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Kopfhörer-Halter aus Bügelperlen

Unterwegs Musik hören oder telefonieren und dabei die Hände frei haben – eine tolle Sache, wären da nicht diese Kopfhörer, die sich in der Handtasche in ein unentwirrbares Kabel-Knäuel verwandeln. Hier ist Ihre Lösung:

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Was Sie brauchen:

  • Bügelperlen
  • eine runde Steckplatte für Bügelperlen
  • Backpapier
  • Bügeleisen
  • Heißklebepistole

 

Wie es geht:

Autorin Laura Jasmin Lammel hat in ihrem Buch „Just Bead it! Trendige Ideen mit Bügelperlen“ einen „Kopfhörer-Donut“ erfunden, auf dem Kopfhörer ab sofort immer sauber aufgeräumt auf ihren nächsten Einsatz warten.

Suchen Sie sich dafür Bügelperlen aus, die Ihnen gefallen und stecken Sie sie auf eine runde Steckplatte, die Sie im Bastelladen, aber auch in vielen Ein-Euro-Shops und ähnlichem kaufen können. Das Muster ist dabei Ihnen überlassen, solange Sie die Perlen in fünf Runden anlegen. Dabei bleiben die ersten beiden Runden auf der Steckplatte leer und erst in der dritten Runde beginnt Ihr Muster. Zwei Runden werden nun durchgehend mit Bügelperlen versehen. Ab Runde drei lassen Sie an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Lücke. Hier finden Ihre Kopfhörer später Halt.

Nun legen Sie vorsichtig einen Bogen Backpapier über die Perlen und bügeln mit einem heißen Bügeleisen und leichtem Druck so lange über die Perlen, bis diese mit einander verschmelzen. Jetzt brauchen Sie ein wenig Geduld: Lassen Sie das Ganze erst gut auskühlen, bevor Sie es von der Steckplatte lösen. Nehmen Sie den Kreis aus Perlen zu früh ab, besteht die Gefahr, dass er sich beim Auskühlen verzieht.

Lösen Sie diese erste Hälfte des Kopfhörerhalters von Steckplatte und Backpapier und legen Sie sie zur Seite. Nun basteln Sie nach dem gleichen Muster eine zweite Platte. Ob Sie dafür das Muster wiederholen oder ein ganz anderes wählen, ist Ihnen überlassen.

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Die beiden äußeren Platten Ihres „Kopfhörer-Donuts“ sind fertig. Jetzt brauchen wir für die Innenseite noch Abstandshalter, damit Sie Ihre Kopfhörer später aufwickeln können. Stecken Sie dafür zwei Runden Bügelperlen auf die Steckplatte. Wie bei den äußeren Hälften lassen Sie auch hier die innersten beiden Runden frei. Danach wird eine Runde durchgehend mit Perlen besetzt, die zweite hat wieder je eine Lücke an gegenüberliegenden Seiten der Platte. Auch dieses Teil bügeln Sie wie gehabt und lassen es gut auskühlen, bevor Sie nach demselben Muster einen zweiten Abstandshalter fertigen.

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Nun haben Sie zwei große und zwei kleine Teile.

Sind alle Teile gut ausgekühlt, kleben Sie sie mit Heißkleber zusammen. Dabei setzen Sie zuerst die beiden Abstandshalter aufeinander und fügen dann die äußeren Aufsätze hinzu. Die Autorin empfiehlt, das Ganze nun mit Klammern zu fixieren, bis der Kleber getrocknet ist. Sie können den Halter stattdessen aber auch einfach unter ein schweres Buch legen.

 

Buchtipp:

Cover

„Just Bead it! Trendige Ideen mit Bügelperlen“

Von Laura Jasmin Lammel

Christopherus Verlag

ISBN 978-3-8388-3666-9

9,99 Euro

Hinweis: Das Buch wurde uns vom Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar kostenlos überlassen.

Lifehack: Weihnachten im Weinglas

„Lifehacks“ sind Tricks, um Aufgaben mit den Dingen zu lösen, die eben gerade zur Verfügung stehen. Und dass das nicht nur nützlich sein, sondern auch richtig hübsch aussehen kann, beweist unser heutiger Lifehack, der aus einem Weinglas eine weihnachtliche Tischdeko zaubert.

Fertig

Was Sie brauchen:

  • 1 Rotweinglas
  • 1 kleine Stumpenkerze
  • Bastelkarton
  • Watte
  • Kunstschnee
  • weihnachtliches Geschenkband
  • passende Dekorationsartikel
  • Stift
  • Schere

 

Wie es geht:

Besuch ist ja eigentlich etwas sehr Schönes – aber gerade im Advent soll Besuch bei uns ja auch eine gemütliche, heimelige Atmosphäre vorfinden. Wenn Sie aber eigentlich so gar nicht der Typ für üppige Weihnachtsdekoration sind, ist guter Rat teuer. Mit einem Weinglas und Kleinigkeiten, die sie leicht selbst sammeln oder basteln können, zaubern Sie jetzt eine Tischdekoration, die für die richtige Adventsstimmung sorgt – und nach dem Besuch ruckzuck wieder abgebaut ist.

Stellen Sie das Weinglas mit der Öffnung nach unten auf ein Blatt festen Karton oder Pappe und zeichnen Sie die Umrisse nach. Schneiden Sie den Kreis nun aus. Das wird die Unterlage für den Rest Ihrer Deko. Wenn Sie die Dekoration transportieren wollen oder sich ein bisschen mehr Glanz wünschen, können Sie statt der Pappe auch eine Schiefer- oder Metallplatte oder einen kleinen Spiegel benutzen, um die Weinglasdekoration darauf zu arrangieren.

Zupfen Sie nun ein Wattebällchen auseinander und verteilen Sie es auf dem Pappkreis. Um die Illusion von Schnee noch ein bisschen echter zu machen, streuen Sie Kunstschnee aus dem Bastelladen oder Glitzer darüber. In diesem „Schnee“ arrangieren Sie jetzt Ihre Weihnachtsdeko. Was Sie dafür nehmen, ist ganz Ihnen überlassen. Kleine Tannenzweige und -zapfen, getrocknete Orangen und Zimtstangen geben eine natürliche Dekoration ab. Weihnachtliche Figuren, Glitzerkugeln oder Engelshaar sorgen für mehr Festlichkeit.

Stülpen Sie nun vorsichtig das Weinglas über den Pappkreis mit der Dekoration. Ein bisschen Watte darf am Rand gern überstehen, aber achten Sie darauf, dass das Glas sicher und gerade steht. Am Ende wird darauf eine Kerze stehen und die soll natürlich nicht wackeln und umkippen.

Nun verzieren Sie noch das Äußere des Glases, indem Sie passenden Geschenkband um den Stil binden und zum Beispiel kleine Christbaumkugeln, die man als Streudeko kaufen kann, integrieren oder Geschenkanhänger um das Glas hängen. Auf den Fuß des Glases können Sie nun ebenfalls Kunstschnee streuen, bevor Sie hier die kleine Kerze platzieren. Aber Vorsichtig: Der Kunstschnee ist sehr leicht. Beim Ausblasen der Kerze fliegt er durch die Gegen und bleibt gern dort kleben, wo man ihn eigentlich nicht haben möchte.

Ganz persönliches Weihnachtsgeschenk: Das Wenn-Buch

Als witziges, persönliches Geschenk geistern „Wenn-Bücher“ gerade durch das Internet. Wir zeigen Ihnen heute, wie man ein Wenn-Buch bastelt und liefern jede Menge Ideen und Inspirationen für die einzelnen Seiten gleich mit.

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Was Sie brauchen:

  • großes Notizbuch oder Fotoalbum mit Spiralbindung
  • diverse Kleinigkeiten zum Einkleben
  • farbige Stifte
  • Klebepads
  • Deko-Klebeband
  • Klebstoff
  • Sticker oder ähnliche Dekoration
  • Briefumschläge

 

Wie es geht:

Der Gedanke hinter „Wenn-Büchern“ ist einfach: Jeder von uns begegnet täglich „Was wäre wenn“-Situationen und das Buch soll darauf Antworten geben. Jede Seite beginnt mit einem „Wenn du…“ und ergänzt eine konkrete Situation wie zum Beispiel „… mal wieder erkältet bist“. Die Lösung dazu, in diesem Fall ein Taschentuch, Erkältungstee oder Hustenbonbons, wird eingeklebt. Allerdings sind nicht alle Antworten ernst gemeint. Das Buch darf gern mit einem Augenzwinkern gestaltet sein. So kann als Lösung für „Wenn du mal wieder kein Netz hast“ ein Einkaufsnetz oder ein Netzstrumpf eingeklebt werden. Das Wenn-Buch wird nicht durch teure Geschenke auf den einzelnen Seiten eine zauberhafte Aufmerksamkeit für liebe Menschen, sondern durch die Mühe, die man sich beim Basteln macht und die sehr persönliche Gestaltung.

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Suchen Sie sich für Ihr Wenn-Buch ein großes Notizbuch oder Fotoalbum. Wichtig ist, dass das Buch spiralgebunden ist, sich die Seiten also komplett aufblättern lassen. Ein Buch, dessen Seiten miteinander verklebt sind, würde nicht standhalten, weil das Wenn-Buch durch die eingeklebten Gaben sehr dick wird. Alternativ können Sie auch eine Wenn-Box basteln. Dann packen Sie alle Geschenke in Umschläge, beschriften diese mit der „Wenn …“-Situation und stapeln Sie in einer Box.

Entscheiden Sie sich für ein Buch, gestalten Sie die Titelseite und legen dann – ganz wichtig! – vorn im Buch ein Inhaltsverzeichnis an. Darin notieren Sie, für welche „Wenn …“-Situation der Beschenkte auf den einzelnen Seiten eine Lösung findet. So muss man das Buch nicht jedes Mal komplett durchblättern, sondern kann sich situativ eine kleine, passende Aufmunterung holen.

Gestalten Sie nun die einzelnen Seiten. Sie können die kleinen Präsente oder Briefumschläge mit Karten, persönlichen Botschaften oder Fotos mit Kleber fixieren. Aber auch doppelseitige Klebepads oder buntes Dekoklebeband (Washi Tape) eignen sich gut.

Zur Inspiration für die einzelnen Seiten haben wir hier einige Ideen zusammengetragen:

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Wenn … (Liste kann beliebig gekürzt werden; Bilder benannt mit „Inspiration_xx auf dem Server. Bitte Auswahl treffen, je nachdem, wie viele auf die Seite passen)

… du Ruhe brauchst:                                Watte für die Ohren

… du mich vermisst:                                 Foto von Ihnen und dem Beschenkten

… du kalte Füße kriegst:                          Einlegesohlen

… dir mal die Worte fehlen:                    Buchstabensuppe

… die Welt für dich grau ist:                    Tüte mit Glitzerpulver

… du Entspannung brauchst:                  Tütchen Badesalz

… du ein Wunder brauchst:                    Wunderkerzen

… du Luft ablassen musst:                       Luftballons

… dir alles stinkt:                                       Parfumprobe oder Räucherstäbchen

… das Maßhalten schwer fällt:                Maßband

… du was zum Kuscheln brauchst:          Stück Plüschstoff

… dich alle im Regen stehen lassen:       Regenponcho

… jeder Cent zählt:                                     nummerierte Cent-Stücke

… du nach den Sternen greifst:               Sternen-Sticker

… du Lesestoff brauchst:                          Pixi-Buch

… dein Leben nicht so prickelnd ist:      Brausepulver

… du etwas Schönes sehen willst:           Taschenspiegel

… du Urlaub brauchst:                              Tütchen Sand und Cocktailschirmchen

… dich der Schuh drückt:                         Blasenpflaster

… dir der Atem stockt:                              scharfe Lutschpastillen

Königlich dekorieren mit Blattgold

Mit Blattmetall zu arbeiten, braucht Übung und Geduld. Das Ergebnis aber lohnt die Mühe, denn so entstehen wahrhaft königliche Dekoartikel. Wie diese kleine Schatztruhe.

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Was Sie brauchen:

  • Holzkiste
  • Anlegemilch
  • Blattmetall
  • 2 weiche Pinsel
  • Weiches Tuch
  • Dekoration

 

Wie es geht:

Blattmetall ist nicht das gleiche wie Blattgold. Es ist deutlich preiswerter und auch unproblematischer zu verarbeiten. Außerdem bekommen Sie es nicht nur in Gold, sondern auch in Silber oder Kupfer, was Ihnen noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Wenn Sie keinen eigenen Basteltisch haben, empfehlen wir allerdings, die Arbeitsfläche mit alter Zeitung oder Folie abzudecken, denn beim Verarbeiten des Blattmetalls entstehen lose Flocken, die überall haften bleiben und sich einzeln nur schwer entfernen lassen.

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Als erstes grundieren Sie die Holzschachtel mit sogenannter Anlegemilch. Die bekommen Sie im Bastelgeschäft oder online. Sie wirkt wie ein Spezialkleber und bereitet die Oberfläche darauf vor, die Metallflocken zu fixieren. Die Anlegemilch muss mindestens 20 Minuten antrocknen. Die genaue Trocknungszeit finden Sie auch auf den Verpackungen von Anlegemilch und Blattmetall. Bei sehr saugfähigen Oberflächen wie dem Holz unserer Schachtel empfiehlt es sich, nach 20 Minuten eine weitere Schicht Anlegemilch aufzutragen und auch diese antrocknen zu lassen.

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Erst danach beginnen Sie mit dem Auflegen des Blattmetalls. Sie können mit ganzen Blättern arbeiten, dann schaffen Sie eine glatte, gleichmäßige Oberfläche. Allerdings braucht es viel Übung, um die hauchdünnen Blätter ohne Falten und Risse zu applizieren. Für den Antik-Effekt, den wir uns für die Schatztruhe wünschen, bietet es sich aber an, mit Metallflocken zu arbeiten. Diese können überlappend auf das Holz aufgebracht werden und dürfen und sollen Falten werfen. Diese Art zu arbeiten hat einen weiteren Vorteil: Fingerabdrücke fallen hierbei nicht weiter auf, so dass sie die Flocken auch mit den Fingerspitzen vorsichtig auf die Oberfläche setzen können. Einfacher und präziser ist es aber, wenn Sie dafür eine Pinzette benutzen.

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Mit einem weichen und trockenen Pinsel tupfen und streichen Sie anschließend das Metall auf dem Holz fest.

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Haben Sie die komplette Kiste mit Blattmetall überzogen, geht es an die Abschlussarbeiten: Mit einem weichem Tuch reiben Sie die überstehenden Metallreste ab und glätten letzte Falten. Haben Sie keine Angst, hier auch mit etwas Druck zu arbeiten. Wenn Sie dabei versehentlich auch Metall entfernen, das nicht entfernt werden sollte, bearbeiten Sie die Stelle einfach erneut mit Anlegemilch und setzen ein neues Stück Metall auf. Damit ist die Vergoldung abgeschlossen.

 

Wenn Sie möchten, können Sie die Truhe nun noch verzieren oder auch mit Lack versiegeln, damit es länger hält. Aber Vorsicht: Auch versiegelt sind Gegenstände mit Blattmetall nur für den Gebrauch in Innenräumen gedacht. Um Gegenstände für den Außenbereich zu vergolden, sind sehr viel aufwendigere Techniken notwendig.

Life Hack: Pflanzen automatisch gießen

Life Hacks sind kleine, aber extrem nützliche Tricks, die ohne viel Aufwand und vor allem fast umsonst nervige Alltagsprobleme lösen. Auf der Familienseite des So!-Magazins stelle ich deshalb inzwischen neben Bastelprojekten auch clevere Lifehacks vor. Heute: ein Bewässerungssystem für Balkon- und Topfpflanzen.

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Was Sie brauchen:

  • Leere Getränkeflasche aus Kunststoff mit Schraubdeckel
  • Nagelschere oder kleinen Bohrer
  • Wasser

 

Das Problem:

Sie wollen ein paar Tage ins Blaue fahren, einfach mal ausspannen, aber es gibt niemanden, der sich in dieser Zeit um Ihre Zimmer- und Balkonpflanzen kümmern kann. Gerade jetzt im Sommer brauchen die aber in relativ kurzen Abständen frisches Wasser, um nicht zu vertrocknen.

Die Lösung:

Suchen Sie sich eine leere Plastikflasche, deren Größe zu Ihrem Blumentopf passt. Bohren Sie dann zunächst ein Loch in den Schraubdeckel der Flasche. Das geht mit einer Nagelschere, aber auch mit einem kleinen Handbohrer. Sorgen Sie dafür, dass das Loch einen Durchmesser von mindestens einem Millimeter hat, damit am Ende ausreichend Wasser durch das Loch austreten kann.

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Nun bohren Sie ein ähnlich großes Loch in den Boden der Flasche. In der Mitte ist der Flaschenboden oft verdickt. Wenn Sie hier Probleme haben, ein Loch zu schaffen, setzen Sie es einfach ein paar Millimeter weiter außen an: Diese Öffnung ist nur dazu da, später Luft in die Flasche zu lassen, denn ohne kann das Wasser nicht fließen. Das Loch muss dafür aber nicht exakt mittig sitzen.

Füllen Sie die Flasche nun mit Wasser, aber vergessen Sie nicht, dabei das Loch im Boden mit einem Finger zu verschließen. Füllen Sie nur so viel Wasser ein, dass am Ende noch ein paar Zentimeter Luft in der Flasche sind.

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Verschließen Sie sie mit dem Deckel und stecken Sie sie über Kopf in den Blumentopf der Pflanze, die Sie bewässern wollen. Achten Sie dabei darauf, dass die Flasche tief in der Erde steckt. Das stabilisiert sie, verhindert also, dass sie aus dem Topf kippt. Zum anderen gelangt so das Wasser möglichst nah an die Wurzeln. Es tritt nun tröpfchenweise aus dem Loch im Deckel aus. So bekommt die Pflanze zwar Flüssigkeit, es entsteht aber keine Staunässe.

Der Praxistest:

Markieren Sie am besten außen an der Flasche mit einem wasserfesten Stift den Wasserstand, wenn Sie sie in den Topf gesteckt haben. So können Sie problemlos erkennen, ob auch wirklich Wasser an die Pflanze abgegeben wird. Verändert sich der Pegel auch nach zwei bis drei Tagen nicht, kann es nämlich sein, dass das kleine Loch im Flaschendeckel mit Erde verstopft ist. Ziehen Sie die Flasche dann einfach aus dem Topf, säubern Sie das Loch und versuchen Sie es noch mal.

Kleiner Zusatztipp: Bei großen Pflanzen oder für Balkonkästen ist es sinnvoller, mehrere kleinere Bewässerungsflaschen einzusetzen als eine große. Auf diese Weise können sie an unterschiedlichen Stellen im Topf Flaschen einsetzen und bewässern die Pflanzen darin gleichmäßiger, als wenn nur eine große Flasche viel Wasser an einer einzigen Stelle abgibt.

Eins, zwei, schön: Serviettentechnik

Holz, Stoff, Glas, Plastik, Stein, Kerzen – mit der Serviettentechnik können Sie Gegenstände aus fast jedem Material Ihrem persönlichen Geschmack anpassen. Ich zeige Ihnen, wie das geht.

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Was Sie brauchen:

  • Papierservietten mit Motiv
  • Gegenstand zum Verzieren
  • passenden Klebstoff oder Acryllack
  • dicke Pinsel
  • Stifte oder Sticker zum Dekorieren

 

Wie es geht:

Geeignet für diese Bastelei sind alle Papierservietten mit einem hübschen Motiv. Sie können die Serviettentechnik auf wirklich fast jedem Untergrund arbeiten, solange er trocken, fett- und staubfrei ist. Wir haben für unser Beispiel eine kleine Dose aus Plastik zu einem Behälter für unsere Lesezeichensammlung umfunktioniert – und gleich noch eine Bonbonschale dazu gebastelt.

Wenn Sie möchten, dass das Serviettenmotiv richtig strahlend zur Geltung kommen, sollten Sie transparente oder dunkle Untergründe zunächst in einer hellen Acrylfarbe anmalen. Nur auf hellen Flächen wirkt das Motiv wirklich deutlich. Wir haben uns bei unserem Projekt dagegen entschieden, weil wir einen Vintagelook erreichen wollten, der durch die Transparenz der Plastikdose unterstrichen wird.

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Schneiden Sie nun zunächst die Servietten so zurecht, dass das Motiv gut auf die Dose passt. Wir benutzen dafür die komplette Serviette. Sie können aber auch nur einzelne Bildbestandteile ausschneiden und aufbringen. Reißen Sie diese Motive aus der Serviette, bekommen Sie später einen fließenden Rand. Schneiden Sie sie ordentlich aus, wird der Rand klar umrissen.

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Nun lösen Sie vorsichtig die oberste Zellstoffschicht Ihrer Serviette. Nur sie trägt das Motiv, weshalb auch nur sie gebraucht wird.

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Dann streichen Sie die Oberfläche der Dose dünn mit einem Klebstoff ein. Sie können dafür speziellen Serviettenkleber benutzen, aber jeder andere, oft günstigere, Leim funktioniert auch. Wichtig ist nur, dass er sich dünn auftragen lässt, ohne Blasen oder Beulen zu bilden. Auf Plastik oder Holz zum Beispiel können Sie auch direkt mit Acryllack arbeiten und sparen sich dann das Versiegeln am Ende. Bei speziellen Untergründen wie Kerzen oder Stoff müssen Sie einen Klebstoff nutzen, der dafür geeignet ist.

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Legen Sie nun das Serviettenmotiv vorsichtig auf die Oberfläche mit dem Klebstoff und streichen Sie es mit dem Pinsel fest. In diesem Arbeitsschritt können Sie auch Luftblasen und Falten aus dem Motiv streichen. Allerdings braucht es etwas Geduld und Übung, bis Sie das richtige Gefühl für den notwendigen Druck haben. Beginnen Sie lieber vorsichtig. Das gilt auch für den Klebstoff: Zu viel davon lässt die Servietten ebenso einreißen wie zu heftige Bewegungen mit dem Pinsel.

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Anschließend lassen Sie Ihr Motiv gut trocknen. Das dauert ein paar Stunden. Haben Sie die Serviette mit Klebstoff fixiert, können Sie nun mit Acryllack noch einmal über das Motiv malen. So schaffen Sie – je nach Lack in matt oder glänzend – eine schöne Oberfläche, die sogar abwaschbar ist. Wer mag, kann vorher einzelne Konturen des Motivs mit wasserfesten Metallic- oder Glitzerstiften nachmalen oder mit Applikationen und Stickern betonen. Aber auch hier ist Vorsicht angebracht, damit das Motiv nicht noch kurz vor Vollendung einreißt.

Blüten-Haarspange aus Draht und Nagellack

Es ist Frühling! Und wenn draußen alles blüht und duftet, holen wir uns den Frühlingsglanz auch ins Haus. Diese Nagellack-Blumen eignen sich prima, um Schmuck zu basteln, wie ich es hier zeige, aber auch als Dekoration machen sie eine gute Figur.

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Was Sie brauchen:

  • Nagellack in verschiedenen Farben
  • Basteldraht
  • Beißzange
  • Bleistift
  • Styropor, Steckmasse oder ein Gefäß zum Trocknen der Blüten
  • alte Zeitung oder andere Unterlage

 

Wie es geht:

Eines vorweg: Diese Bastelei geht nicht ohne Sauerei ab! Arbeiten Sie also bitte auf keinen Fall ohne eine dicke Unterlage, zum Beispiel aus alten Zeitungen, die hinterher in den Papierkorb fliegen kann. Experimentieren Sie ein bisschen mit verschiedenen Nagellacken und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht gleich funktionieren will. Ich habe beim Ausprobieren festgestellt, dass manche Lacke einfach nicht geeignet sind für diese Bastelei. Anhaltspunkte für gut geeignete Produkte sind ein breiter Pinsel und ein bisschen Glitzer- oder Metalliceffekt in den Farben. Ich hatte den Eindruck, diese Nagellacke würden am besten funktionieren.

Zuerst basteln Sie einen Blütenrohling. Dafür wickeln Sie den Schmuckdraht eng um einen Bleistift und verdrehen die offenen Enden unten mit einander. Formen Sie so fünf runde „Blütenblätter“ (Bild 1). Ziehen Sie die Ringe vom Bleistift ab und drücken Sie sie vorsichtig auseinander, so dass eine Blume entsteht, die Blütenblätter also nebeneinander liegen. Wenn sie sich etwas überlappen, ist das kein Problem. Wenn Sie möchten, können Sie die Blütenblätter jetzt noch ein bisschen formen. Wollen Sie zum Beispiel eher spitze Formen wie bei Margeriten oder Gerbera oder sollen die Blätter rund bleiben? Der Draht lässt sich leicht verbiegen, experimentieren Sie einfach vorsichtig. Verdrehen Sie nun die langen, offenen Draht-Enden noch miteinander, damit sie einen stabileren Blütenstängel erhalten (Bild 2).

Tauchen Sie den Pinsel jetzt tief in den Nagellack und nehmen Sie möglichst viel Farbe auf. Streichen Sie dann mit dem Pinsel über das erste Blütenblatt (Bild 3). Achten Sie dabei darauf, dass der Pinsel möglichst beide Drahtwände des Blattes berührt, denn nur so kann er eine feine Membran aus Lack zwischen beiden bilden (Bild 4). Manchmal hilft es, den Pinsel leicht rüttelnd zu bewegen. Probieren Sie einfach aus, was am besten funktioniert. Vorsicht: Bei diesem Arbeitsschritt ist nichts sicher. Der Nagellack tropft wie verrückt, deshalb achten Sie bitte auf Kleidung und Untergrund.

Sind alle Blütenblätter mit der Nagellackmembran bezogen, stellen Sie die Blume vorsichtig in ein Gefäß oder in einen Block aus Styropor oder Steckmasse zum Trocknen. Achten Sie dabei darauf, dass die Blütenblätter nichts berühren. Trocknet der Lack nämlich an einer Oberfläche fest, zerreißt die Membran am Ende beim Abnehmen.

Jetzt lassen Sie den Nagellack gut durchtrocknen. Das dauert ein paar Stunden, aber Geduld lohnt sich: Verarbeiten Sie die Blüten zu früh weiter, ist die Gefahr groß, dass der Nagellack reißt und Sie noch einmal von vorn beginnen müssen.

Anschließend können Sie die Blüten zu Schmuck oder Dekoration gestalten: Wir haben vier davon zu einem kleinen Strauß gebunden (Bild 5) und um den oberen Steg einer Haarklammer gewunden (Bild 6). Dabei ist wichtig, dass die Enden des Drahts am Ende obenauf liegen, damit sie nicht am Kopf drücken.

 

Selbstgemacht: Fröhliche Lesezeichen

Ich habe zwar keine eigenen Kinder, dafür aber einen Neffen und drei Leihkinder. Nur eins davon kann schon lesen, was mich aber nicht daran hindert, jedem einzelnen dieser Lieblingskinder zu jedem Anlass ein Buch zu schenken – in der Hoffnung, dass sie sich davon genauso begeistern und faszinieren lassen wie ich. Und damit das Lesen noch mehr Spaß macht, basteln wir heute die passenden Lesezeichen.

 

Was Sie brauchen:

  • Gummiband
  • Deko- oder Geschenkband
  • Bunte Knöpfe oder Perlen
  • Nähgarn
  • Nähnadel
  • Schere
  • Große Büroklammer
  • Deko- oder Schmuckanhänger

 

Wie es geht:

Lesezeichen selbst zu basteln, ist eine tolle Beschäftigung, in die auch kleinere Kinder gut eingebunden werden können. So können Sie zum Beispiel einfach Bastelarbeiten oder Bilder der Kinder auf schmalen Papierstreifen laminieren und so als Lesezeichen benutzen. Oder Sie lassen die Kleinen saubere Eisstiele bemalen, um sie dann als Lesezeichen zu benutzen. Alternativ zeige ich Ihnen heute zwei Lesezeichen, die auch auf Reisen garantiert nicht aus den Seiten rutschen.

Büroklammer-Lesezeichen

Am besten funktioniert diese Bastelei mit einer extragroßen Büroklammer. Die hält besonders gut und hinterlässt keine Abdrücke auf den Buchseiten.

Suchen Sie sich ein hübsches Band, ein Stück Spitze oder Kordel und fädeln Sie einen passenden Anhänger auf. Verknoten Sie dann die offenen Enden (Bild 1), so dass eine geschlossene Kette entsteht. Die binden Sie jetzt an die Oberseite der Büroklammer, indem Sie eine Schlaufe durch die Büroklammer ziehen und dann das andere Ende des Bandes durch diese Schlaufe fädeln (Bild 2). Festziehen und fertig ist Ihr erstes Lesezeichen. Das können Sie statt mit einem Anhänger natürlich auch mit Perlen basteln.

Buchgummi mit Knöpfen

Schneiden Sie für dieses Lesezeichen zunächst das Gummiband und das korrespondierende Dekoband zurecht. Letztere kann sowohl ein breites Geschenkband aus Stoff, aber auch ein Stück aus dem Kurzwarenladen sein. Das Dekoband sollte einige Zentimeter länger sein als das Buch, für das das Buchgummi gedacht ist, das Gummiband einige Zentimeter kürzer.

Schlagen Sie das Dekoband nun an einem Ende zweimal etwa einen halben Zentimeter ein und setzen Sie das Ende des Gummibandes zwischen dazwischen fest (Bild 3). So können Sie das Gummi bombenfest fixieren und verhindern zugleich ein Ausfransen der Säume. Nähen Sie nun quer über die Enden des Dekobandes – entweder mit der Hand oder der Nähmaschine – und nähen Sie damit auch das Gummiband ein (Bild 4).

Nun verzieren Sie das Dekoband, indem Sie bunte Knöpfe aufnähen (Bild 5). Alternativ könnten Sie auch Perlen, Pailletten oder Aufnäher zur Dekoration benutzen. Befestigen Sie die Dekoration aber nicht zu nah an den Bandenden, damit sie später nicht zwischen die Buchseiten gerät, wenn das Lesezeichen um das Buch geklemmt wird (Bild 6).

So kommen Ihre Fotos auf Holz

„Potchen“ ist eine Technik, mit der man Fotos auf ungewöhnliche Materialien übertragen kann. Am beliebtesten ist die die Arbeit mit Holz. Wir zeigen Ihnen heute wie das geht.

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Was Sie brauchen:

  • Laser-Ausdrucke von Bildern oder Ausrisse aus Zeitschriften
  • Holzgegenstand wie Schatulle, Tablett oder Teelichthalter
  • Foto Transfer Potch
  • Potch-Lack
  • Pinsel
  • Schere
  • Fön

 

Wie es geht:

Durch das Potchen können Sie nur solche Bilder auf Holz übertragen, die entweder mit einem Laserdrucker ausgedruckt wurden oder aus einer Zeitschrift stammen. Echte Fotos sind auf zu dickem Papier entwickelt und Bilder aus dem Tintenstrahldrucker bilden sich auf dem Holz nicht so gut ab. Auch Zeitungsbilder funktionieren nicht, weil sie auf Papier gedruckt sind, das sich für diese Technik nicht eignet.

 

Wenn Sie ein Motiv ausgesucht haben, können Sie es am Computer oder als Collage auf Papier gestalten.

Aber Vorsicht: Machen Sie nicht den gleichen Fehler, wie ich in meinem Beispiel. Ich habe nämlich vergessen, dass Schrift, wenn man sie auf Holz potcht, am Ende spiegelverkehrt erscheint. Wollen Sie also ein Motiv mit Schrift auftragen, muss diese bereits im Originalmotiv spiegelverkehrt angelegt sein. Kleiner Tipp für alle, die nicht daran denken: Schenken Sie mit dem gepotchten Gegenstand einfach einen Taschenspiegel mit. So kommt zur Freude am Geschenk der Spaß am Spiegelschrift-Lesen. Und Sie können – wie ich – behaupten, dass das von Anfang an der Plan war ;-).

Wenn Sie das Motiv ausgedruckt und auf die richtige Größe zurechtgeschnitten haben (Bild 1), bestreichen Sie das Holz, auf das Sie das Motiv übertragen wollen, mit der Potch-Transfer-Flüssigkeit. Nun legen Sie das Bild mit dem Motiv nach unten auf die Holzfläche und streichen eine weitere Schicht Transfer-Flüssigkeit darüber (Bild 2).

Das muss jetzt richtig durchtrocknen. Am einfachsten und gründlichsten geht das, wenn Sie Ihr Holzstück einfach über Nacht ruhen lassen. Wenn Sie aber zu den ganz Ungeduldigen gehören, können Sie auch mit einem Fön arbeiten. Auf höchste Stufe gestellt, fönen Sie Ihr Motiv zehn bis fünfzehn Minuten. Dann sollte alles richtig trocken sein.

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Nun halten Sie das Holz unter fließendes Wasser und rubbeln vorsichtig die oberste Schicht des Papiers ab (Bild 3). Das Motiv erscheint nun auf dem Holz. Arbeiten Sie hier gründlich und entfernen Sie wirklich alle weißen Papierfasern. Wenn Sie das nicht tun, wird Ihr Motiv sonst am Ende einen grauen Schleier bekommen.

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Lassen Sie das Holz trocknen, dann tragen Sie den Foto-Transfer-Lack auf (Bild 4). Den gibt es in matt und hochglänzend. Wofür Sie sich entscheiden, liegt nur an Ihren persönlichen Vorlieben. Bei Bedarf können Sie eine zweite Schicht Lack auftragen, nur lassen Sie jede Schicht vorher gut trocknen.

Selbstgemacht: Papier schöpfen

Klar, Papier kann man kaufen. In allen Farben, Strukturen und Qualitäten. Man kann es aber auch einfach selbst machen.

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Was Sie brauchen:

  • Altpapier
  • Topf
  • Schüssel
  • Stapel alter Geschirrhandtücher
  • Schwamm
  • Pürierstab
  • Nudelholz
  • Schöpfrahmen (oder zwei kleine Bilderrahmen, Tacker und Metall-Fliegengitter)
  • Dekoration wie getrocknete Blüten, Glitter oder Duftöl

 

Wie es geht:

Papier schöpfen braucht Zeit. Mit den Vorbereitungen müssen Sie schon einen Tag vor der eigentlichen Arbeit anfangen, denn zunächst wird ein Papierbrei angesetzt.

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Reißen Sie dafür Ihr Altpapier in kleine Schnipsel – je kleiner, umso besser. Die Größe Ihres Daumennagels oder einer Briefmarke sind gute Gradmesser. Diese Papierschnipsel weichen Sie nun in warmem Wasser einige Stunden ein, am besten über Nacht. Wie lange das Papier braucht, um aufzuquellen, hängt von der Papierart ab. Zeitungspapier ist schnell fertig zur Weiterverarbeitung, sehr glatte Papiere wie etwas aus Zeitschriften brauchen länger.

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Ist Ihr Papier über Nach gequollen, schütten Sie nun das Wasser ab und pürieren die nassen Papierschnipsel, bis sie einen feinen Brei erhalten.

Wenn Sie Ihren Schöpfrahmen selbst bauen, ist jetzt die letzte Gelegenheit dazu, denn gleich brauchen Sie ihn: Tackern Sie dazu einfach ein passendes Stück Metalldraht mit möglichst feinen Maschen auf einem alten Bilderrahmen fest. Einen zweiten Bilderrahmen brauchen Sie, um Papier mit ordentlichen Rändern zu produzieren. Selbstverständlich können Sie aber auch einfach einen fertigen Schöpfrahmen im Bastelhandel kaufen.

Füllen Sie eine Schüssel, in der Ihr Schöpfrahmen bequem Platz hat und bewegt werden kann, halb voll mit warmem Wasser und rühren Sie einen Teil des Papierbreis ein. Sorgen Sie dafür, dass sich einzelne Klumpen richtig auflösen. Setzen Sie jetzt den Schöpfrahmen so zusammen, dass unten der Teil mit dem Metallnetz liegt – dabei zeigt die Seite mit dem Netz nach oben. Darauf legen Sie den zweiten Rahmen.

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Dann tauchen Sie den Schöpfrahmen in die Schüssel und bewegen ihn am Boden leicht hin und her, bis sich eine ausreichende Menge Papierbrei oben auf dem Sieb gesammelt hat.

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Heben Sie den Rahmen jetzt aus der Schüssel und lassen Sie ihn einen Augenblick auf der Kante ruhen, damit das überschüssige Wasser abfließen kann. Jetzt nehmen Sie den oberen Rahmen ab.

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Stürzen Ihr erstes Blatt Papier auf ein aufgeklapptes Geschirrhandtuch. Mit einem Schwamm tupfen Sie geduldig überschüssiges Wasser auf, bevor Sie den Schöpfrahmen vorsichtig von dem Papier lösen.

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Legen Sie die zweite Hälfte des Handtuchs über das Papier und rollen Sie mit dem Nudelholz mit sanftem Druck immer wieder darüber, um das restliche Wasser auszupressen. Nun können Sie Ihr Papier vorsichtig vom Handtuch lösen und es trocknen.

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Das geht entweder einfach auf einem Tuch oder einer alten Zeitung, auf der Wäscheleine oder -für die ganz Ungeduldigen – mit dem Bügeleisen, das auf niedrigster Stufe eingestellt ist.

Kleiner Tipp: Für besondere Effekte können Sie getrocknete Blüten, Glitter oder Duftöl direkt in den Papierbrei oder auch erst auf der fertige, noch nasse Seite geben.