdeckel
  • Wattebällchen
  • Farbe (Lebensmittel- oder Schulmalfarben)
  • Glitzerpulver
  • Wasser
  • Schaschlikspieß
  • Deko für den Deckel

 

Wie es geht:

Sogenannte „Galaxy Jars“, also „Galaxie-Gläser“, sind unter Bastel-Bloggern im Internet gerade sehr angesagt. Weil Sie so unkompliziert und schnell herzustellen sind und immer wieder anders aussehen, sind sie auch eine tolle Bastelei für Kinder.

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Füllen Sie das saubere, fettfreie Einmachglas zunächst zu etwa einem Viertel mit Wasser. Soll das Glas als Dekoration länger stehen, verwenden Sie am besten stilles Mineral- oder destilliertes Wasser. Das enthält keine Kalkteilchen, die sich mit der Zeit ablagern könnten.

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Geben Sie etwas Farbe zum Wasser und verrühren Sie sie gut. Welche Farbe Sie nutzen, hängt vom Effekt ab, den Sie erzielen wollen. Lebensmittelfarbe löst sich im kalten Wasser schnell und rückstandslos auf, ergibt am Ende aber eher pastellige Galaxien. Schulmalfarben zum Beispiel müssen Sie vorsichtig dosieren und gründlich umrühren, damit sich keine Farbklumpen bilden. Das macht es vor allem in den späteren Arbeitsschritten schwierig. Dafür färbt sie deutlich kräftiger.

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Geben Sie nun noch ein bisschen Glitzer in das Wasser. Anschließend können Sie nach und nach die Wattebällchen in das Glas geben.

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Drücken Sie sie mit einem Schaschlikspieß leicht nach unten, aber lassen Sie ruhig Spielraum zwischen den einzelnen Wattebällchen. Sie saugen sich mit dem Wasser voll, sollen aber nicht wie eine Masse aussehen, sondern sich mit kleinen „Seen“ aus freiem Wasser abwechseln. Der Glitzer schwimmt in der Regel oben, drücken Sie ihn mit dem Schaschlikspieß einfach ein bisschen an die Glaswand und schieben sie ihn nach unten.

Sind Sie mit der ersten Lage zufrieden, füllen Sie ein weiteres Viertel des Glases mit Wasser und geben auch hier Farbe und Glitzer – in einem anderen Ton – hinzu. Dann folgt auch hier die Watte. Auf diese Weise füllen Sie das Glas bis zum Rand mit bunten, glitzernden „Galaxien“.

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Anschließend verschließen Sie das Glas mit dem Deckel. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, können Sie die Innenseite des Deckelrandes mit Alles- oder Heißkleber bestreichen und den Deckel erst dann schließen. Ist der Kleber getrocknet, verhindert er nicht nur, dass der Deckel wieder geöffnet werden kann, sondern beugt auch dem Auslaufen vor. Wer mag, kann die Deckel-Oberseite nun noch mit bunten Bändern, Stoffen oder Accessoires verschönern.

Fertiga

Selbst gemacht: glibberiger Slime

Er ist glibberig, kommt meist in grellen Farben und mit stark chemischem Geruch daher – und begeistert fast alle Kinder: Slime. Wir zeigen Ihnen heute, wie Sie den selbst machen können und so wenigstens genau wissen, was drin ist.

Was Sie brauchen:

  • Bastelkleber ohne Lösungsmittel
  • Flüssigwaschmittel
  • Lebensmittelfarbe
  • Glitzer
  • Styroporperlen

 

Wie es geht:

Bei unseren Testbastel-Kindern kam dieses Projekt super an. Sie wollten den fertigen Slime – oder auf deutsch: Schleim –  am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen. Eltern sehen in diesem Produkt in der Regel wenig Sinn, aber bei den Kindern ist es der Hit. Auch das Herstellen ist kinderleicht. Trotzdem sollten Sie kleinen Bastlern dabei zur Hand gehen, denn die einzelnen Komponenten sollten nicht im Mund oder auf der Kleidung landen.

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Geben Sie als erstes etwas lösungsmittelfreien Bastelkleber in eine Schüssel. Fangen Sie mit einer kleinen Menge an, Sie können die Zusammensetzung der einzelnen Komponenten jederzeit anpassen.

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Fügen Sie dem Klebstoff nun Flüssigwaschmittel hinzu. Die Verschlusskappe des Waschmittels oder ein kleines Glas eignen sich gut als Dosierhilfe. Welches Waschmittel Sie benutzen, ist egal. Weder die Marke, noch die Frage, ob es sich um Color- oder Weißwaschmittel handelt, ist für den Slime relevant. Das Wachmittel sorgt am Ende dafür, dass die Masse formbar wird und nicht an den Händen und allem anderen klebt, mit dem er in Berührung kommt. Je mehr Waschmittel Sie verwenden, umso fester wird das Ergebnis.

Rühren Sie Waschmittel und Klebstoff gut zusammen. Sobald sich die beiden Komponenten verbunden haben, wird es Zeit, sich die Hände schmutzig zu machen. Fügen Sie, wenn Sie das möchten, jetzt Lebensmittelfarbe und Glitzerpulver hinzu.

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Auch kleine Styroporkugeln können Sie jetzt untermischen. Das stabilisiert den Slime. Kneten Sie ihn nun gut durch. Das braucht ein bisschen Geduld und Ausdauer. Allmählich sollte die Masse aber fester werden und sich immer leichter von den Händen lösen. Klappt das nicht, geben Sie noch ein bisschen zusätzliches Flüssigwaschmittel hinzu. Wird der Slime zu fest, reißt oder bricht also beim Formen, fügen Sie noch ein wenig Klebstoff hinzu.

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Bildet sich Schaum oder enthält der Schleim zu viel Flüssigkeit, können Sie das reduzieren, indem Sie die Masse weiter kneten. Hilft das nicht, legen Sie den Slime auf ein Küchentuch und tupfen Sie Schaum und Flüssigkeit vorsichtig ab. So können die Kinder ihn nicht nur für das typische Durch-die-Finger-quetschen nutzen, sondern können damit sogar Figuren und Kunstwerke formen.

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Trend-Notizen Sketchnotes: So geht es

Sie sind gerade sehr in und sollen helfen, nichts Wichtiges mehr zu vergessen: Sketchnotes. Ich habe die gezeichneten Notizen ausprobiert und zeigen Ihnen, wie Sie den Anfang finden.

Fertig

Was Sie brauchen:

  • ein Blatt Papier
  • Bleistift
  • Fineliner
  • farbigen Filzstift

 

Wie es geht:

Sketchnotes sind Notizen, die nicht aufgeschrieben, sondern gezeichnet werden. So soll es dem Gehirn leichter fallen, sich Wichtiges zu merken. Zugleich macht das Zeichnen den meisten Menschen einfach mehr Spaß. Es gibt versierte Sketchnote-Nutzer, die damit ganze Konferenzen und Vorträge „mitschreiben“. Bis Sie das schaffen, braucht es aber sehr viel Übung und Routine, denn am Anfang dauert das Zeichnen deutlich länger als das einfache Mitschreiben.

Wir empfehlen daher für den Anfang eine Sketchnote über etwas, dass weniger umfangreich ist und das Sie nicht unter Zeitdruck setzt. Probieren Sie es doch mal mit einem Rezept oder einer Bastelanleitung.

Übrigens: Notizen zu zeichnen, heißt nicht, dass Sie keine Schrift benutzen dürfen. Sie wird nur oft aufwendig gestaltet oder in ein Bild eingebunden – zum Beispiel beim Titel Ihrer Sketchnote.

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Legen Sie den Titel als Erstes auf Ihrem Blatt Papier an. Ob Sie ihn mittig oder an den oberen Rand setzen, ist Ihnen überlassen. Überlegen Sie nun, wie viele Schritte, also Bilder, Sie brauchen. Wenn Sie das vorher wissen, ist es einfacher, das Blatt so einzuteilen, dass auch wirklich alles Platz hat. Wenn Sie sich unsicher fühlen, können Sie die einzelnen Schritte Ihrer Sketchnote-Anleitung vorskizzieren, indem Sie Rahmen für jeden einzelnen Schritt anlegen. Aber Vorsicht: Gerade am Anfang verschätzt man sich schnell, was den Platzbedarf eines Bildes angeht. Unter Umständen ist es also einfacher, erstmal zu zeichnen und erst am Ende Rahmen zu ziehen, wo sie notwendig sind.

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Nun beginnen Sie mit dem Zeichnen und dafür müssen Sie kein Künstler sein. Sketchnotes müssen schnell gehen, deshalb wird reduziert gezeichnet. Im Wesentlich bestehen die Figuren und Motive aus geometrischen Grundformen wie Punkt, Linie, Rechteckt, Dreieck, Kreis, Oval oder Welle. Nadine Roßa nennt das in ihrem Buch „Sketchnotes – visuelle Notizen für alles“ ihr „visuelles Alphabet“.

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Schauen Sie sich mal in Ihrer Umgebung um und versuchen Sie die Gegenstände, die Sie sehen, in diese Grundformen zu zerlegen. Mit ein bisschen Übung gelingt das schnell. Bücher bestehen so etwa aus Rechtecken, eine Stehlampe aus einem Dreieck mit abgeschnittener Spitze, einer vertikalen und einer horizontalen Linie und einem Halbkreis. Nun müssen Sie diese Grundformen nur noch aufs Papier bringen, schon ist die erste Form fertig.

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Kleiner Tipp, um Menschen zu zeichnen: Legen Sie die am Anfang einfach als Strichmännchen an, aber geben Sie ihnen „Gelenke“ – so können Sie nicht nur stehen, sondern zum Beispiel auch winken, sitzen oder auf etwas zeigen. Sie werden sehen, es braucht keine aufwendigen Details, um „verständlich“ zu zeichnen.

Ergänzen Sie, wo die Skizze nicht reicht, Ihr Bild durch Schrift und genießen Sie das Ausschmücken Ihrer Szenen mit Fahnen, Rahmen, Symbolen oder farbigen Akzenten.

Einhorn pupst Badesalz

Ein Vollbad mit Salz aus dem Toten Meer ist gesund und wohltuend – aber auch ziemlich langweilig. Es sei denn, Sie peppen das Salz ein bisschen auf. Ich zeige Ihnen, wie das geht:

Fertig

Was Sie brauchen:

  • Totes-Meer-Badesalz
  • Lebensmittelfarbe
  • pflegendes Öl

 

Wie es geht:

Totes-Meer-Salz soll nicht nur für ein entspannendes, sondern auch für ein heilsames Vollbad sorgen. Seine besonderen Inhaltsstoffe kommen vor allem bei er Behandlung von Haut- und Atemwegserkrankungen zum Einsatz. Nun ersetzt das heimische Wannenbad keinen Urlaub am Toten Meer, aber beruhigend und pflegend wirkt es trotzdem. Nur ist es nicht besonders aufregend: Salz als Badezusatz schäumt nicht, blubbert nicht, glitzert nicht und macht das Badewasser auch nicht bunt. Es sei denn natürlich, Sie benutzen dieses selbstgemachte Badesalz, das in der Sonne so bunt funkelt und glitzert, dass unsere Testkinder spontan an all die Produkte denken musste, die im Moment überall mit Einhörnern beworben werden und das Badesalz sofort „Einhorn-Pups“ getauft haben.

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Die Herstellung ist dabei denkbar einfach. Geben Sie etwas Totes-Meer-Salz, das sie unbehandelt als Badezusatz in Drogerien oder Apotheken bekommen, in eine Schüssel.

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Nun fügen Sie etwas Lebensmittelfarbe hinzu. Hierbei gilt: Je mehr Farbe, desto intensiver leuchtet am Ende auch das fertige Badesalz. Wollen Sie eher pastellige Töne erzielen, benutzen Sie am besten nur wenige Tropfen Farbe. Rühren Sie Farbe und Salz jetzt gründlich um. Es kann eine Weile dauern, bis das Salz die Farbe richtig annimmt, aber früher oder später funktioniert das gut.

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Den nächsten Schritt können Sie auslassen, wenn Sie das Badesalz so unbehandelt wie möglich verwenden möchten. Ansonsten geben Sie nun für die Extraportion Pflege etwas Körper-Öl zu der Mischung. Wir haben dafür Jojoba-Öl benutzt. Sie können aber natürlich auch jedes andere Öl benutzen. Wenn Sie auf eine rückfettende Pflege weniger Wert legen, können Sie auch einfach einige Tropfen ätherisches Öl benutzen, um Ihrem Badesalz einen besonders schönen Duft zu verleihen. Aber Achtung: Achten Sie immer darauf, dass Sie wirklich reines ätherisches Öl benutzen, das auch für die Verwendung in Kosmetik zugelassen ist. Einfache Raumduft-Öle sind nicht geeignet, weil sie zu schweren Hautreizungen führen können. Auch beim Öl gilt: Weniger ist mehr. Einige Tropfen reichen in der Regel aus.

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Wenn Sie auch das Öl gut untergerührt haben, breiten Sie das Salz für einige Stunden auf einem Küchenpapier oder Zeitung (Achtung, kann abfärben!) aus und lassen die Lebensmittelfarbe trocknen, damit das Salz später in der Verpackung nicht schimmelt.

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Nun füllen Sie Ihr Einhorn-Pups-Badesalz in hübsche Gläser oder Flaschen.

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Gestalten sie noch ein Etikett. Vor allem, wenn Sie das Badesalz verschenken wollen, ist auch ein Schildchen mit den Zutaten eine gute Idee. So wissen zum Beispiel Allergiker sofort, ob Sie das unbedenklich Salz verwenden können oder nicht.

Eins, zwei, schön: Serviettentechnik

Holz, Stoff, Glas, Plastik, Stein, Kerzen – mit der Serviettentechnik können Sie Gegenstände aus fast jedem Material Ihrem persönlichen Geschmack anpassen. Ich zeige Ihnen, wie das geht.

Fertig

Was Sie brauchen:

  • Papierservietten mit Motiv
  • Gegenstand zum Verzieren
  • passenden Klebstoff oder Acryllack
  • dicke Pinsel
  • Stifte oder Sticker zum Dekorieren

 

Wie es geht:

Geeignet für diese Bastelei sind alle Papierservietten mit einem hübschen Motiv. Sie können die Serviettentechnik auf wirklich fast jedem Untergrund arbeiten, solange er trocken, fett- und staubfrei ist. Wir haben für unser Beispiel eine kleine Dose aus Plastik zu einem Behälter für unsere Lesezeichensammlung umfunktioniert – und gleich noch eine Bonbonschale dazu gebastelt.

Wenn Sie möchten, dass das Serviettenmotiv richtig strahlend zur Geltung kommen, sollten Sie transparente oder dunkle Untergründe zunächst in einer hellen Acrylfarbe anmalen. Nur auf hellen Flächen wirkt das Motiv wirklich deutlich. Wir haben uns bei unserem Projekt dagegen entschieden, weil wir einen Vintagelook erreichen wollten, der durch die Transparenz der Plastikdose unterstrichen wird.

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Schneiden Sie nun zunächst die Servietten so zurecht, dass das Motiv gut auf die Dose passt. Wir benutzen dafür die komplette Serviette. Sie können aber auch nur einzelne Bildbestandteile ausschneiden und aufbringen. Reißen Sie diese Motive aus der Serviette, bekommen Sie später einen fließenden Rand. Schneiden Sie sie ordentlich aus, wird der Rand klar umrissen.

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Nun lösen Sie vorsichtig die oberste Zellstoffschicht Ihrer Serviette. Nur sie trägt das Motiv, weshalb auch nur sie gebraucht wird.

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Dann streichen Sie die Oberfläche der Dose dünn mit einem Klebstoff ein. Sie können dafür speziellen Serviettenkleber benutzen, aber jeder andere, oft günstigere, Leim funktioniert auch. Wichtig ist nur, dass er sich dünn auftragen lässt, ohne Blasen oder Beulen zu bilden. Auf Plastik oder Holz zum Beispiel können Sie auch direkt mit Acryllack arbeiten und sparen sich dann das Versiegeln am Ende. Bei speziellen Untergründen wie Kerzen oder Stoff müssen Sie einen Klebstoff nutzen, der dafür geeignet ist.

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Legen Sie nun das Serviettenmotiv vorsichtig auf die Oberfläche mit dem Klebstoff und streichen Sie es mit dem Pinsel fest. In diesem Arbeitsschritt können Sie auch Luftblasen und Falten aus dem Motiv streichen. Allerdings braucht es etwas Geduld und Übung, bis Sie das richtige Gefühl für den notwendigen Druck haben. Beginnen Sie lieber vorsichtig. Das gilt auch für den Klebstoff: Zu viel davon lässt die Servietten ebenso einreißen wie zu heftige Bewegungen mit dem Pinsel.

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Anschließend lassen Sie Ihr Motiv gut trocknen. Das dauert ein paar Stunden. Haben Sie die Serviette mit Klebstoff fixiert, können Sie nun mit Acryllack noch einmal über das Motiv malen. So schaffen Sie – je nach Lack in matt oder glänzend – eine schöne Oberfläche, die sogar abwaschbar ist. Wer mag, kann vorher einzelne Konturen des Motivs mit wasserfesten Metallic- oder Glitzerstiften nachmalen oder mit Applikationen und Stickern betonen. Aber auch hier ist Vorsicht angebracht, damit das Motiv nicht noch kurz vor Vollendung einreißt.

Blüten-Haarspange aus Draht und Nagellack

Es ist Frühling! Und wenn draußen alles blüht und duftet, holen wir uns den Frühlingsglanz auch ins Haus. Diese Nagellack-Blumen eignen sich prima, um Schmuck zu basteln, wie ich es hier zeige, aber auch als Dekoration machen sie eine gute Figur.

Fertigd

Was Sie brauchen:

  • Nagellack in verschiedenen Farben
  • Basteldraht
  • Beißzange
  • Bleistift
  • Styropor, Steckmasse oder ein Gefäß zum Trocknen der Blüten
  • alte Zeitung oder andere Unterlage

 

Wie es geht:

Eines vorweg: Diese Bastelei geht nicht ohne Sauerei ab! Arbeiten Sie also bitte auf keinen Fall ohne eine dicke Unterlage, zum Beispiel aus alten Zeitungen, die hinterher in den Papierkorb fliegen kann. Experimentieren Sie ein bisschen mit verschiedenen Nagellacken und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht gleich funktionieren will. Ich habe beim Ausprobieren festgestellt, dass manche Lacke einfach nicht geeignet sind für diese Bastelei. Anhaltspunkte für gut geeignete Produkte sind ein breiter Pinsel und ein bisschen Glitzer- oder Metalliceffekt in den Farben. Ich hatte den Eindruck, diese Nagellacke würden am besten funktionieren.

Zuerst basteln Sie einen Blütenrohling. Dafür wickeln Sie den Schmuckdraht eng um einen Bleistift und verdrehen die offenen Enden unten mit einander. Formen Sie so fünf runde „Blütenblätter“ (Bild 1). Ziehen Sie die Ringe vom Bleistift ab und drücken Sie sie vorsichtig auseinander, so dass eine Blume entsteht, die Blütenblätter also nebeneinander liegen. Wenn sie sich etwas überlappen, ist das kein Problem. Wenn Sie möchten, können Sie die Blütenblätter jetzt noch ein bisschen formen. Wollen Sie zum Beispiel eher spitze Formen wie bei Margeriten oder Gerbera oder sollen die Blätter rund bleiben? Der Draht lässt sich leicht verbiegen, experimentieren Sie einfach vorsichtig. Verdrehen Sie nun die langen, offenen Draht-Enden noch miteinander, damit sie einen stabileren Blütenstängel erhalten (Bild 2).

Tauchen Sie den Pinsel jetzt tief in den Nagellack und nehmen Sie möglichst viel Farbe auf. Streichen Sie dann mit dem Pinsel über das erste Blütenblatt (Bild 3). Achten Sie dabei darauf, dass der Pinsel möglichst beide Drahtwände des Blattes berührt, denn nur so kann er eine feine Membran aus Lack zwischen beiden bilden (Bild 4). Manchmal hilft es, den Pinsel leicht rüttelnd zu bewegen. Probieren Sie einfach aus, was am besten funktioniert. Vorsicht: Bei diesem Arbeitsschritt ist nichts sicher. Der Nagellack tropft wie verrückt, deshalb achten Sie bitte auf Kleidung und Untergrund.

Sind alle Blütenblätter mit der Nagellackmembran bezogen, stellen Sie die Blume vorsichtig in ein Gefäß oder in einen Block aus Styropor oder Steckmasse zum Trocknen. Achten Sie dabei darauf, dass die Blütenblätter nichts berühren. Trocknet der Lack nämlich an einer Oberfläche fest, zerreißt die Membran am Ende beim Abnehmen.

Jetzt lassen Sie den Nagellack gut durchtrocknen. Das dauert ein paar Stunden, aber Geduld lohnt sich: Verarbeiten Sie die Blüten zu früh weiter, ist die Gefahr groß, dass der Nagellack reißt und Sie noch einmal von vorn beginnen müssen.

Anschließend können Sie die Blüten zu Schmuck oder Dekoration gestalten: Wir haben vier davon zu einem kleinen Strauß gebunden (Bild 5) und um den oberen Steg einer Haarklammer gewunden (Bild 6). Dabei ist wichtig, dass die Enden des Drahts am Ende obenauf liegen, damit sie nicht am Kopf drücken.

 

Selbstgemacht: Duschjelly

Die Kinder vom Duschen zu überzeugen, ist jedes Mal ein Kampf? Vielleicht wird es leichter, wenn das Duschgel in einer lustigeren Form daherkommt, zum Beispiel als zitterndes, glitzerndes Duschjelly.

Fertig I

 

Was Sie brauchen:

  • 1 Tasse Duschgel
  • 1 Päckchen Gelatine
  • Lebensmittelfarbe, Glitzer oder Duftöl
  • 1 kleiner Topf
  • Schneebesen
  • Herd

 

Wie es geht:

Dusch- oder auch Badejelly herzustellen, ist ganz einfach und geht vor allem ungeheuer schnell. Und weil das – hübsch verpackt – auch ein nettes Geschenk ist, eignet sich dieser Basteltipp auch für alle, die ungern mit leeren Händen zu einer Einladung gehen. Aber auch wenn die reine Produktion schnell geht: Ein paar Stunden Vorlauf müssen Sie trotzdem einplanen, weil das Jelly seine Zeit braucht, um fest zu werden.

Messen Sie zunächst etwa 200 Milliliter Duschgel ab (Bild 1). Der Einfachheit halber habe ich dazu schlicht eine Kaffeetasse benutzt, die normalerweise ziemlich genau 250 Milliliter Flüssigkeit fasst. Sie müssen es nicht furchtbar genau nehmen. Es reicht, wenn die Abmessungen ungefähr stimmen. Prinzipiell können Sie jedes Duschgel benutzen, dass Sie daheim haben. Spezielle Kinderduschgele sind aber oft schon mit Glitzer oder besonders intensiven Duftstoffen versetzt. Benutzen Sie diese, können Sie sich später einen Arbeitsschritt sparen.

Geben Sie das Duschgel jetzt in den Topf und erhitzen Sie es. Rühren Sie dabei einen Beutel Gelatine ein (Bild 2) und bearbeiten Sie die Masse so lange mit dem Schneebesen, bis sich die Gelatine restlos aufgelöst hat. Dabei sollte das Duschgel ein bisschen flüssiger werden, das ist völlig normal.

Jetzt können Sie für eine intensivere Farbe des späteren Duschjellys Lebensmittelfarbe hinzugeben (Bild 3). Haben Sie normales Duschgel benutzt, aber kleine Glitzerelfen daheim, ist das auch der richtige Moment, um Glitzerpulver einzustreuen (Bild 4). Aber Vorsicht: Nicht jede Haut verträgt Glitzerpartikel und auch Duftöl, das sie nun zur Masse geben könnten, kann bei empfindlichen Menschen für Hautreizungen sorgen. Im Zweifel also lieber verzichten. Alternativ können Sie online oder im Fachhandel auch nach Zusätzen suchen, die speziell für Kosmetikprodukte zugelassen sind. Da finden Sie nicht nur Glitzer und Düfte, sondern zum Beispiel auch Seifenkonfetti oder Blüten, die Sie unbesorgt in Ihr Duschjelly einarbeiten können.

Ist die Mischung fertig, gießen Sie sie zügig in Silikonformen (Bild 5). Die gibt es speziell für die Seifenproduktion. Die normalen Backformen, die meist deutlich billiger sind, funktionieren aber genauso gut. Nun stellen Sie das angehende Duschjelly einige Stunden kalt (Bild 6). Im Kühlschrank genügt oft eine Stunde. Bei Raumtemperatur dauert das Aushärten entsprechend länger. Lösen Sie dann das Jelly vorsichtig aus der Form und bewahren Sie es kalt und luftdicht verschlossen – etwa in einem Glas – auf, bis es zum Einsatz kommt.

Fertig II

Sie können das Duschjelly einfach im Ganzen wie Seife für den Körper benutzen, aber auch als Badezusatz funktioniert es.

Selbstgemacht: Fröhliche Lesezeichen

Ich habe zwar keine eigenen Kinder, dafür aber einen Neffen und drei Leihkinder. Nur eins davon kann schon lesen, was mich aber nicht daran hindert, jedem einzelnen dieser Lieblingskinder zu jedem Anlass ein Buch zu schenken – in der Hoffnung, dass sie sich davon genauso begeistern und faszinieren lassen wie ich. Und damit das Lesen noch mehr Spaß macht, basteln wir heute die passenden Lesezeichen.

 

Was Sie brauchen:

  • Gummiband
  • Deko- oder Geschenkband
  • Bunte Knöpfe oder Perlen
  • Nähgarn
  • Nähnadel
  • Schere
  • Große Büroklammer
  • Deko- oder Schmuckanhänger

 

Wie es geht:

Lesezeichen selbst zu basteln, ist eine tolle Beschäftigung, in die auch kleinere Kinder gut eingebunden werden können. So können Sie zum Beispiel einfach Bastelarbeiten oder Bilder der Kinder auf schmalen Papierstreifen laminieren und so als Lesezeichen benutzen. Oder Sie lassen die Kleinen saubere Eisstiele bemalen, um sie dann als Lesezeichen zu benutzen. Alternativ zeige ich Ihnen heute zwei Lesezeichen, die auch auf Reisen garantiert nicht aus den Seiten rutschen.

Büroklammer-Lesezeichen

Am besten funktioniert diese Bastelei mit einer extragroßen Büroklammer. Die hält besonders gut und hinterlässt keine Abdrücke auf den Buchseiten.

Suchen Sie sich ein hübsches Band, ein Stück Spitze oder Kordel und fädeln Sie einen passenden Anhänger auf. Verknoten Sie dann die offenen Enden (Bild 1), so dass eine geschlossene Kette entsteht. Die binden Sie jetzt an die Oberseite der Büroklammer, indem Sie eine Schlaufe durch die Büroklammer ziehen und dann das andere Ende des Bandes durch diese Schlaufe fädeln (Bild 2). Festziehen und fertig ist Ihr erstes Lesezeichen. Das können Sie statt mit einem Anhänger natürlich auch mit Perlen basteln.

Buchgummi mit Knöpfen

Schneiden Sie für dieses Lesezeichen zunächst das Gummiband und das korrespondierende Dekoband zurecht. Letztere kann sowohl ein breites Geschenkband aus Stoff, aber auch ein Stück aus dem Kurzwarenladen sein. Das Dekoband sollte einige Zentimeter länger sein als das Buch, für das das Buchgummi gedacht ist, das Gummiband einige Zentimeter kürzer.

Schlagen Sie das Dekoband nun an einem Ende zweimal etwa einen halben Zentimeter ein und setzen Sie das Ende des Gummibandes zwischen dazwischen fest (Bild 3). So können Sie das Gummi bombenfest fixieren und verhindern zugleich ein Ausfransen der Säume. Nähen Sie nun quer über die Enden des Dekobandes – entweder mit der Hand oder der Nähmaschine – und nähen Sie damit auch das Gummiband ein (Bild 4).

Nun verzieren Sie das Dekoband, indem Sie bunte Knöpfe aufnähen (Bild 5). Alternativ könnten Sie auch Perlen, Pailletten oder Aufnäher zur Dekoration benutzen. Befestigen Sie die Dekoration aber nicht zu nah an den Bandenden, damit sie später nicht zwischen die Buchseiten gerät, wenn das Lesezeichen um das Buch geklemmt wird (Bild 6).

So kommen Ihre Fotos auf Holz

„Potchen“ ist eine Technik, mit der man Fotos auf ungewöhnliche Materialien übertragen kann. Am beliebtesten ist die die Arbeit mit Holz. Wir zeigen Ihnen heute wie das geht.

Fertiga

Was Sie brauchen:

  • Laser-Ausdrucke von Bildern oder Ausrisse aus Zeitschriften
  • Holzgegenstand wie Schatulle, Tablett oder Teelichthalter
  • Foto Transfer Potch
  • Potch-Lack
  • Pinsel
  • Schere
  • Fön

 

Wie es geht:

Durch das Potchen können Sie nur solche Bilder auf Holz übertragen, die entweder mit einem Laserdrucker ausgedruckt wurden oder aus einer Zeitschrift stammen. Echte Fotos sind auf zu dickem Papier entwickelt und Bilder aus dem Tintenstrahldrucker bilden sich auf dem Holz nicht so gut ab. Auch Zeitungsbilder funktionieren nicht, weil sie auf Papier gedruckt sind, das sich für diese Technik nicht eignet.

 

Wenn Sie ein Motiv ausgesucht haben, können Sie es am Computer oder als Collage auf Papier gestalten.

Aber Vorsicht: Machen Sie nicht den gleichen Fehler, wie ich in meinem Beispiel. Ich habe nämlich vergessen, dass Schrift, wenn man sie auf Holz potcht, am Ende spiegelverkehrt erscheint. Wollen Sie also ein Motiv mit Schrift auftragen, muss diese bereits im Originalmotiv spiegelverkehrt angelegt sein. Kleiner Tipp für alle, die nicht daran denken: Schenken Sie mit dem gepotchten Gegenstand einfach einen Taschenspiegel mit. So kommt zur Freude am Geschenk der Spaß am Spiegelschrift-Lesen. Und Sie können – wie ich – behaupten, dass das von Anfang an der Plan war ;-).

Wenn Sie das Motiv ausgedruckt und auf die richtige Größe zurechtgeschnitten haben (Bild 1), bestreichen Sie das Holz, auf das Sie das Motiv übertragen wollen, mit der Potch-Transfer-Flüssigkeit. Nun legen Sie das Bild mit dem Motiv nach unten auf die Holzfläche und streichen eine weitere Schicht Transfer-Flüssigkeit darüber (Bild 2).

Das muss jetzt richtig durchtrocknen. Am einfachsten und gründlichsten geht das, wenn Sie Ihr Holzstück einfach über Nacht ruhen lassen. Wenn Sie aber zu den ganz Ungeduldigen gehören, können Sie auch mit einem Fön arbeiten. Auf höchste Stufe gestellt, fönen Sie Ihr Motiv zehn bis fünfzehn Minuten. Dann sollte alles richtig trocken sein.

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Bild 3

Nun halten Sie das Holz unter fließendes Wasser und rubbeln vorsichtig die oberste Schicht des Papiers ab (Bild 3). Das Motiv erscheint nun auf dem Holz. Arbeiten Sie hier gründlich und entfernen Sie wirklich alle weißen Papierfasern. Wenn Sie das nicht tun, wird Ihr Motiv sonst am Ende einen grauen Schleier bekommen.

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Lassen Sie das Holz trocknen, dann tragen Sie den Foto-Transfer-Lack auf (Bild 4). Den gibt es in matt und hochglänzend. Wofür Sie sich entscheiden, liegt nur an Ihren persönlichen Vorlieben. Bei Bedarf können Sie eine zweite Schicht Lack auftragen, nur lassen Sie jede Schicht vorher gut trocknen.