Über mich

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Foto: Dr. Bernd Seydel

Ich heiße Anita und bin 1983 geboren, im „internationalen Jahr der Kommunikation“. Das war ein Omen. Heute verdiene ich mein Geld mit professioneller Kommunikation. In meiner Freizeit versuche ich immer mal wieder, Freude am Sport zu finden. Das klappt nur mäßig. Dafür vergeht mir der Spaß am Kreativsein nie. Um zu entspannen, gibt es für mich nichts besseres als Dinge mit meinen eigenen Händen zu schaffen.

Dabei war ich als Kind diejenige von uns Schwestern mit den zwei linken Händen. Ich habe schon damals begonnen, zu häkeln und zu stricken. Aber mein Maschenbild blieb unsauber, und so schwand die Motivation. Von großen Basteleien, etwa mit Holz und Maschinen oder so, will ich gar nicht erst anfangen. Der Versuch, im Werkunterricht mit einem Elektrobaukasten eine kleine Schleifmaschine zu bauen, hätte mich beinahe skalpiert.

Ohne räumliches Sehen und mit einem ausgprägten Untalent im Umgang mit Werkzeugen sind die großen Basteleien auch heute noch nicht meins. Aber ich entdeckte das Handarbeiten für mich neu. Ich fing mit gehäkelten Spielzeugen, kleinen Mützen und Schals für den frischgeborenen Nachwuchs von Freundinnen an. Doch ich hatte einen Traum: Irgendwann wollte ich Socken und einen Pullover stricken – wenigstens ein Mal im Leben. Alle Anleitungen, die ich in Büchern und im Netz fand, hätten auch in Chinesisch geschrieben sein können. Ich verstand kein Wort, vom Nacharbeiten keine Rede. Ich muss so etwas live sehen – und direkt nachmachen können. Youtube-Videos waren ein guter erster Schritt, aber erst die Besuche bei Oma und Schwiegermama in Spe lösten den Knoten. Seit einem Jahr stricke ich nun am laufenden Band Socken, und mein erster Pullover liegt auch auf den Nadeln.

Neben den Handarbeiten liebe ich alles, was glitzert. Das war schon als Kind so. Inzwischen besitze ich über 70 Paar Ohrringe und über 50 Ketten, die ich selbst gemacht habe. Ein halbes Dutzend Paar Socken sind entstanden, seit ich im vergangenen Jahr endlich verstanden habe, wie das mit dem Nadelspiel funktioniert. Und seit ein paar Tagen habe ich endlich auch wieder eine funktionierende Nähmaschine. Irgendann will ich mir damit auch mal ein Kleidungsstück nähen, aber bisher konzentriere ich mich eher auf kleine Projekte wie Mäppchen oder Handtaschen.

Für mich ist es das schönste Gefühl der Welt, wenn endlich mal wieder ein Projekt fertig ist. Ich genieße es, zu sehen, wie Gestalt annimmt, was bisher nur in meinem Kopf existierte. Das ist meine kleine Tüte Glück im stressigen Alltag.

Über diesen Blog

Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich diesen Blog eröffnen soll oder nicht. Immerhin gehört Schreiben ohnehin schon zu meinem Beruf, und noch eine Plattform, die regelmäßig befüllt werden will, schien mir zu viel. Doch die Lust, mein kleines Glück zu teilen, überwog.

Das Handarbeiten ist inzwischen meine größte Entspannung, und ich will davon ein Stück abgeben. Deshalb soll dieser Blog im Laufe der Zeit gefüllt werden mit Geschichten über das Kreativsein, mit Bildern und Beschreibungen meiner Projekte, mit Ideen und Spinnereien für neue Arbeiten. Vielleicht ist es irgendwann Inspiration für den ein oder anderen von euch. Aber selbst, wenn es euch nur fünf Minuten Entspannung und Ablenkung vom Stress schenkt, hat es seine Aufgabe erfüllt. Mit all meinen Einträgen reiche ich meine kleine Tüte Glück an euch weiter – und freue mich, wenn ihr sie mit euren Kommentaren, Anregungen, Ideen und Vorschlägen weiter füllt.

13 Kommentare

13 Kommentare zu “Über mich

  1. Hallo! Du hast bei meinem Bloggewinnspiel den Bobbel gewonnen! Habe dir auch schon eine E-mail geschickt , aber die ist wahrscheinlich im Spam-Ordner gelandet… Melde dich bitte zwecks Gewinnversand! 🙂
    Viele Grüße, Natalie

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  2. Liebe Anita! Ich hätte eine Frage zu Ihren tollen Loopschals, die mir als Strickneuling gerade schlaflose Nächte bereitet und ich im Internet nicht fündig werde😧… Ich habe Ihnen eine Email geschrieben, aber die geht nicht durch… Gibt es eine Möglichkeit, wie ich Sie fragen könnte, wenn das in Ordnung für Sie ist ?
    Danke und liebe Grüße aus Dachau!
    Claudia Wörle

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  3. Pingback: Nominierung | HennyArt

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