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Königlich dekorieren mit Blattgold

Mit Blattmetall zu arbeiten, braucht Übung und Geduld. Das Ergebnis aber lohnt die Mühe, denn so entstehen wahrhaft königliche Dekoartikel. Wie diese kleine Schatztruhe.

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Was Sie brauchen:

  • Holzkiste
  • Anlegemilch
  • Blattmetall
  • 2 weiche Pinsel
  • Weiches Tuch
  • Dekoration

 

Wie es geht:

Blattmetall ist nicht das gleiche wie Blattgold. Es ist deutlich preiswerter und auch unproblematischer zu verarbeiten. Außerdem bekommen Sie es nicht nur in Gold, sondern auch in Silber oder Kupfer, was Ihnen noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Wenn Sie keinen eigenen Basteltisch haben, empfehlen wir allerdings, die Arbeitsfläche mit alter Zeitung oder Folie abzudecken, denn beim Verarbeiten des Blattmetalls entstehen lose Flocken, die überall haften bleiben und sich einzeln nur schwer entfernen lassen.

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Als erstes grundieren Sie die Holzschachtel mit sogenannter Anlegemilch. Die bekommen Sie im Bastelgeschäft oder online. Sie wirkt wie ein Spezialkleber und bereitet die Oberfläche darauf vor, die Metallflocken zu fixieren. Die Anlegemilch muss mindestens 20 Minuten antrocknen. Die genaue Trocknungszeit finden Sie auch auf den Verpackungen von Anlegemilch und Blattmetall. Bei sehr saugfähigen Oberflächen wie dem Holz unserer Schachtel empfiehlt es sich, nach 20 Minuten eine weitere Schicht Anlegemilch aufzutragen und auch diese antrocknen zu lassen.

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Erst danach beginnen Sie mit dem Auflegen des Blattmetalls. Sie können mit ganzen Blättern arbeiten, dann schaffen Sie eine glatte, gleichmäßige Oberfläche. Allerdings braucht es viel Übung, um die hauchdünnen Blätter ohne Falten und Risse zu applizieren. Für den Antik-Effekt, den wir uns für die Schatztruhe wünschen, bietet es sich aber an, mit Metallflocken zu arbeiten. Diese können überlappend auf das Holz aufgebracht werden und dürfen und sollen Falten werfen. Diese Art zu arbeiten hat einen weiteren Vorteil: Fingerabdrücke fallen hierbei nicht weiter auf, so dass sie die Flocken auch mit den Fingerspitzen vorsichtig auf die Oberfläche setzen können. Einfacher und präziser ist es aber, wenn Sie dafür eine Pinzette benutzen.

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Mit einem weichen und trockenen Pinsel tupfen und streichen Sie anschließend das Metall auf dem Holz fest.

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Haben Sie die komplette Kiste mit Blattmetall überzogen, geht es an die Abschlussarbeiten: Mit einem weichem Tuch reiben Sie die überstehenden Metallreste ab und glätten letzte Falten. Haben Sie keine Angst, hier auch mit etwas Druck zu arbeiten. Wenn Sie dabei versehentlich auch Metall entfernen, das nicht entfernt werden sollte, bearbeiten Sie die Stelle einfach erneut mit Anlegemilch und setzen ein neues Stück Metall auf. Damit ist die Vergoldung abgeschlossen.

 

Wenn Sie möchten, können Sie die Truhe nun noch verzieren oder auch mit Lack versiegeln, damit es länger hält. Aber Vorsicht: Auch versiegelt sind Gegenstände mit Blattmetall nur für den Gebrauch in Innenräumen gedacht. Um Gegenstände für den Außenbereich zu vergolden, sind sehr viel aufwendigere Techniken notwendig.

Life Hack: Pflanzen automatisch gießen

Life Hacks sind kleine, aber extrem nützliche Tricks, die ohne viel Aufwand und vor allem fast umsonst nervige Alltagsprobleme lösen. Auf der Familienseite des So!-Magazins stelle ich deshalb inzwischen neben Bastelprojekten auch clevere Lifehacks vor. Heute: ein Bewässerungssystem für Balkon- und Topfpflanzen.

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Was Sie brauchen:

  • Leere Getränkeflasche aus Kunststoff mit Schraubdeckel
  • Nagelschere oder kleinen Bohrer
  • Wasser

 

Das Problem:

Sie wollen ein paar Tage ins Blaue fahren, einfach mal ausspannen, aber es gibt niemanden, der sich in dieser Zeit um Ihre Zimmer- und Balkonpflanzen kümmern kann. Gerade jetzt im Sommer brauchen die aber in relativ kurzen Abständen frisches Wasser, um nicht zu vertrocknen.

Die Lösung:

Suchen Sie sich eine leere Plastikflasche, deren Größe zu Ihrem Blumentopf passt. Bohren Sie dann zunächst ein Loch in den Schraubdeckel der Flasche. Das geht mit einer Nagelschere, aber auch mit einem kleinen Handbohrer. Sorgen Sie dafür, dass das Loch einen Durchmesser von mindestens einem Millimeter hat, damit am Ende ausreichend Wasser durch das Loch austreten kann.

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Nun bohren Sie ein ähnlich großes Loch in den Boden der Flasche. In der Mitte ist der Flaschenboden oft verdickt. Wenn Sie hier Probleme haben, ein Loch zu schaffen, setzen Sie es einfach ein paar Millimeter weiter außen an: Diese Öffnung ist nur dazu da, später Luft in die Flasche zu lassen, denn ohne kann das Wasser nicht fließen. Das Loch muss dafür aber nicht exakt mittig sitzen.

Füllen Sie die Flasche nun mit Wasser, aber vergessen Sie nicht, dabei das Loch im Boden mit einem Finger zu verschließen. Füllen Sie nur so viel Wasser ein, dass am Ende noch ein paar Zentimeter Luft in der Flasche sind.

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Verschließen Sie sie mit dem Deckel und stecken Sie sie über Kopf in den Blumentopf der Pflanze, die Sie bewässern wollen. Achten Sie dabei darauf, dass die Flasche tief in der Erde steckt. Das stabilisiert sie, verhindert also, dass sie aus dem Topf kippt. Zum anderen gelangt so das Wasser möglichst nah an die Wurzeln. Es tritt nun tröpfchenweise aus dem Loch im Deckel aus. So bekommt die Pflanze zwar Flüssigkeit, es entsteht aber keine Staunässe.

Der Praxistest:

Markieren Sie am besten außen an der Flasche mit einem wasserfesten Stift den Wasserstand, wenn Sie sie in den Topf gesteckt haben. So können Sie problemlos erkennen, ob auch wirklich Wasser an die Pflanze abgegeben wird. Verändert sich der Pegel auch nach zwei bis drei Tagen nicht, kann es nämlich sein, dass das kleine Loch im Flaschendeckel mit Erde verstopft ist. Ziehen Sie die Flasche dann einfach aus dem Topf, säubern Sie das Loch und versuchen Sie es noch mal.

Kleiner Zusatztipp: Bei großen Pflanzen oder für Balkonkästen ist es sinnvoller, mehrere kleinere Bewässerungsflaschen einzusetzen als eine große. Auf diese Weise können sie an unterschiedlichen Stellen im Topf Flaschen einsetzen und bewässern die Pflanzen darin gleichmäßiger, als wenn nur eine große Flasche viel Wasser an einer einzigen Stelle abgibt.

Eins, zwei, schön: Serviettentechnik

Holz, Stoff, Glas, Plastik, Stein, Kerzen – mit der Serviettentechnik können Sie Gegenstände aus fast jedem Material Ihrem persönlichen Geschmack anpassen. Ich zeige Ihnen, wie das geht.

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Was Sie brauchen:

  • Papierservietten mit Motiv
  • Gegenstand zum Verzieren
  • passenden Klebstoff oder Acryllack
  • dicke Pinsel
  • Stifte oder Sticker zum Dekorieren

 

Wie es geht:

Geeignet für diese Bastelei sind alle Papierservietten mit einem hübschen Motiv. Sie können die Serviettentechnik auf wirklich fast jedem Untergrund arbeiten, solange er trocken, fett- und staubfrei ist. Wir haben für unser Beispiel eine kleine Dose aus Plastik zu einem Behälter für unsere Lesezeichensammlung umfunktioniert – und gleich noch eine Bonbonschale dazu gebastelt.

Wenn Sie möchten, dass das Serviettenmotiv richtig strahlend zur Geltung kommen, sollten Sie transparente oder dunkle Untergründe zunächst in einer hellen Acrylfarbe anmalen. Nur auf hellen Flächen wirkt das Motiv wirklich deutlich. Wir haben uns bei unserem Projekt dagegen entschieden, weil wir einen Vintagelook erreichen wollten, der durch die Transparenz der Plastikdose unterstrichen wird.

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Schneiden Sie nun zunächst die Servietten so zurecht, dass das Motiv gut auf die Dose passt. Wir benutzen dafür die komplette Serviette. Sie können aber auch nur einzelne Bildbestandteile ausschneiden und aufbringen. Reißen Sie diese Motive aus der Serviette, bekommen Sie später einen fließenden Rand. Schneiden Sie sie ordentlich aus, wird der Rand klar umrissen.

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Nun lösen Sie vorsichtig die oberste Zellstoffschicht Ihrer Serviette. Nur sie trägt das Motiv, weshalb auch nur sie gebraucht wird.

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Dann streichen Sie die Oberfläche der Dose dünn mit einem Klebstoff ein. Sie können dafür speziellen Serviettenkleber benutzen, aber jeder andere, oft günstigere, Leim funktioniert auch. Wichtig ist nur, dass er sich dünn auftragen lässt, ohne Blasen oder Beulen zu bilden. Auf Plastik oder Holz zum Beispiel können Sie auch direkt mit Acryllack arbeiten und sparen sich dann das Versiegeln am Ende. Bei speziellen Untergründen wie Kerzen oder Stoff müssen Sie einen Klebstoff nutzen, der dafür geeignet ist.

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Legen Sie nun das Serviettenmotiv vorsichtig auf die Oberfläche mit dem Klebstoff und streichen Sie es mit dem Pinsel fest. In diesem Arbeitsschritt können Sie auch Luftblasen und Falten aus dem Motiv streichen. Allerdings braucht es etwas Geduld und Übung, bis Sie das richtige Gefühl für den notwendigen Druck haben. Beginnen Sie lieber vorsichtig. Das gilt auch für den Klebstoff: Zu viel davon lässt die Servietten ebenso einreißen wie zu heftige Bewegungen mit dem Pinsel.

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Anschließend lassen Sie Ihr Motiv gut trocknen. Das dauert ein paar Stunden. Haben Sie die Serviette mit Klebstoff fixiert, können Sie nun mit Acryllack noch einmal über das Motiv malen. So schaffen Sie – je nach Lack in matt oder glänzend – eine schöne Oberfläche, die sogar abwaschbar ist. Wer mag, kann vorher einzelne Konturen des Motivs mit wasserfesten Metallic- oder Glitzerstiften nachmalen oder mit Applikationen und Stickern betonen. Aber auch hier ist Vorsicht angebracht, damit das Motiv nicht noch kurz vor Vollendung einreißt.

Blüten-Haarspange aus Draht und Nagellack

Es ist Frühling! Und wenn draußen alles blüht und duftet, holen wir uns den Frühlingsglanz auch ins Haus. Diese Nagellack-Blumen eignen sich prima, um Schmuck zu basteln, wie ich es hier zeige, aber auch als Dekoration machen sie eine gute Figur.

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Was Sie brauchen:

  • Nagellack in verschiedenen Farben
  • Basteldraht
  • Beißzange
  • Bleistift
  • Styropor, Steckmasse oder ein Gefäß zum Trocknen der Blüten
  • alte Zeitung oder andere Unterlage

 

Wie es geht:

Eines vorweg: Diese Bastelei geht nicht ohne Sauerei ab! Arbeiten Sie also bitte auf keinen Fall ohne eine dicke Unterlage, zum Beispiel aus alten Zeitungen, die hinterher in den Papierkorb fliegen kann. Experimentieren Sie ein bisschen mit verschiedenen Nagellacken und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht gleich funktionieren will. Ich habe beim Ausprobieren festgestellt, dass manche Lacke einfach nicht geeignet sind für diese Bastelei. Anhaltspunkte für gut geeignete Produkte sind ein breiter Pinsel und ein bisschen Glitzer- oder Metalliceffekt in den Farben. Ich hatte den Eindruck, diese Nagellacke würden am besten funktionieren.

Zuerst basteln Sie einen Blütenrohling. Dafür wickeln Sie den Schmuckdraht eng um einen Bleistift und verdrehen die offenen Enden unten mit einander. Formen Sie so fünf runde „Blütenblätter“ (Bild 1). Ziehen Sie die Ringe vom Bleistift ab und drücken Sie sie vorsichtig auseinander, so dass eine Blume entsteht, die Blütenblätter also nebeneinander liegen. Wenn sie sich etwas überlappen, ist das kein Problem. Wenn Sie möchten, können Sie die Blütenblätter jetzt noch ein bisschen formen. Wollen Sie zum Beispiel eher spitze Formen wie bei Margeriten oder Gerbera oder sollen die Blätter rund bleiben? Der Draht lässt sich leicht verbiegen, experimentieren Sie einfach vorsichtig. Verdrehen Sie nun die langen, offenen Draht-Enden noch miteinander, damit sie einen stabileren Blütenstängel erhalten (Bild 2).

Tauchen Sie den Pinsel jetzt tief in den Nagellack und nehmen Sie möglichst viel Farbe auf. Streichen Sie dann mit dem Pinsel über das erste Blütenblatt (Bild 3). Achten Sie dabei darauf, dass der Pinsel möglichst beide Drahtwände des Blattes berührt, denn nur so kann er eine feine Membran aus Lack zwischen beiden bilden (Bild 4). Manchmal hilft es, den Pinsel leicht rüttelnd zu bewegen. Probieren Sie einfach aus, was am besten funktioniert. Vorsicht: Bei diesem Arbeitsschritt ist nichts sicher. Der Nagellack tropft wie verrückt, deshalb achten Sie bitte auf Kleidung und Untergrund.

Sind alle Blütenblätter mit der Nagellackmembran bezogen, stellen Sie die Blume vorsichtig in ein Gefäß oder in einen Block aus Styropor oder Steckmasse zum Trocknen. Achten Sie dabei darauf, dass die Blütenblätter nichts berühren. Trocknet der Lack nämlich an einer Oberfläche fest, zerreißt die Membran am Ende beim Abnehmen.

Jetzt lassen Sie den Nagellack gut durchtrocknen. Das dauert ein paar Stunden, aber Geduld lohnt sich: Verarbeiten Sie die Blüten zu früh weiter, ist die Gefahr groß, dass der Nagellack reißt und Sie noch einmal von vorn beginnen müssen.

Anschließend können Sie die Blüten zu Schmuck oder Dekoration gestalten: Wir haben vier davon zu einem kleinen Strauß gebunden (Bild 5) und um den oberen Steg einer Haarklammer gewunden (Bild 6). Dabei ist wichtig, dass die Enden des Drahts am Ende obenauf liegen, damit sie nicht am Kopf drücken.

 

Selbstgemacht: Fröhliche Lesezeichen

Ich habe zwar keine eigenen Kinder, dafür aber einen Neffen und drei Leihkinder. Nur eins davon kann schon lesen, was mich aber nicht daran hindert, jedem einzelnen dieser Lieblingskinder zu jedem Anlass ein Buch zu schenken – in der Hoffnung, dass sie sich davon genauso begeistern und faszinieren lassen wie ich. Und damit das Lesen noch mehr Spaß macht, basteln wir heute die passenden Lesezeichen.

 

Was Sie brauchen:

  • Gummiband
  • Deko- oder Geschenkband
  • Bunte Knöpfe oder Perlen
  • Nähgarn
  • Nähnadel
  • Schere
  • Große Büroklammer
  • Deko- oder Schmuckanhänger

 

Wie es geht:

Lesezeichen selbst zu basteln, ist eine tolle Beschäftigung, in die auch kleinere Kinder gut eingebunden werden können. So können Sie zum Beispiel einfach Bastelarbeiten oder Bilder der Kinder auf schmalen Papierstreifen laminieren und so als Lesezeichen benutzen. Oder Sie lassen die Kleinen saubere Eisstiele bemalen, um sie dann als Lesezeichen zu benutzen. Alternativ zeige ich Ihnen heute zwei Lesezeichen, die auch auf Reisen garantiert nicht aus den Seiten rutschen.

Büroklammer-Lesezeichen

Am besten funktioniert diese Bastelei mit einer extragroßen Büroklammer. Die hält besonders gut und hinterlässt keine Abdrücke auf den Buchseiten.

Suchen Sie sich ein hübsches Band, ein Stück Spitze oder Kordel und fädeln Sie einen passenden Anhänger auf. Verknoten Sie dann die offenen Enden (Bild 1), so dass eine geschlossene Kette entsteht. Die binden Sie jetzt an die Oberseite der Büroklammer, indem Sie eine Schlaufe durch die Büroklammer ziehen und dann das andere Ende des Bandes durch diese Schlaufe fädeln (Bild 2). Festziehen und fertig ist Ihr erstes Lesezeichen. Das können Sie statt mit einem Anhänger natürlich auch mit Perlen basteln.

Buchgummi mit Knöpfen

Schneiden Sie für dieses Lesezeichen zunächst das Gummiband und das korrespondierende Dekoband zurecht. Letztere kann sowohl ein breites Geschenkband aus Stoff, aber auch ein Stück aus dem Kurzwarenladen sein. Das Dekoband sollte einige Zentimeter länger sein als das Buch, für das das Buchgummi gedacht ist, das Gummiband einige Zentimeter kürzer.

Schlagen Sie das Dekoband nun an einem Ende zweimal etwa einen halben Zentimeter ein und setzen Sie das Ende des Gummibandes zwischen dazwischen fest (Bild 3). So können Sie das Gummi bombenfest fixieren und verhindern zugleich ein Ausfransen der Säume. Nähen Sie nun quer über die Enden des Dekobandes – entweder mit der Hand oder der Nähmaschine – und nähen Sie damit auch das Gummiband ein (Bild 4).

Nun verzieren Sie das Dekoband, indem Sie bunte Knöpfe aufnähen (Bild 5). Alternativ könnten Sie auch Perlen, Pailletten oder Aufnäher zur Dekoration benutzen. Befestigen Sie die Dekoration aber nicht zu nah an den Bandenden, damit sie später nicht zwischen die Buchseiten gerät, wenn das Lesezeichen um das Buch geklemmt wird (Bild 6).

So kommen Ihre Fotos auf Holz

„Potchen“ ist eine Technik, mit der man Fotos auf ungewöhnliche Materialien übertragen kann. Am beliebtesten ist die die Arbeit mit Holz. Wir zeigen Ihnen heute wie das geht.

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Was Sie brauchen:

  • Laser-Ausdrucke von Bildern oder Ausrisse aus Zeitschriften
  • Holzgegenstand wie Schatulle, Tablett oder Teelichthalter
  • Foto Transfer Potch
  • Potch-Lack
  • Pinsel
  • Schere
  • Fön

 

Wie es geht:

Durch das Potchen können Sie nur solche Bilder auf Holz übertragen, die entweder mit einem Laserdrucker ausgedruckt wurden oder aus einer Zeitschrift stammen. Echte Fotos sind auf zu dickem Papier entwickelt und Bilder aus dem Tintenstrahldrucker bilden sich auf dem Holz nicht so gut ab. Auch Zeitungsbilder funktionieren nicht, weil sie auf Papier gedruckt sind, das sich für diese Technik nicht eignet.

 

Wenn Sie ein Motiv ausgesucht haben, können Sie es am Computer oder als Collage auf Papier gestalten.

Aber Vorsicht: Machen Sie nicht den gleichen Fehler, wie ich in meinem Beispiel. Ich habe nämlich vergessen, dass Schrift, wenn man sie auf Holz potcht, am Ende spiegelverkehrt erscheint. Wollen Sie also ein Motiv mit Schrift auftragen, muss diese bereits im Originalmotiv spiegelverkehrt angelegt sein. Kleiner Tipp für alle, die nicht daran denken: Schenken Sie mit dem gepotchten Gegenstand einfach einen Taschenspiegel mit. So kommt zur Freude am Geschenk der Spaß am Spiegelschrift-Lesen. Und Sie können – wie ich – behaupten, dass das von Anfang an der Plan war ;-).

Wenn Sie das Motiv ausgedruckt und auf die richtige Größe zurechtgeschnitten haben (Bild 1), bestreichen Sie das Holz, auf das Sie das Motiv übertragen wollen, mit der Potch-Transfer-Flüssigkeit. Nun legen Sie das Bild mit dem Motiv nach unten auf die Holzfläche und streichen eine weitere Schicht Transfer-Flüssigkeit darüber (Bild 2).

Das muss jetzt richtig durchtrocknen. Am einfachsten und gründlichsten geht das, wenn Sie Ihr Holzstück einfach über Nacht ruhen lassen. Wenn Sie aber zu den ganz Ungeduldigen gehören, können Sie auch mit einem Fön arbeiten. Auf höchste Stufe gestellt, fönen Sie Ihr Motiv zehn bis fünfzehn Minuten. Dann sollte alles richtig trocken sein.

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Bild 3

Nun halten Sie das Holz unter fließendes Wasser und rubbeln vorsichtig die oberste Schicht des Papiers ab (Bild 3). Das Motiv erscheint nun auf dem Holz. Arbeiten Sie hier gründlich und entfernen Sie wirklich alle weißen Papierfasern. Wenn Sie das nicht tun, wird Ihr Motiv sonst am Ende einen grauen Schleier bekommen.

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Bild 4

Lassen Sie das Holz trocknen, dann tragen Sie den Foto-Transfer-Lack auf (Bild 4). Den gibt es in matt und hochglänzend. Wofür Sie sich entscheiden, liegt nur an Ihren persönlichen Vorlieben. Bei Bedarf können Sie eine zweite Schicht Lack auftragen, nur lassen Sie jede Schicht vorher gut trocknen.

Selbstgemacht: Papier schöpfen

Klar, Papier kann man kaufen. In allen Farben, Strukturen und Qualitäten. Man kann es aber auch einfach selbst machen.

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Was Sie brauchen:

  • Altpapier
  • Topf
  • Schüssel
  • Stapel alter Geschirrhandtücher
  • Schwamm
  • Pürierstab
  • Nudelholz
  • Schöpfrahmen (oder zwei kleine Bilderrahmen, Tacker und Metall-Fliegengitter)
  • Dekoration wie getrocknete Blüten, Glitter oder Duftöl

 

Wie es geht:

Papier schöpfen braucht Zeit. Mit den Vorbereitungen müssen Sie schon einen Tag vor der eigentlichen Arbeit anfangen, denn zunächst wird ein Papierbrei angesetzt.

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Reißen Sie dafür Ihr Altpapier in kleine Schnipsel – je kleiner, umso besser. Die Größe Ihres Daumennagels oder einer Briefmarke sind gute Gradmesser. Diese Papierschnipsel weichen Sie nun in warmem Wasser einige Stunden ein, am besten über Nacht. Wie lange das Papier braucht, um aufzuquellen, hängt von der Papierart ab. Zeitungspapier ist schnell fertig zur Weiterverarbeitung, sehr glatte Papiere wie etwas aus Zeitschriften brauchen länger.

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Ist Ihr Papier über Nach gequollen, schütten Sie nun das Wasser ab und pürieren die nassen Papierschnipsel, bis sie einen feinen Brei erhalten.

Wenn Sie Ihren Schöpfrahmen selbst bauen, ist jetzt die letzte Gelegenheit dazu, denn gleich brauchen Sie ihn: Tackern Sie dazu einfach ein passendes Stück Metalldraht mit möglichst feinen Maschen auf einem alten Bilderrahmen fest. Einen zweiten Bilderrahmen brauchen Sie, um Papier mit ordentlichen Rändern zu produzieren. Selbstverständlich können Sie aber auch einfach einen fertigen Schöpfrahmen im Bastelhandel kaufen.

Füllen Sie eine Schüssel, in der Ihr Schöpfrahmen bequem Platz hat und bewegt werden kann, halb voll mit warmem Wasser und rühren Sie einen Teil des Papierbreis ein. Sorgen Sie dafür, dass sich einzelne Klumpen richtig auflösen. Setzen Sie jetzt den Schöpfrahmen so zusammen, dass unten der Teil mit dem Metallnetz liegt – dabei zeigt die Seite mit dem Netz nach oben. Darauf legen Sie den zweiten Rahmen.

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Dann tauchen Sie den Schöpfrahmen in die Schüssel und bewegen ihn am Boden leicht hin und her, bis sich eine ausreichende Menge Papierbrei oben auf dem Sieb gesammelt hat.

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Heben Sie den Rahmen jetzt aus der Schüssel und lassen Sie ihn einen Augenblick auf der Kante ruhen, damit das überschüssige Wasser abfließen kann. Jetzt nehmen Sie den oberen Rahmen ab.

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Stürzen Ihr erstes Blatt Papier auf ein aufgeklapptes Geschirrhandtuch. Mit einem Schwamm tupfen Sie geduldig überschüssiges Wasser auf, bevor Sie den Schöpfrahmen vorsichtig von dem Papier lösen.

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Legen Sie die zweite Hälfte des Handtuchs über das Papier und rollen Sie mit dem Nudelholz mit sanftem Druck immer wieder darüber, um das restliche Wasser auszupressen. Nun können Sie Ihr Papier vorsichtig vom Handtuch lösen und es trocknen.

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Das geht entweder einfach auf einem Tuch oder einer alten Zeitung, auf der Wäscheleine oder -für die ganz Ungeduldigen – mit dem Bügeleisen, das auf niedrigster Stufe eingestellt ist.

Kleiner Tipp: Für besondere Effekte können Sie getrocknete Blüten, Glitter oder Duftöl direkt in den Papierbrei oder auch erst auf der fertige, noch nasse Seite geben.

Potchen: So kommen Ihre Fotos auf Holz

„Potchen“ ist eine Technik, mit der man Fotos auf ungewöhnliche Materialien übertragen kann. Am beliebtesten ist die die Arbeit mit Holz. Ich zeige Ihnen heute wie das geht.

Was Sie brauchen:

  • Laser-Ausdrucke von Bildern oder Ausrisse aus Zeitschriften
  • Holzgegenstand wie Schatulle, Tablett oder Teelichthalter
  • Foto Transfer Potch
  • Potch-Lack
  • Pinsel
  • Schere
  • Fön

Wie es geht:

Durch das Potchen können Sie nur solche Bilder auf Holz übertragen, die entweder mit einem Laserdrucker ausgedruckt wurden oder aus einer Zeitschrift stammen. Echte Fotos sind auf zu dickem Papier entwickelt und Bilder aus dem Tintenstrahldrucker bilden sich auf dem Holz nicht so gut ab. Auch Zeitungsbilder funktionieren nicht, weil sie auf Papier gedruckt sind, das sich für diese Technik nicht eignet.

Wenn Sie ein Motiv ausgesucht haben, können Sie es am Computer oder als Collage auf Papier gestalten. Aber Vorsicht: Machen Sie nicht den gleichen Fehler, wie ich in meinem Beispiel. Ich habe nämlich vergessen, dass Schrift, wenn man sie auf Holz potcht, am Ende spiegelverkehrt erscheint. Wollen Sie also ein Motiv mit Schrift auftragen, muss diese bereits im Originalmotiv spiegelverkehrt angelegt sein. Kleiner Tipp für alle, die nicht daran denken: Schenken Sie mit dem gepotchten Gegenstand einfach einen Taschenspiegel mit. So kommt zur Freude am Geschenk der Spaß am Spiegelschrift-Lesen. Hat bei mir wunderbar geklappt ;-).

Wenn Sie das Motiv ausgedruckt und auf die richtige Größe zurechtgeschnitten haben, bestreichen Sie das Holz, auf das Sie das Motiv übertragen wollen, mit der Potch-Transfer-Flüssigkeit.

Nun legen Sie das Bild mit dem Motiv nach unten auf die Holzfläche und streichen eine weitere Schicht Transfer-Flüssigkeit darüber.

Das muss jetzt richtig durchtrocknen. Am einfachsten und gründlichsten geht das, wenn Sie Ihr Holzstück einfach über Nacht ruhen lassen. Wenn Sie aber zu den ganz Ungeduldigen gehören, können Sie auch mit einem Fön arbeiten. Auf höchste Stufe gestellt, fönen Sie Ihr Motiv zehn bis fünfzehn Minuten. Dann sollte alles richtig trocken sein.

Nun halten Sie das Holz unter fließendes Wasser und rubbeln vorsichtig die oberste Schicht des Papiers ab (Bild 4). Das Motiv erscheint nun auf dem Holz. Arbeiten Sie hier gründlich und entfernen Sie wirklich alle weißen Papierfasern. Wenn Sie das nicht tun, wird Ihr Motiv sonst am Ende einen grauen Schleier bekommen.

Lassen Sie das Holz trocknen, dann tragen Sie den Foto-Transfer-Lack auf. Den gibt es in matt und hochglänzend. Wofür Sie sich entscheiden, liegt nur an Ihren persönlichen Vorlieben. Bei Bedarf können Sie eine zweite Schicht Lack auftragen, nur lassen Sie jede Schicht vorher gut trocknen.

Leser basteln: Sterne aus Teelichtern

Auf der Familienseite des So!-Magazins starteten wir kürzlich eine neue Serie und setzen jetzt auch Basteltipps unserer Leser um. Den Anfang machen funkelnde Sterne aus alten Teelichtern von Barbara Lüpfert.

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Was Sie brauchen:

  • Teelichter
  • Schere
  • Hammer
  • Nähnadel oder kleinen Nagel
  • Garn oder Angelsehne
  • Schaschlikspieße oder andere dünne Holzstäbe

 

Wie es geht:

Frau Lüpfert bastelt schon seit Jahren Sterne aus leeren Teelicht-Hülsen und benutzt sie zur Weihnachtszeit als Dekoration für den großen Nadelbaum in ihrem Vorgarten. „Wenn abends die Lichter auf die Sterne fallen, funkeln die ganz toll. Und zugleich sind sie witterungsfest – Regen und Schnee können ihnen nichts anhaben, weil sie ja aus Metall sind“, sagt sie.

Die Idee fanden wir großartig und haben uns eine Bastelidee überlegt, die das ganze Jahr über funktioniert: Wir basteln aus den Teelicht-Sternen von Barbara Lüpfert ein Sternenmobile, das über Kinderbettchen oder auch als Windspiel am Balkon gute Dienste leistet.

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Lassen Sie dazu zunächst die Teelichter völlig abbrennen und entfernen Sie nach dem Erkalten alle Wachsreste. Anschließend schneiden Sie mit der Schere kleine Dreiecke aus dem Rand der Teelichthülsen, so dass ein regelmäßiger Zackenkranz entsteht.

 

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Drücken Sie diesen Kranz nun vorsichtig flach. Wenn das Probleme macht, schneiden Sie mit einer kleinen Nagelschere vorsichtig die Zwischenräume zwischen den Spitzen tiefer ein. So steht der Kranz nicht mehr unter Spannung und sollte sich leicht flach drücken lassen.

 

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Mit einem Hammer können Sie den Stern jetzt richtig ebnen. Legen Sie ihn dafür aber bitte auf eine federnde Unterlage wie eine Bastel- oder Schneidematten, damit sie nicht versehentlich Dellen in Ihren Tisch hämmern.

 

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Versehen Sie eine Spitze jedes Sterns nun mit Hilfe eines Nagels oder einer Nadel mit einem Loch, durch das später das Garn zum Aufhängen gefädelt wird. Wollen Sie ein Mobile mit Sternenketten, wie in unserem Beispiel, fertigen, müssen Sie bei einzelnen Sternen ein zweites Loch anbringen und zwar genau gegenüber dem ersten.

 

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Jetzt fädeln Sie das Garn oder die Angelsehne durch die Löcher. Um Ketten zu bilden, fädeln Sie durch beide Löcher Garn und hängen daran jeweils einen weiteren Stern auf. Sichern Sie die Verbindung durch einen Knoten und schneiden Sie überstehende Garnenden einfach ab.

 

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Nun binden Sie die Sterne rechts und links an den Schaschlikspießen fest. Die Spieße können Sie entweder direkt überkreuz legen und so fixieren. Sie können sie aber auch durch einen weiteren Faden verbinden und so unterschiedliche Ebenen in Ihrem Mobile schaffen. Bevor Sie die Schaschlikspieße zusammenbinden, testen Sie aus, wo sie verbunden werden müssen, damit beide Enden gleichmäßig in einer Ebene hängen. Hängt an einer Seite ein einzelner Stern, an der anderen aber eine Kette, müssen Sie an dieser Stelle nämlich ein bisschen tarieren.

Wollen Sie das Mobile als Windlicht verwenden, empfiehlt sich, an den letzten Stern jeder Kette ein kleines Gewicht anzubringen. Dazu können Sie zum Beispiel bunte Glasperlen auf das Garn fädeln und am unteren Stern verknoten.

Haben Sie auch eine geniale Bastelidee, die Sie gern mit anderen Lesern des So! teilen möchten? Dann nur her damit – am besten mit Bildern von sich und Ihrem Projekt – an so@verlagsgruppe-hcs.de.

Selbst gemacht: Bommeln

Im Winter haben sie Hochsaison als Gute-Laune-Accessoire: Bommeln. Wir zeigen Ihnen zwei Methoden, wie Sie Bommeln selbst machen können.

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Was Sie brauchen:

  • Wollreste
  • eine Gabel
  • feste Pappe
  • einen Zirkel oder
  • eine große und eine kleine Kreisschablone

 

Wie es geht:

Kleine Bommeln mit dem Gabeltrick

Wollen Sie nur kleine Bommeln basteln, brauchen Sie nur eine Gabel und wenig Wolle. Führen Sie das eine Ende der Wolle zwischen den beiden mittleren Zinken der Gabel hindurch und halten Sie sie mit den Fingern der einen Hand fest. Mit der anderen Hand wickeln Sie die Wolle nun wie in einer liegenden Acht um die Gabel. Von der Mitte führen Sie den Faden also einmal auf einer Seite der Gabel außen herum und fädeln ihn wieder durch die beiden mittleren Zinken, um ihn dann auf der anderen Seite um die Gabel zu führen und wieder in der Mitte zu landen. Das machen Sie so lange, bis auf der Gabel kein Platz mehr ist. Schieben Sie die Wolle immer mal wieder kräftig nach unten, damit möglichst viel Faden Platz hat. So wird Ihre Mini-Bommel voller.

Ist die Gabel voll, ziehen Sie die Wolle vorsichtig ab, halten Sie aber in der Mitte gut fest und fixieren Sie mit dem Anfangsfaden. Den winden Sie anschließend so fest es geht um das kleine Wollknäuel und binden die Wolle mit einem Knoten fest zusammen. Jetzt müssen Sie nur noch die Fadenenden, die rechts und links des Knotens in Schlaufen liegen, aufschneiden. Wuscheln Sie sie zurecht und schneiden Sie eventuell überstehende Fäden ab, fertig ist Ihre Mini-Bommel.

Große Bommeln mit Pappring

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Für große Bommeln taugt der Gabeltrick nicht. Die entstehen aber, wenn Sie mit einem Hilfsmittel arbeiten: Schneiden Sie aus fester Pappe zwei gleich große Ringe aus. Je größer der äußere Durchmesser, umso größer die spätere Bommel, je größer der innere Durchmesser, umso voller wird sie. Aber Vorsichtig: Ist der innere Durchmesser zu groß, dauert es ewig, bis die Bommel fertig ist und am Ende kann Ihnen alles auseinanderfallen, weil die Fäden der Bommel nicht lang genug sind. Wir empfehlen deshalb, den Steg des Bommelrings mindestens zwei bis drei Zentimeter breit zu machen.

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Nun wickeln Sie Ihre Wolle um den Ring und zwar in so vielen Lagen, bis das Loch in der Mitte nahezu geschlossen ist. Am einfachsten geht das, wenn Sie immer wieder einen neuen, maximal einen Meter langen, Faden abschneiden. Die losen Enden umwickeln Sie einfach mit dem nächsten Faden.

Anschließend schneiden Sie die Wolle an der äußeren Kante des Rings auf. Versuchen Sie dabei, mit der Schere zwischen die beiden Pappringe zu gelangen, damit die Bommel gleichmäßig geformt ist. Achten Sie darauf, dass die jetzt losen Fäden nicht aus dem Ring fallen. Wenn Sie dick genug gewickelt haben, sollte das aber kein Problem sein. Nun führen Sie einen weiteren Wollfaden zwischen den beiden Pappringen durch einmal um die Mitte der Bommel und binden ihn dort möglichst fest zu. Erst jetzt streifen Sie die Pappringe vorsichtig ab. Anschließend können Sie Ihre Bommel in Form schütteln und überlange Fäden stutzen.