Tag-Archiv | basteln mit Kindern

Selbstgemacht: Fröhliche Lesezeichen

Ich habe zwar keine eigenen Kinder, dafür aber einen Neffen und drei Leihkinder. Nur eins davon kann schon lesen, was mich aber nicht daran hindert, jedem einzelnen dieser Lieblingskinder zu jedem Anlass ein Buch zu schenken – in der Hoffnung, dass sie sich davon genauso begeistern und faszinieren lassen wie ich. Und damit das Lesen noch mehr Spaß macht, basteln wir heute die passenden Lesezeichen.

 

Was Sie brauchen:

  • Gummiband
  • Deko- oder Geschenkband
  • Bunte Knöpfe oder Perlen
  • Nähgarn
  • Nähnadel
  • Schere
  • Große Büroklammer
  • Deko- oder Schmuckanhänger

 

Wie es geht:

Lesezeichen selbst zu basteln, ist eine tolle Beschäftigung, in die auch kleinere Kinder gut eingebunden werden können. So können Sie zum Beispiel einfach Bastelarbeiten oder Bilder der Kinder auf schmalen Papierstreifen laminieren und so als Lesezeichen benutzen. Oder Sie lassen die Kleinen saubere Eisstiele bemalen, um sie dann als Lesezeichen zu benutzen. Alternativ zeige ich Ihnen heute zwei Lesezeichen, die auch auf Reisen garantiert nicht aus den Seiten rutschen.

Büroklammer-Lesezeichen

Am besten funktioniert diese Bastelei mit einer extragroßen Büroklammer. Die hält besonders gut und hinterlässt keine Abdrücke auf den Buchseiten.

Suchen Sie sich ein hübsches Band, ein Stück Spitze oder Kordel und fädeln Sie einen passenden Anhänger auf. Verknoten Sie dann die offenen Enden (Bild 1), so dass eine geschlossene Kette entsteht. Die binden Sie jetzt an die Oberseite der Büroklammer, indem Sie eine Schlaufe durch die Büroklammer ziehen und dann das andere Ende des Bandes durch diese Schlaufe fädeln (Bild 2). Festziehen und fertig ist Ihr erstes Lesezeichen. Das können Sie statt mit einem Anhänger natürlich auch mit Perlen basteln.

Buchgummi mit Knöpfen

Schneiden Sie für dieses Lesezeichen zunächst das Gummiband und das korrespondierende Dekoband zurecht. Letztere kann sowohl ein breites Geschenkband aus Stoff, aber auch ein Stück aus dem Kurzwarenladen sein. Das Dekoband sollte einige Zentimeter länger sein als das Buch, für das das Buchgummi gedacht ist, das Gummiband einige Zentimeter kürzer.

Schlagen Sie das Dekoband nun an einem Ende zweimal etwa einen halben Zentimeter ein und setzen Sie das Ende des Gummibandes zwischen dazwischen fest (Bild 3). So können Sie das Gummi bombenfest fixieren und verhindern zugleich ein Ausfransen der Säume. Nähen Sie nun quer über die Enden des Dekobandes – entweder mit der Hand oder der Nähmaschine – und nähen Sie damit auch das Gummiband ein (Bild 4).

Nun verzieren Sie das Dekoband, indem Sie bunte Knöpfe aufnähen (Bild 5). Alternativ könnten Sie auch Perlen, Pailletten oder Aufnäher zur Dekoration benutzen. Befestigen Sie die Dekoration aber nicht zu nah an den Bandenden, damit sie später nicht zwischen die Buchseiten gerät, wenn das Lesezeichen um das Buch geklemmt wird (Bild 6).

So kommen Ihre Fotos auf Holz

„Potchen“ ist eine Technik, mit der man Fotos auf ungewöhnliche Materialien übertragen kann. Am beliebtesten ist die die Arbeit mit Holz. Wir zeigen Ihnen heute wie das geht.

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Was Sie brauchen:

  • Laser-Ausdrucke von Bildern oder Ausrisse aus Zeitschriften
  • Holzgegenstand wie Schatulle, Tablett oder Teelichthalter
  • Foto Transfer Potch
  • Potch-Lack
  • Pinsel
  • Schere
  • Fön

 

Wie es geht:

Durch das Potchen können Sie nur solche Bilder auf Holz übertragen, die entweder mit einem Laserdrucker ausgedruckt wurden oder aus einer Zeitschrift stammen. Echte Fotos sind auf zu dickem Papier entwickelt und Bilder aus dem Tintenstrahldrucker bilden sich auf dem Holz nicht so gut ab. Auch Zeitungsbilder funktionieren nicht, weil sie auf Papier gedruckt sind, das sich für diese Technik nicht eignet.

 

Wenn Sie ein Motiv ausgesucht haben, können Sie es am Computer oder als Collage auf Papier gestalten.

Aber Vorsicht: Machen Sie nicht den gleichen Fehler, wie ich in meinem Beispiel. Ich habe nämlich vergessen, dass Schrift, wenn man sie auf Holz potcht, am Ende spiegelverkehrt erscheint. Wollen Sie also ein Motiv mit Schrift auftragen, muss diese bereits im Originalmotiv spiegelverkehrt angelegt sein. Kleiner Tipp für alle, die nicht daran denken: Schenken Sie mit dem gepotchten Gegenstand einfach einen Taschenspiegel mit. So kommt zur Freude am Geschenk der Spaß am Spiegelschrift-Lesen. Und Sie können – wie ich – behaupten, dass das von Anfang an der Plan war ;-).

Wenn Sie das Motiv ausgedruckt und auf die richtige Größe zurechtgeschnitten haben (Bild 1), bestreichen Sie das Holz, auf das Sie das Motiv übertragen wollen, mit der Potch-Transfer-Flüssigkeit. Nun legen Sie das Bild mit dem Motiv nach unten auf die Holzfläche und streichen eine weitere Schicht Transfer-Flüssigkeit darüber (Bild 2).

Das muss jetzt richtig durchtrocknen. Am einfachsten und gründlichsten geht das, wenn Sie Ihr Holzstück einfach über Nacht ruhen lassen. Wenn Sie aber zu den ganz Ungeduldigen gehören, können Sie auch mit einem Fön arbeiten. Auf höchste Stufe gestellt, fönen Sie Ihr Motiv zehn bis fünfzehn Minuten. Dann sollte alles richtig trocken sein.

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Bild 3

Nun halten Sie das Holz unter fließendes Wasser und rubbeln vorsichtig die oberste Schicht des Papiers ab (Bild 3). Das Motiv erscheint nun auf dem Holz. Arbeiten Sie hier gründlich und entfernen Sie wirklich alle weißen Papierfasern. Wenn Sie das nicht tun, wird Ihr Motiv sonst am Ende einen grauen Schleier bekommen.

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Bild 4

Lassen Sie das Holz trocknen, dann tragen Sie den Foto-Transfer-Lack auf (Bild 4). Den gibt es in matt und hochglänzend. Wofür Sie sich entscheiden, liegt nur an Ihren persönlichen Vorlieben. Bei Bedarf können Sie eine zweite Schicht Lack auftragen, nur lassen Sie jede Schicht vorher gut trocknen.

Fleurogami-Blüten aus rundem Papier

Origami kennt jeder: die japanische Faltkunst, bei der aus Papier filigrane Kunstwerke entsteht. Passend zum Frühling habe ich heute mal „Fleurogami“ ausprobiert und bastle bunte Blüten.

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Was Sie brauchen:

  • 12 Blätter rundes Papier pro Blüte
  • Klebstoff
  • 1 Knopf oder eine Perle pro Blüte
  • Band oder einen Holzstab

 

Wie es geht:

Fleurogami ist eine Unterform der Origami-Kunst, bei der aus Papier verschiedenste Blüten gefaltet werden. Ich habe heute eine relative einfache Version ausgesucht – perfekt für den Einstieg in diese Bastelform.

Falten Sie zunächst ein rundes Blatt Papier in der Mitte zu einem Halbkreis (Bild 1). Öffnen Sie es wieder und falten Sie es anschließend auf der anderen Seite mittig zusammen (Bild 2), so dass nach dem Öffnen der Falz beider Faltvorgänge ein Kreuz ergeben würden.

Sie lassen das Papier für den nächsten Schritt aber zunächst mittig gefaltet und biegen nun die untere Spitze so nach oben, dass die gerade Kante genau am sichtbaren Falz in der Mitte des Papiers anliegt (Bild 3). Erst jetzt öffnen Sie das Papier wieder und müssten, wenn Sie alles richtig gemacht haben, ein Falzmuster wie auf meinem Bild sehen (Bild 4).

Nun falten Sie die beiden inneren „Spitzen“ Ihrer Blüte. Fächern Sie dazu den unteren Teil des Papiers einfach entlang der entstandenen Falzlinien wie ein Zickzack auf (Bild 5). Es ist übrigens richtig, dass Sie dafür gelegentlich aus „Bergfalten“, also solchen Kanten, die nach oben zeigen, „Talfalten“ machen müssen, die am Ende nach unten zeigen. Letztlich müsste Sie ein Blütenblatt wie in unserem Foto in der Hand halten (Bild 6).

Jetzt kleben Sie die inneren Zacken zusammen, aber Vorsicht: Tragen Sie den Klebstoff ausschließlich an der unteren Längskante des Blattes auf. Würden Sie es auf ganzer Fläche zusammenkleben, könnte sich das Blüteninnere später nicht entfalten. Tragen Sie den Klebstoff in der Mitte zwischen den beiden „Spitzen“ auf (Bild 7) und an den beiden direkt daneben liegenden äußeren Falzbrüchen und kleben Sie das Blütenblatt so auch am unteren Ende zu einer Spitze zusammen. Auf diese Weise fertigen Sie 12 einzelne Blütenblätter an (Bild 8).

Kleben Sie nun die einzelnen Blütenblätter an der unteren Längskante der Außenseite zusammen (Bild 9) und schließen Sie die Blütenkugel schließlich, indem Sie auch das erste mit dem letzten Blütenblatt verkleben. Dekorieren das Zentrum der Blüte mit einem großen Knopf oder einer Perle (Bild 10).

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Wer mag, kann jetzt auch vorsichtig einen Holzstab von unten in das Zentrum der Blüte stecken, um Sie so etwa in einer Vase als Dekoration zu verwenden. Alternativ können Sie vorsichtig ein Loch in die obere Spitze eines Blütenblattes stechen und dort einen Faden durchziehen, um sie aufzuhängen. Fädeln Sie in diesem Fall aber am besten das Band durch beide Wände des Blütenblattes und verwenden Sie ein etwas breiteres Band, damit das Papier nicht so leicht einreißt.

Glasuntersetzer weben

Wer strickt oder häkelt, kennt das: Mit der Zeit sammeln sich kistenweise Wollreste, die zum Wegwerfen zu schade sind, aber für ein ganzes Handarbeitsprojekt nicht reichen. Wir machen daraus heute Glasuntersetzer, die sich prima auch mit Kindern basteln lassen (und ich muss jetzt nur noch VOR dem Wasserrändern auf dem schönen Holztisch daran denken, sie auch zu benutzen).

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Was Sie brauchen:

  • Wollreste
  • Pappteller
  • Schere
  • Klebestreifen
  • Nähnadel

 

Wie es geht:

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Schneiden Sie den Rand des Papptellers in regelmäßigem Abstand ein. Je tiefer Sie die Schlitze schneiden, desto kleiner wird Ihr Untersetzer im Umfang, aber desto fester sitzt gleich auch das Gerüst für den Untersetzer. Achten Sie darauf, eine unregelmäßige Zahl an Schlitzen zu schneiden (anders als ich im Beispiel!). Weben lässt sich der Untersetzer zwar auch mit einer regelmäßigen Zahl, dann müssen Sie aber nach jeder zweiten Runde die Webrichtung wechseln. Einfacher ist es, wenn Sie gleich mit einer unregelmäßigen Zahl an Stützfäden arbeiten.

 

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Diese Fäden legen Sie an, indem Sie etwa 30 Zentimeter lange Fäden aus den Wollresten schneiden und diese fest in die Schlitze des Tellers klemmen. Dabei legen Sie die Enden des Fadens in jeweils gegenüberliegende Pappschlitze und befestigen Sie auf der Rückseite des Tellers mit Klebeband.

 

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Nun weben Sie weitere Wollreste um das Fadenskelett, indem Sie sie abwechselnd über und unter den Skelettfäden durchfädeln. Um sich den Anfang zu erleichtern, können Sie den ersten Faden, den Sie zum Weben benutzen, auch am Mittelpunkt der Skelettfäden festknoten. Sie können dabei auch kleinste Wollreste verarbeiten, denn neue Fäden werden einfach eingewoben – entweder, indem Sie sie an den alten Faden knoten, Sie können sie aber auch einfach nur lose anlegen und einweben.

Wer es „erwachsener“ und eleganter mag, kann die Untersetzer auch einfarbig und aus anderen Materialien herstellen. Bast oder Paketschnur zum Beispiel eignen sich hervorragend, um den aktuell sehr angesagten, natürlichen Look zu kreieren. Sie können an dieser Stelle auch kleine Perlen auf die Fäden fädeln, die Sie dann verweben. Achten Sie nur darauf – bei Dekoartikeln und beim Verknoten der Fäden – keine allzu großen Unregelmäßigkeiten im Untersetzer zu produzieren, weil sonst Gläser nicht sicher stehen können.

 

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Hat der Untersetzer die Größe erreicht, die Sie brauchen, lösen Sie die Fäden auf der Rückseite des Papptellers und nehmen den Untersetzer vom Teller. Um den Untersetzer abzuschließen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie können die offenen Fäden mit einer Nähnadel im Webteil verstechen. Wenn Sie aber mit Kindern basteln, ist die einfachere Lösung, die offenen Enden stattdessen zu kleinen Zöpfen zu flechten. Fassen Sie dabei immer drei Fäden zusammen, flechten Sie einen kleinen Zopf und verknoten Sie die Enden. Überstehende Fäden können Sie dann einfach abschneiden und fertig ist der Untersetzer.

Nachtlichter aus Bügelperlen

Viele Kinder fürchten sich vor der Dunkelheit. Nachtlichter sind deshalb sehr beliebt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Nachtlichter selbst basteln können, die keinen Strom brauchen und von ganz allein dunkler werden.

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Was Sie brauchen:

  • Bügelperlen, die im Dunkeln leuchten
  • Metalldeckel einer Cremedose oder
  • Ausstechförmchen für Kekse oder
  • Perlengitter zum Fädeln
  • Kuchenblech oder -gitter
  • Backofen oder
  • Bügeleisen und Backpapier

 

Wie es geht:

Nachtlichter sollen die Angst vor der Dunkelheit vertreiben, dürfen aber zugleich nicht so hell sein, dass sie den erholsamen Schlaf verhindern. Normalerweise werden sie mit Strom betrieben – und Eltern müssen daran denken, sie in der Nacht, wenn der Nachwuchs eingeschlafen ist, aus der Steckdose zu nehmen. Mit unseren selbstgemachten Nachtlichtern fällt das alles aus. Sie laden sich tagsüber im Sonnenlicht auf und leuchten so am Abend, wo sie nach und nach immer dunkler werden und schließlich von ganz allein erlöschen.

Bügelperlen sind gerade wieder sehr in, aber keine neue Erfindung. Neu ist allerdings, dass es die Perlen auch fluoreszierend gibt, also aus einem Material, das in der Dunkelheit leuchtet.

Es gibt zwei einfache Möglichkeiten, diese Nachtlichter nachzubasteln: Sie können einen alten Deckel einer Cremedose benutzen, um darin ein Muster zu legen. Wichtig ist dabei aber, dass dieser Deckel aus Metall ist. Alternativ können Sie die Perlen auch in Ausstechformen für Plätzchen einsetzen und so Nachtlichter in unterschiedlichen Formen wie Sternen oder Monden anfertigen. Auch spezielle Perlen-Gitter, auf die die Perlen aufgefädelt werden, können genutzt werden. Diese dürfen allerdings nicht in den Backofen. Stattdessen wird über die fertige Form ein Bogen Backpapier gelegt und mit dem Bügeleise auf höchster Stufe erhitzt, um die Perlen zu verschmelzen.

In Deckel oder Formen setzen Sie die Perlen einzelnen nebeneinander – jeweils mit der Öffnung nach oben. Nutzen Sie dabei am besten direkt ein Backblech als Unterlage, auf dem Sie die fertigen Nachtlichter direkt in den Backofen schieben können. Bei 100 Grad bleiben die Nachtlichter so lange im Ofen, bis die Perlen anfangen, zu verschmelzen. Das kann sehr schnell gehen. Bleiben Sie deshalb bitte während des Backens immer in der Nähe. Sind die Nachtlichter zu lange im Ofen, wirft das Plastik der Perlen Blasen und Ihr Muster verzieht sich.

dscn6802Nehmen Sie die Perlen vorsichtig aus dem Ofen und lassen Sie die Lichter etwas abkühlen, bevor Sie sie aus der Form lösen. Sie können sie nun im Sonnenlicht oder unter einer Lampe aufladen. Auf dem Nachttisch neben dem Kinderbett geben Sie dann eine ganze Weile ihr grün schimmerndes Licht ab. Alternativ können Sie auch Fäden durch ein Loch einer Perle ziehen und aus vier bis acht unterschiedlich großen Nachtlichtern auch ein leuchtendes Mobile bauen. Kindern können in dem Fall selbst für Ihr Licht sorgen, indem sie das Mobile vor dem Schlafen ein paar Minuten mit einer Taschenlampe anleuchten.

Schreibtischbutler für Schulanfänger

Das neue Schuljahr hat begonnen. Neben Heften, Büchern und Stiften brauchen die neuen ABC-Schützen aber auch zu Hause einen Arbeitsplatz. Und dafür können sie sich die Utensilien mit ein bisschen Hilfe auch selbst basteln.

Was ihr braucht:

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  • 4 Toilettenpapierrollen
  • flache, stabile Pappe
  • dünnen Bastelfilz oder Geschenk- oder Motivpapier
  • Kleber
  • Schere

 

Wie es geht:

Ein Schreibtischbutler bietet Platz für all die Dinge, die ein Schulkind braucht – und sortiert sie ordentlich weg, so dass sie nicht wild über den Schreibtisch kullern. Schere, Lineal, Stifte finden darin Platz und Raum für Kleinigkeiten wie Büroklammern oder Radiergummi ist auch noch.

Schneidet zunächst die Toilettenpapierrollen zurecht. In unserem Beispiel basteln wir einen Schreibtischbutler mit drei Stifteköchern in unterschiedlichen Höhen und einer Ablage. Ihr könnt die Stiftehalter natürlich auch alle gleich groß lassen, dann müsst ihr lediglich die vierte Toilettenpapierrolle längs halbieren, um die Ablageschale zu bauen. Wenn ihr ebenfalls mit unterschiedlichen Höhen arbeiten möchtet, schneidet die Toilettenpapierrollen entsprechend auf die gewünschte Größe zu.

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Nun überzieht ihr zuerst diese Bodenplatte mit dem Filz oder dem Papier. Im Prinzip könnt ihr dafür jeden Kleber benutzen. Heißkleber hat den Vorteil, dass er sehr fest klebt und extrem schnell aushärtet. Aber auch Alles- und Bastelkleber funktionieren bei diesem Projekt gut. Alternativ findet ihr im Bastelladen oder Baumarkt auch selbstklebende Folie – einfarbig oder mit allerlei Motiven.

Ordnet nun zur Probe die drei Toilettenpapierrollen, die mal Stiftehalter werden sollen, und die Ablage auf der dicken Pappe an, um zu sehen, ob alles darauf Platz hat und in welcher Sortierung es euch am besten gefällt.

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Im zweiten Schritt bezieht ihr auch die Stiftehalter und die Ablage mit dem Filz oder dem Papier. Wenn ihr verhindern wollt, dass man an der oberen Kante die Pappe sieht, schneidet den Filz ein paar Mal schräg ein und klappt ihn dann nach innen um, wo ihr ihn mit Kleber fixiert.

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Um die Stiftehalter und die Ablage auf der Bodenplatte zu verkleben, gebt etwas Kleber auf die unteren Ränder und presst diese fest auf den Boden. Geht dabei sparsam mit dem Klebstoff um, sonst quillt er an den Seiten unter den Elementen hervor.

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Wer mag, kann den Schreibtischbutler nun noch verzieren – etwa mit kleinen, künstlichen Blüten, glitzernden Stickern, Borte oder Spitzenband. Alternativ können die ABC-Schützen selbst auch mit Textilstift schon mal das Schreiben üben und ihren Namen auf den Stifthalter zeichnen.

Prinzessin auf der Fingerspitze

Prinzessin, Kasper und das Krokodil: Handpuppen kennt jedes Kind. Doch Fingertheater verlangt keine teuren Figuren. Mit Papier und Kleber können die kleinen Schauspieler ihre Fingerpuppen ganz einfach selbst machen.

Was ihr braucht:

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  • Papier
  • Buntstifte
  • Dekoration wie Wackelaugen, Wollreste, Pfeifenreiniger
  • Kleber oder Klebestreifen
  • Schere

 

Wie es geht:

Schneidet zunächst das Papier in Streifen von zwei bis drei Zentimetern Dicke und einer Länge, die etwa anderthalb Mal um den Finger des kleinen Schauspielers reicht, zurecht. Ihr könnt dafür jedes Papier verwenden, solange es nur steif genug ist, um zusammengerollt aufrecht stehen zu bleiben. Transparent- oder Reispapier eignen sich also nicht. Wenn ihr farbiges Papier benutzt, gibt das schöne Effekte und erspart den kleinen Künstler das Malen von Kleidung und Accessoires.

Wenn Kinder die Fingerpuppen selbst gestalten sollen, markiert in der Mitte des Papiers einen breiten Streifen. In diesem Fenster können die Kinder ihre Puppen malen. Rechts und links davon bleibt die Fläche stehen, auf der ihr die Fingerpuppe später zusammenklebt.

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Um die Puppen lebendiger zu machen, könnt ihr den Gesichtern Wackelaugen aufkleben oder aus Wollresten oder Pfeifenreinigern Haare formen. Auch Kleider aus gefaltetem Buntpapier oder Stoffresten sind denkbar, ebenso wie daraus Kronen oder Narrenkappen werden können.

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Sind die Figuren fertig gestaltet, rollt ihr das Papier und klebt die Enden übereinander. Das könnt ihr mit Klebeband tun, aber auch mit einfachem Kleber. Fixiert in diesem Fall die Flächen mit Büroklammern, bis der Kleber getrocknet ist. Ein Klebestift eignet sich nicht besonders gut, weil die Klebeleistung dem lebhaften Schauspiel von Kindern meistens nicht standhalten.

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Ein Schuhkarton, in den vorn ein breites Loch geschnitten wird, das Stoffreste als Vorhänge bekommt, ist ein schnell gemachtes Puppentheater und dann kommt es nur noch auf die Kreativität der Schauspieler an. Erfindet doch einfach euer eigenes Familien-Theaterstück!

Memoryspiel selbst gemacht

Kaum ein Erwachsener hat je ein Kind beim Memoryspiel geschlagen. Aber vielleicht macht euch der Versuch ja wieder mehr Spaß, wenn ihr das Spiel vorher selbst bastelt – mit Motiven, zu denen ihr und eure Kinder eine Beziehung haben.

 

Was ihr braucht:

  • 10 unterschiedliche, quadratische Fotos
  • weißes Papier
  • Laminierfolien
  • Laminiergerät
  • Schere oder Schneidebrett

 

Wie es geht:

Sucht oder macht zehn unterschiedliche Fotos von Gegenständen, Orten oder Menschen, die euer Kind kennt und mag. Das können Lieblingsspielzeuge sein, Familienmitglieder oder Bilder aus dem letzten Urlaub. Achtet bei der Auswahl darauf, dass sich die Fotos quadratisch zuschneiden lassen. Je nach Alter des Kindes können die Motive kleinteiliger und damit schwieriger zu merken sein. Für kleine Kinder sollte das Bild aber möglichst nur das Hauptmotiv vor ruhigem Hintergrund zeigen.

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Schneidet die Fotos am Computer so zurecht, dass sie alle eine Größe von fünf mal fünf Zentimetern haben und druckt sie doppelt aus, damit ihr am Ende jeweils ein Paar vom selben Bild haben. Natürlich könnt ihr die Fotos alternativ auch auf Fotopapier entwickeln lassen, was den Vorteil hat, dass nichts vom Motiv auf der Rückseite des Papiers durchscheint.

Alternativ (und vor allem, wenn ihr die Kinder länger beschäftigen müsst ;-)) könnt ihr die Kinder natürlich auch selbst für die Motive sorgen lassen: Zeichnet auf einem weißen Papier Kästen von fünf mal fünf Zentimetern vor und lasst die Kinder in jedes Kästchen ein kleines Bild malen. Kopiert dann alle Blätter, damit ihr alle Motive paarweise habt.

Schneidet nun die Motive aus. Wenn ihr die Bilder auf einfachem Kopierpapier ausgedruckt habt, empfehle ich, ein Stück zusätzliches, weißes Papier auf die Rückseite zu kleben, um sie so wirklich undurchsichtig zu machen. Legt die Bilder nun sorgfältig in eine Laminierfolie. Achtet darauf, dass sie gerade liegen und genug Abstand zu einander haben.

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Laminiert die Motive und schneidet sie anschließend so aus, dass sie möglichst gleich groß sind. Fertig ist euer Memoryspiel.

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Alternative: Wenn ihr kein Laminiergerät besitzt, könnt ihr die Bilder natürlich auch auf feste Pappe oder Holzstücke kleben, die ihr vorher gut abgeschmirgelt habt. Nachteil dieser Methoden: Klebrigen Kinderfingern oder verschütteten Getränken halten sie nicht so lange Stand. Die laminierte Version lässt sich dagegen immer wieder ganz einfach feucht abwischen.

Windmühlen basteln mit Kindern

Oh Mann, ich hinke ganz schön hinterher hier. Dieses Projekt habe ich für den Mühlentag gebastelt – und der ist Pfingsten, also im MAI! Aber gut, vielleicht geht bei euch ja genug Wind, dass das hier eine nette Bastelei für die Sommerferien wird:

Was ihr braucht:DSCN5211

  • Papier
  • Stifte
  • Holzstab
  • Reißzwecken
  • Schere
  • Kleber

 

Wie es geht:

Wählt für euer Windrad Papier, dass etwas fester ist als einfaches Kopierpapier und schneidet es zu einem Quadrat. Faltet dann die Spitzen zu einander, so dass jeweils ein Dreieck entsteht und die Falzlinien, nachdem ihr das Dreieck wieder geöffnet habt, den Mittelpunkt des Quadrats markieren. Lasst mitbastelnde Kinder jetzt eine Seite des Papiers gestalten: Sie können sie bemalen, bekleben oder etwa mit Handabdrücken verzieren. Experimentiert ruhig. Achtet nur darauf, dass auch die äußeren Ecken des Quadrats verziert werden, damit man das Kunstwerk später im fertigen Windrad auch richtig sieht.

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Anschließend schneidet ihr entlang der vier Falzlinien das Papier etwa bis zur Hälfte zwischen Mittelpunkt und äußerer Kante ein. Biegt nun vier Spitzen zum Mittelpunkt und klebt sie dort fest. Geht dabei so vor, dass immer eine Spitze geklebt wird, eine offen liegen bleibt, die nächste wieder geklebt wird und so weiter. Damit ist das Windrad im Prinzip fertig.

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Damit es sich dreht, muss es allerdings noch am Stab befestigt werden. Ein einfacher Rundstab, wie ihr ihn im Baumarkt oder Bastelgeschäft bekommt, eignet sich dafür bestens. Pinnt das Windrad einfach mit einer Reißzwecke an den Stab, aber steckt den Reißnagel nicht ganz fest. Das Rad braucht ein bisschen Spiel, um sich zu drehen.

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Alternative: Gleichmäßiger und stabiler dreht sich das Rad, wenn ihr statt der Reißzwecke einen Nagel und zwei kleine Holzperlen als Abstandshalter verwendet. Fädelt dafür erst eine Perle, dann das Windrad, dann die zweite Perle auf den Nagel und schlagt den schließlich vorsichtig in den Holzstab. Soll das Windrad dauerhaft im Freien stehen, empfiehlt sich, statt Papier eine leichte Folie zu benutzen, die es in verschiedenen Farben gibt. Dabei müsst ihr allerdings darauf achten, die Spitzen sehr vorsichtig umzubiegen, damit keine Knicke entstehen. Die würden verhindern, dass sich der Wind richtig im Windrad verfangen und es in Bewegung setzen kann.

Knete selber machen

Kinder lieben Knete, aber viele Eltern sorgen sich wegen der künstlichen Zusatzstoffe. Und wer fleißige, kleine Bastler zu Hause hat, muss für den regelmäßigen Nachkauf unbedenklicher Knete oft tief in die Tasche greifen (irrsinnig, was dieses Zeug kostet!) – es sei denn, man macht sie einfach selbst.

 

Was ihr braucht:

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  • 1 Tasse Mehl
  • 1 Tasse heißes Wasser
  • ½ Tasse Salz
  • 1 TL Weinsteinbackpulver oder Zitronensäure
  • Lebensmittelfarbe
  • Öl oder Aromaöl
  • Große Schüssel
  • Kochlöffel

 

Wie es geht:

Knete selbst zu machen, ist einfach und geht blitzschnell. Kinder können dabei prima helfen. Gebt zuerst die trockenen Zutaten in die Schüssel und rührt sie kurz durch. Anschließend kommt das Wasser dazu. Achtet aber darauf, dass es wirklich kochend heiß ist. Dass die Masse sprudelt, sobald sie mit Wasser in Berührung kommt, ist normal und kein Grund zur Aufregung. Das ist nur das Weinsteinbackpulver beziehungsweise die Zitronensäure, die mit der Flüssigkeit reagiert. Gebt etwa einen Esslöffel Speiseöl zu der Masse. Alternativ funktioniert auch Backaroma – ein Röhrchen beziehungsweise ein halbes Fläschchen reicht – das verleiht der Knete auch noch einen schönen Duft. Aber Vorsicht: Zuviel davon und die Knetfiguren sacken am Enn Sekundenschnelle in sich zusammen – weiß ich aus leidiger Erfahrung. Rührt den Teig mit dem Kochlöffel, bis die Flüssigkeit komplett aufgesogen wurde. Anschließend knetet ihr ihn gut durch. Das geht prima per Hand, aber ihr könnt dazu natürlich auch einen Mixer samt Knethaken nutzen.

 

Wenn der Teig geschmeidig ist, teilt ihr ihn in einzelne Portionen und gebt jeweils einige Tropfen Lebensmittelfarbe hinzu. Keine Sorge, wenn beim Einkneten der Farbe Hände und Oberflächen der Möbel ebenfalls bunt werden – Lebensmittelfarbe lässt sich in der Regel leicht wieder abwaschen. Knetet die einzelnen Teige ausgiebig, damit sich die Farbe wirklich gut verteilt. Je mehr Farbe ihr benutzt, desto intensiver leuchtet am Ende die Knete.