Tag-Archiv | basteln mit Kindern

Selbst gemacht: glibberiger Slime

Er ist glibberig, kommt meist in grellen Farben und mit stark chemischem Geruch daher – und begeistert fast alle Kinder: Slime. Wir zeigen Ihnen heute, wie Sie den selbst machen können und so wenigstens genau wissen, was drin ist.

Was Sie brauchen:

  • Bastelkleber ohne Lösungsmittel
  • Flüssigwaschmittel
  • Lebensmittelfarbe
  • Glitzer
  • Styroporperlen

 

Wie es geht:

Bei unseren Testbastel-Kindern kam dieses Projekt super an. Sie wollten den fertigen Slime – oder auf deutsch: Schleim –  am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen. Eltern sehen in diesem Produkt in der Regel wenig Sinn, aber bei den Kindern ist es der Hit. Auch das Herstellen ist kinderleicht. Trotzdem sollten Sie kleinen Bastlern dabei zur Hand gehen, denn die einzelnen Komponenten sollten nicht im Mund oder auf der Kleidung landen.

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Geben Sie als erstes etwas lösungsmittelfreien Bastelkleber in eine Schüssel. Fangen Sie mit einer kleinen Menge an, Sie können die Zusammensetzung der einzelnen Komponenten jederzeit anpassen.

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Fügen Sie dem Klebstoff nun Flüssigwaschmittel hinzu. Die Verschlusskappe des Waschmittels oder ein kleines Glas eignen sich gut als Dosierhilfe. Welches Waschmittel Sie benutzen, ist egal. Weder die Marke, noch die Frage, ob es sich um Color- oder Weißwaschmittel handelt, ist für den Slime relevant. Das Wachmittel sorgt am Ende dafür, dass die Masse formbar wird und nicht an den Händen und allem anderen klebt, mit dem er in Berührung kommt. Je mehr Waschmittel Sie verwenden, umso fester wird das Ergebnis.

Rühren Sie Waschmittel und Klebstoff gut zusammen. Sobald sich die beiden Komponenten verbunden haben, wird es Zeit, sich die Hände schmutzig zu machen. Fügen Sie, wenn Sie das möchten, jetzt Lebensmittelfarbe und Glitzerpulver hinzu.

Bild 6

Auch kleine Styroporkugeln können Sie jetzt untermischen. Das stabilisiert den Slime. Kneten Sie ihn nun gut durch. Das braucht ein bisschen Geduld und Ausdauer. Allmählich sollte die Masse aber fester werden und sich immer leichter von den Händen lösen. Klappt das nicht, geben Sie noch ein bisschen zusätzliches Flüssigwaschmittel hinzu. Wird der Slime zu fest, reißt oder bricht also beim Formen, fügen Sie noch ein wenig Klebstoff hinzu.

Bild 8

Bildet sich Schaum oder enthält der Schleim zu viel Flüssigkeit, können Sie das reduzieren, indem Sie die Masse weiter kneten. Hilft das nicht, legen Sie den Slime auf ein Küchentuch und tupfen Sie Schaum und Flüssigkeit vorsichtig ab. So können die Kinder ihn nicht nur für das typische Durch-die-Finger-quetschen nutzen, sondern können damit sogar Figuren und Kunstwerke formen.

Bild 7

Blüten-Haarspange aus Draht und Nagellack

Es ist Frühling! Und wenn draußen alles blüht und duftet, holen wir uns den Frühlingsglanz auch ins Haus. Diese Nagellack-Blumen eignen sich prima, um Schmuck zu basteln, wie ich es hier zeige, aber auch als Dekoration machen sie eine gute Figur.

Fertigd

Was Sie brauchen:

  • Nagellack in verschiedenen Farben
  • Basteldraht
  • Beißzange
  • Bleistift
  • Styropor, Steckmasse oder ein Gefäß zum Trocknen der Blüten
  • alte Zeitung oder andere Unterlage

 

Wie es geht:

Eines vorweg: Diese Bastelei geht nicht ohne Sauerei ab! Arbeiten Sie also bitte auf keinen Fall ohne eine dicke Unterlage, zum Beispiel aus alten Zeitungen, die hinterher in den Papierkorb fliegen kann. Experimentieren Sie ein bisschen mit verschiedenen Nagellacken und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht gleich funktionieren will. Ich habe beim Ausprobieren festgestellt, dass manche Lacke einfach nicht geeignet sind für diese Bastelei. Anhaltspunkte für gut geeignete Produkte sind ein breiter Pinsel und ein bisschen Glitzer- oder Metalliceffekt in den Farben. Ich hatte den Eindruck, diese Nagellacke würden am besten funktionieren.

Zuerst basteln Sie einen Blütenrohling. Dafür wickeln Sie den Schmuckdraht eng um einen Bleistift und verdrehen die offenen Enden unten mit einander. Formen Sie so fünf runde „Blütenblätter“ (Bild 1). Ziehen Sie die Ringe vom Bleistift ab und drücken Sie sie vorsichtig auseinander, so dass eine Blume entsteht, die Blütenblätter also nebeneinander liegen. Wenn sie sich etwas überlappen, ist das kein Problem. Wenn Sie möchten, können Sie die Blütenblätter jetzt noch ein bisschen formen. Wollen Sie zum Beispiel eher spitze Formen wie bei Margeriten oder Gerbera oder sollen die Blätter rund bleiben? Der Draht lässt sich leicht verbiegen, experimentieren Sie einfach vorsichtig. Verdrehen Sie nun die langen, offenen Draht-Enden noch miteinander, damit sie einen stabileren Blütenstängel erhalten (Bild 2).

Tauchen Sie den Pinsel jetzt tief in den Nagellack und nehmen Sie möglichst viel Farbe auf. Streichen Sie dann mit dem Pinsel über das erste Blütenblatt (Bild 3). Achten Sie dabei darauf, dass der Pinsel möglichst beide Drahtwände des Blattes berührt, denn nur so kann er eine feine Membran aus Lack zwischen beiden bilden (Bild 4). Manchmal hilft es, den Pinsel leicht rüttelnd zu bewegen. Probieren Sie einfach aus, was am besten funktioniert. Vorsicht: Bei diesem Arbeitsschritt ist nichts sicher. Der Nagellack tropft wie verrückt, deshalb achten Sie bitte auf Kleidung und Untergrund.

Sind alle Blütenblätter mit der Nagellackmembran bezogen, stellen Sie die Blume vorsichtig in ein Gefäß oder in einen Block aus Styropor oder Steckmasse zum Trocknen. Achten Sie dabei darauf, dass die Blütenblätter nichts berühren. Trocknet der Lack nämlich an einer Oberfläche fest, zerreißt die Membran am Ende beim Abnehmen.

Jetzt lassen Sie den Nagellack gut durchtrocknen. Das dauert ein paar Stunden, aber Geduld lohnt sich: Verarbeiten Sie die Blüten zu früh weiter, ist die Gefahr groß, dass der Nagellack reißt und Sie noch einmal von vorn beginnen müssen.

Anschließend können Sie die Blüten zu Schmuck oder Dekoration gestalten: Wir haben vier davon zu einem kleinen Strauß gebunden (Bild 5) und um den oberen Steg einer Haarklammer gewunden (Bild 6). Dabei ist wichtig, dass die Enden des Drahts am Ende obenauf liegen, damit sie nicht am Kopf drücken.

 

Selbstgemacht: Duschjelly

Die Kinder vom Duschen zu überzeugen, ist jedes Mal ein Kampf? Vielleicht wird es leichter, wenn das Duschgel in einer lustigeren Form daherkommt, zum Beispiel als zitterndes, glitzerndes Duschjelly.

Fertig I

 

Was Sie brauchen:

  • 1 Tasse Duschgel
  • 1 Päckchen Gelatine
  • Lebensmittelfarbe, Glitzer oder Duftöl
  • 1 kleiner Topf
  • Schneebesen
  • Herd

 

Wie es geht:

Dusch- oder auch Badejelly herzustellen, ist ganz einfach und geht vor allem ungeheuer schnell. Und weil das – hübsch verpackt – auch ein nettes Geschenk ist, eignet sich dieser Basteltipp auch für alle, die ungern mit leeren Händen zu einer Einladung gehen. Aber auch wenn die reine Produktion schnell geht: Ein paar Stunden Vorlauf müssen Sie trotzdem einplanen, weil das Jelly seine Zeit braucht, um fest zu werden.

Messen Sie zunächst etwa 200 Milliliter Duschgel ab (Bild 1). Der Einfachheit halber habe ich dazu schlicht eine Kaffeetasse benutzt, die normalerweise ziemlich genau 250 Milliliter Flüssigkeit fasst. Sie müssen es nicht furchtbar genau nehmen. Es reicht, wenn die Abmessungen ungefähr stimmen. Prinzipiell können Sie jedes Duschgel benutzen, dass Sie daheim haben. Spezielle Kinderduschgele sind aber oft schon mit Glitzer oder besonders intensiven Duftstoffen versetzt. Benutzen Sie diese, können Sie sich später einen Arbeitsschritt sparen.

Geben Sie das Duschgel jetzt in den Topf und erhitzen Sie es. Rühren Sie dabei einen Beutel Gelatine ein (Bild 2) und bearbeiten Sie die Masse so lange mit dem Schneebesen, bis sich die Gelatine restlos aufgelöst hat. Dabei sollte das Duschgel ein bisschen flüssiger werden, das ist völlig normal.

Jetzt können Sie für eine intensivere Farbe des späteren Duschjellys Lebensmittelfarbe hinzugeben (Bild 3). Haben Sie normales Duschgel benutzt, aber kleine Glitzerelfen daheim, ist das auch der richtige Moment, um Glitzerpulver einzustreuen (Bild 4). Aber Vorsicht: Nicht jede Haut verträgt Glitzerpartikel und auch Duftöl, das sie nun zur Masse geben könnten, kann bei empfindlichen Menschen für Hautreizungen sorgen. Im Zweifel also lieber verzichten. Alternativ können Sie online oder im Fachhandel auch nach Zusätzen suchen, die speziell für Kosmetikprodukte zugelassen sind. Da finden Sie nicht nur Glitzer und Düfte, sondern zum Beispiel auch Seifenkonfetti oder Blüten, die Sie unbesorgt in Ihr Duschjelly einarbeiten können.

Ist die Mischung fertig, gießen Sie sie zügig in Silikonformen (Bild 5). Die gibt es speziell für die Seifenproduktion. Die normalen Backformen, die meist deutlich billiger sind, funktionieren aber genauso gut. Nun stellen Sie das angehende Duschjelly einige Stunden kalt (Bild 6). Im Kühlschrank genügt oft eine Stunde. Bei Raumtemperatur dauert das Aushärten entsprechend länger. Lösen Sie dann das Jelly vorsichtig aus der Form und bewahren Sie es kalt und luftdicht verschlossen – etwa in einem Glas – auf, bis es zum Einsatz kommt.

Fertig II

Sie können das Duschjelly einfach im Ganzen wie Seife für den Körper benutzen, aber auch als Badezusatz funktioniert es.

Selbstgemacht: Fröhliche Lesezeichen

Ich habe zwar keine eigenen Kinder, dafür aber einen Neffen und drei Leihkinder. Nur eins davon kann schon lesen, was mich aber nicht daran hindert, jedem einzelnen dieser Lieblingskinder zu jedem Anlass ein Buch zu schenken – in der Hoffnung, dass sie sich davon genauso begeistern und faszinieren lassen wie ich. Und damit das Lesen noch mehr Spaß macht, basteln wir heute die passenden Lesezeichen.

 

Was Sie brauchen:

  • Gummiband
  • Deko- oder Geschenkband
  • Bunte Knöpfe oder Perlen
  • Nähgarn
  • Nähnadel
  • Schere
  • Große Büroklammer
  • Deko- oder Schmuckanhänger

 

Wie es geht:

Lesezeichen selbst zu basteln, ist eine tolle Beschäftigung, in die auch kleinere Kinder gut eingebunden werden können. So können Sie zum Beispiel einfach Bastelarbeiten oder Bilder der Kinder auf schmalen Papierstreifen laminieren und so als Lesezeichen benutzen. Oder Sie lassen die Kleinen saubere Eisstiele bemalen, um sie dann als Lesezeichen zu benutzen. Alternativ zeige ich Ihnen heute zwei Lesezeichen, die auch auf Reisen garantiert nicht aus den Seiten rutschen.

Büroklammer-Lesezeichen

Am besten funktioniert diese Bastelei mit einer extragroßen Büroklammer. Die hält besonders gut und hinterlässt keine Abdrücke auf den Buchseiten.

Suchen Sie sich ein hübsches Band, ein Stück Spitze oder Kordel und fädeln Sie einen passenden Anhänger auf. Verknoten Sie dann die offenen Enden (Bild 1), so dass eine geschlossene Kette entsteht. Die binden Sie jetzt an die Oberseite der Büroklammer, indem Sie eine Schlaufe durch die Büroklammer ziehen und dann das andere Ende des Bandes durch diese Schlaufe fädeln (Bild 2). Festziehen und fertig ist Ihr erstes Lesezeichen. Das können Sie statt mit einem Anhänger natürlich auch mit Perlen basteln.

Buchgummi mit Knöpfen

Schneiden Sie für dieses Lesezeichen zunächst das Gummiband und das korrespondierende Dekoband zurecht. Letztere kann sowohl ein breites Geschenkband aus Stoff, aber auch ein Stück aus dem Kurzwarenladen sein. Das Dekoband sollte einige Zentimeter länger sein als das Buch, für das das Buchgummi gedacht ist, das Gummiband einige Zentimeter kürzer.

Schlagen Sie das Dekoband nun an einem Ende zweimal etwa einen halben Zentimeter ein und setzen Sie das Ende des Gummibandes zwischen dazwischen fest (Bild 3). So können Sie das Gummi bombenfest fixieren und verhindern zugleich ein Ausfransen der Säume. Nähen Sie nun quer über die Enden des Dekobandes – entweder mit der Hand oder der Nähmaschine – und nähen Sie damit auch das Gummiband ein (Bild 4).

Nun verzieren Sie das Dekoband, indem Sie bunte Knöpfe aufnähen (Bild 5). Alternativ könnten Sie auch Perlen, Pailletten oder Aufnäher zur Dekoration benutzen. Befestigen Sie die Dekoration aber nicht zu nah an den Bandenden, damit sie später nicht zwischen die Buchseiten gerät, wenn das Lesezeichen um das Buch geklemmt wird (Bild 6).

So kommen Ihre Fotos auf Holz

„Potchen“ ist eine Technik, mit der man Fotos auf ungewöhnliche Materialien übertragen kann. Am beliebtesten ist die die Arbeit mit Holz. Wir zeigen Ihnen heute wie das geht.

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Was Sie brauchen:

  • Laser-Ausdrucke von Bildern oder Ausrisse aus Zeitschriften
  • Holzgegenstand wie Schatulle, Tablett oder Teelichthalter
  • Foto Transfer Potch
  • Potch-Lack
  • Pinsel
  • Schere
  • Fön

 

Wie es geht:

Durch das Potchen können Sie nur solche Bilder auf Holz übertragen, die entweder mit einem Laserdrucker ausgedruckt wurden oder aus einer Zeitschrift stammen. Echte Fotos sind auf zu dickem Papier entwickelt und Bilder aus dem Tintenstrahldrucker bilden sich auf dem Holz nicht so gut ab. Auch Zeitungsbilder funktionieren nicht, weil sie auf Papier gedruckt sind, das sich für diese Technik nicht eignet.

 

Wenn Sie ein Motiv ausgesucht haben, können Sie es am Computer oder als Collage auf Papier gestalten.

Aber Vorsicht: Machen Sie nicht den gleichen Fehler, wie ich in meinem Beispiel. Ich habe nämlich vergessen, dass Schrift, wenn man sie auf Holz potcht, am Ende spiegelverkehrt erscheint. Wollen Sie also ein Motiv mit Schrift auftragen, muss diese bereits im Originalmotiv spiegelverkehrt angelegt sein. Kleiner Tipp für alle, die nicht daran denken: Schenken Sie mit dem gepotchten Gegenstand einfach einen Taschenspiegel mit. So kommt zur Freude am Geschenk der Spaß am Spiegelschrift-Lesen. Und Sie können – wie ich – behaupten, dass das von Anfang an der Plan war ;-).

Wenn Sie das Motiv ausgedruckt und auf die richtige Größe zurechtgeschnitten haben (Bild 1), bestreichen Sie das Holz, auf das Sie das Motiv übertragen wollen, mit der Potch-Transfer-Flüssigkeit. Nun legen Sie das Bild mit dem Motiv nach unten auf die Holzfläche und streichen eine weitere Schicht Transfer-Flüssigkeit darüber (Bild 2).

Das muss jetzt richtig durchtrocknen. Am einfachsten und gründlichsten geht das, wenn Sie Ihr Holzstück einfach über Nacht ruhen lassen. Wenn Sie aber zu den ganz Ungeduldigen gehören, können Sie auch mit einem Fön arbeiten. Auf höchste Stufe gestellt, fönen Sie Ihr Motiv zehn bis fünfzehn Minuten. Dann sollte alles richtig trocken sein.

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Bild 3

Nun halten Sie das Holz unter fließendes Wasser und rubbeln vorsichtig die oberste Schicht des Papiers ab (Bild 3). Das Motiv erscheint nun auf dem Holz. Arbeiten Sie hier gründlich und entfernen Sie wirklich alle weißen Papierfasern. Wenn Sie das nicht tun, wird Ihr Motiv sonst am Ende einen grauen Schleier bekommen.

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Bild 4

Lassen Sie das Holz trocknen, dann tragen Sie den Foto-Transfer-Lack auf (Bild 4). Den gibt es in matt und hochglänzend. Wofür Sie sich entscheiden, liegt nur an Ihren persönlichen Vorlieben. Bei Bedarf können Sie eine zweite Schicht Lack auftragen, nur lassen Sie jede Schicht vorher gut trocknen.

Fleurogami-Blüten aus rundem Papier

Origami kennt jeder: die japanische Faltkunst, bei der aus Papier filigrane Kunstwerke entsteht. Passend zum Frühling habe ich heute mal „Fleurogami“ ausprobiert und bastle bunte Blüten.

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Was Sie brauchen:

  • 12 Blätter rundes Papier pro Blüte
  • Klebstoff
  • 1 Knopf oder eine Perle pro Blüte
  • Band oder einen Holzstab

 

Wie es geht:

Fleurogami ist eine Unterform der Origami-Kunst, bei der aus Papier verschiedenste Blüten gefaltet werden. Ich habe heute eine relative einfache Version ausgesucht – perfekt für den Einstieg in diese Bastelform.

Falten Sie zunächst ein rundes Blatt Papier in der Mitte zu einem Halbkreis (Bild 1). Öffnen Sie es wieder und falten Sie es anschließend auf der anderen Seite mittig zusammen (Bild 2), so dass nach dem Öffnen der Falz beider Faltvorgänge ein Kreuz ergeben würden.

Sie lassen das Papier für den nächsten Schritt aber zunächst mittig gefaltet und biegen nun die untere Spitze so nach oben, dass die gerade Kante genau am sichtbaren Falz in der Mitte des Papiers anliegt (Bild 3). Erst jetzt öffnen Sie das Papier wieder und müssten, wenn Sie alles richtig gemacht haben, ein Falzmuster wie auf meinem Bild sehen (Bild 4).

Nun falten Sie die beiden inneren „Spitzen“ Ihrer Blüte. Fächern Sie dazu den unteren Teil des Papiers einfach entlang der entstandenen Falzlinien wie ein Zickzack auf (Bild 5). Es ist übrigens richtig, dass Sie dafür gelegentlich aus „Bergfalten“, also solchen Kanten, die nach oben zeigen, „Talfalten“ machen müssen, die am Ende nach unten zeigen. Letztlich müsste Sie ein Blütenblatt wie in unserem Foto in der Hand halten (Bild 6).

Jetzt kleben Sie die inneren Zacken zusammen, aber Vorsicht: Tragen Sie den Klebstoff ausschließlich an der unteren Längskante des Blattes auf. Würden Sie es auf ganzer Fläche zusammenkleben, könnte sich das Blüteninnere später nicht entfalten. Tragen Sie den Klebstoff in der Mitte zwischen den beiden „Spitzen“ auf (Bild 7) und an den beiden direkt daneben liegenden äußeren Falzbrüchen und kleben Sie das Blütenblatt so auch am unteren Ende zu einer Spitze zusammen. Auf diese Weise fertigen Sie 12 einzelne Blütenblätter an (Bild 8).

Kleben Sie nun die einzelnen Blütenblätter an der unteren Längskante der Außenseite zusammen (Bild 9) und schließen Sie die Blütenkugel schließlich, indem Sie auch das erste mit dem letzten Blütenblatt verkleben. Dekorieren das Zentrum der Blüte mit einem großen Knopf oder einer Perle (Bild 10).

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Wer mag, kann jetzt auch vorsichtig einen Holzstab von unten in das Zentrum der Blüte stecken, um Sie so etwa in einer Vase als Dekoration zu verwenden. Alternativ können Sie vorsichtig ein Loch in die obere Spitze eines Blütenblattes stechen und dort einen Faden durchziehen, um sie aufzuhängen. Fädeln Sie in diesem Fall aber am besten das Band durch beide Wände des Blütenblattes und verwenden Sie ein etwas breiteres Band, damit das Papier nicht so leicht einreißt.

Glasuntersetzer weben

Wer strickt oder häkelt, kennt das: Mit der Zeit sammeln sich kistenweise Wollreste, die zum Wegwerfen zu schade sind, aber für ein ganzes Handarbeitsprojekt nicht reichen. Wir machen daraus heute Glasuntersetzer, die sich prima auch mit Kindern basteln lassen (und ich muss jetzt nur noch VOR dem Wasserrändern auf dem schönen Holztisch daran denken, sie auch zu benutzen).

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Was Sie brauchen:

  • Wollreste
  • Pappteller
  • Schere
  • Klebestreifen
  • Nähnadel

 

Wie es geht:

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Schneiden Sie den Rand des Papptellers in regelmäßigem Abstand ein. Je tiefer Sie die Schlitze schneiden, desto kleiner wird Ihr Untersetzer im Umfang, aber desto fester sitzt gleich auch das Gerüst für den Untersetzer. Achten Sie darauf, eine unregelmäßige Zahl an Schlitzen zu schneiden (anders als ich im Beispiel!). Weben lässt sich der Untersetzer zwar auch mit einer regelmäßigen Zahl, dann müssen Sie aber nach jeder zweiten Runde die Webrichtung wechseln. Einfacher ist es, wenn Sie gleich mit einer unregelmäßigen Zahl an Stützfäden arbeiten.

 

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Diese Fäden legen Sie an, indem Sie etwa 30 Zentimeter lange Fäden aus den Wollresten schneiden und diese fest in die Schlitze des Tellers klemmen. Dabei legen Sie die Enden des Fadens in jeweils gegenüberliegende Pappschlitze und befestigen Sie auf der Rückseite des Tellers mit Klebeband.

 

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Nun weben Sie weitere Wollreste um das Fadenskelett, indem Sie sie abwechselnd über und unter den Skelettfäden durchfädeln. Um sich den Anfang zu erleichtern, können Sie den ersten Faden, den Sie zum Weben benutzen, auch am Mittelpunkt der Skelettfäden festknoten. Sie können dabei auch kleinste Wollreste verarbeiten, denn neue Fäden werden einfach eingewoben – entweder, indem Sie sie an den alten Faden knoten, Sie können sie aber auch einfach nur lose anlegen und einweben.

Wer es „erwachsener“ und eleganter mag, kann die Untersetzer auch einfarbig und aus anderen Materialien herstellen. Bast oder Paketschnur zum Beispiel eignen sich hervorragend, um den aktuell sehr angesagten, natürlichen Look zu kreieren. Sie können an dieser Stelle auch kleine Perlen auf die Fäden fädeln, die Sie dann verweben. Achten Sie nur darauf – bei Dekoartikeln und beim Verknoten der Fäden – keine allzu großen Unregelmäßigkeiten im Untersetzer zu produzieren, weil sonst Gläser nicht sicher stehen können.

 

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Hat der Untersetzer die Größe erreicht, die Sie brauchen, lösen Sie die Fäden auf der Rückseite des Papptellers und nehmen den Untersetzer vom Teller. Um den Untersetzer abzuschließen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie können die offenen Fäden mit einer Nähnadel im Webteil verstechen. Wenn Sie aber mit Kindern basteln, ist die einfachere Lösung, die offenen Enden stattdessen zu kleinen Zöpfen zu flechten. Fassen Sie dabei immer drei Fäden zusammen, flechten Sie einen kleinen Zopf und verknoten Sie die Enden. Überstehende Fäden können Sie dann einfach abschneiden und fertig ist der Untersetzer.

Nachtlichter aus Bügelperlen

Viele Kinder fürchten sich vor der Dunkelheit. Nachtlichter sind deshalb sehr beliebt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Nachtlichter selbst basteln können, die keinen Strom brauchen und von ganz allein dunkler werden.

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Was Sie brauchen:

  • Bügelperlen, die im Dunkeln leuchten
  • Metalldeckel einer Cremedose oder
  • Ausstechförmchen für Kekse oder
  • Perlengitter zum Fädeln
  • Kuchenblech oder -gitter
  • Backofen oder
  • Bügeleisen und Backpapier

 

Wie es geht:

Nachtlichter sollen die Angst vor der Dunkelheit vertreiben, dürfen aber zugleich nicht so hell sein, dass sie den erholsamen Schlaf verhindern. Normalerweise werden sie mit Strom betrieben – und Eltern müssen daran denken, sie in der Nacht, wenn der Nachwuchs eingeschlafen ist, aus der Steckdose zu nehmen. Mit unseren selbstgemachten Nachtlichtern fällt das alles aus. Sie laden sich tagsüber im Sonnenlicht auf und leuchten so am Abend, wo sie nach und nach immer dunkler werden und schließlich von ganz allein erlöschen.

Bügelperlen sind gerade wieder sehr in, aber keine neue Erfindung. Neu ist allerdings, dass es die Perlen auch fluoreszierend gibt, also aus einem Material, das in der Dunkelheit leuchtet.

Es gibt zwei einfache Möglichkeiten, diese Nachtlichter nachzubasteln: Sie können einen alten Deckel einer Cremedose benutzen, um darin ein Muster zu legen. Wichtig ist dabei aber, dass dieser Deckel aus Metall ist. Alternativ können Sie die Perlen auch in Ausstechformen für Plätzchen einsetzen und so Nachtlichter in unterschiedlichen Formen wie Sternen oder Monden anfertigen. Auch spezielle Perlen-Gitter, auf die die Perlen aufgefädelt werden, können genutzt werden. Diese dürfen allerdings nicht in den Backofen. Stattdessen wird über die fertige Form ein Bogen Backpapier gelegt und mit dem Bügeleise auf höchster Stufe erhitzt, um die Perlen zu verschmelzen.

In Deckel oder Formen setzen Sie die Perlen einzelnen nebeneinander – jeweils mit der Öffnung nach oben. Nutzen Sie dabei am besten direkt ein Backblech als Unterlage, auf dem Sie die fertigen Nachtlichter direkt in den Backofen schieben können. Bei 100 Grad bleiben die Nachtlichter so lange im Ofen, bis die Perlen anfangen, zu verschmelzen. Das kann sehr schnell gehen. Bleiben Sie deshalb bitte während des Backens immer in der Nähe. Sind die Nachtlichter zu lange im Ofen, wirft das Plastik der Perlen Blasen und Ihr Muster verzieht sich.

dscn6802Nehmen Sie die Perlen vorsichtig aus dem Ofen und lassen Sie die Lichter etwas abkühlen, bevor Sie sie aus der Form lösen. Sie können sie nun im Sonnenlicht oder unter einer Lampe aufladen. Auf dem Nachttisch neben dem Kinderbett geben Sie dann eine ganze Weile ihr grün schimmerndes Licht ab. Alternativ können Sie auch Fäden durch ein Loch einer Perle ziehen und aus vier bis acht unterschiedlich großen Nachtlichtern auch ein leuchtendes Mobile bauen. Kindern können in dem Fall selbst für Ihr Licht sorgen, indem sie das Mobile vor dem Schlafen ein paar Minuten mit einer Taschenlampe anleuchten.

Schreibtischbutler für Schulanfänger

Das neue Schuljahr hat begonnen. Neben Heften, Büchern und Stiften brauchen die neuen ABC-Schützen aber auch zu Hause einen Arbeitsplatz. Und dafür können sie sich die Utensilien mit ein bisschen Hilfe auch selbst basteln.

Was ihr braucht:

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  • 4 Toilettenpapierrollen
  • flache, stabile Pappe
  • dünnen Bastelfilz oder Geschenk- oder Motivpapier
  • Kleber
  • Schere

 

Wie es geht:

Ein Schreibtischbutler bietet Platz für all die Dinge, die ein Schulkind braucht – und sortiert sie ordentlich weg, so dass sie nicht wild über den Schreibtisch kullern. Schere, Lineal, Stifte finden darin Platz und Raum für Kleinigkeiten wie Büroklammern oder Radiergummi ist auch noch.

Schneidet zunächst die Toilettenpapierrollen zurecht. In unserem Beispiel basteln wir einen Schreibtischbutler mit drei Stifteköchern in unterschiedlichen Höhen und einer Ablage. Ihr könnt die Stiftehalter natürlich auch alle gleich groß lassen, dann müsst ihr lediglich die vierte Toilettenpapierrolle längs halbieren, um die Ablageschale zu bauen. Wenn ihr ebenfalls mit unterschiedlichen Höhen arbeiten möchtet, schneidet die Toilettenpapierrollen entsprechend auf die gewünschte Größe zu.

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Nun überzieht ihr zuerst diese Bodenplatte mit dem Filz oder dem Papier. Im Prinzip könnt ihr dafür jeden Kleber benutzen. Heißkleber hat den Vorteil, dass er sehr fest klebt und extrem schnell aushärtet. Aber auch Alles- und Bastelkleber funktionieren bei diesem Projekt gut. Alternativ findet ihr im Bastelladen oder Baumarkt auch selbstklebende Folie – einfarbig oder mit allerlei Motiven.

Ordnet nun zur Probe die drei Toilettenpapierrollen, die mal Stiftehalter werden sollen, und die Ablage auf der dicken Pappe an, um zu sehen, ob alles darauf Platz hat und in welcher Sortierung es euch am besten gefällt.

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Im zweiten Schritt bezieht ihr auch die Stiftehalter und die Ablage mit dem Filz oder dem Papier. Wenn ihr verhindern wollt, dass man an der oberen Kante die Pappe sieht, schneidet den Filz ein paar Mal schräg ein und klappt ihn dann nach innen um, wo ihr ihn mit Kleber fixiert.

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Um die Stiftehalter und die Ablage auf der Bodenplatte zu verkleben, gebt etwas Kleber auf die unteren Ränder und presst diese fest auf den Boden. Geht dabei sparsam mit dem Klebstoff um, sonst quillt er an den Seiten unter den Elementen hervor.

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Wer mag, kann den Schreibtischbutler nun noch verzieren – etwa mit kleinen, künstlichen Blüten, glitzernden Stickern, Borte oder Spitzenband. Alternativ können die ABC-Schützen selbst auch mit Textilstift schon mal das Schreiben üben und ihren Namen auf den Stifthalter zeichnen.

Prinzessin auf der Fingerspitze

Prinzessin, Kasper und das Krokodil: Handpuppen kennt jedes Kind. Doch Fingertheater verlangt keine teuren Figuren. Mit Papier und Kleber können die kleinen Schauspieler ihre Fingerpuppen ganz einfach selbst machen.

Was ihr braucht:

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  • Papier
  • Buntstifte
  • Dekoration wie Wackelaugen, Wollreste, Pfeifenreiniger
  • Kleber oder Klebestreifen
  • Schere

 

Wie es geht:

Schneidet zunächst das Papier in Streifen von zwei bis drei Zentimetern Dicke und einer Länge, die etwa anderthalb Mal um den Finger des kleinen Schauspielers reicht, zurecht. Ihr könnt dafür jedes Papier verwenden, solange es nur steif genug ist, um zusammengerollt aufrecht stehen zu bleiben. Transparent- oder Reispapier eignen sich also nicht. Wenn ihr farbiges Papier benutzt, gibt das schöne Effekte und erspart den kleinen Künstler das Malen von Kleidung und Accessoires.

Wenn Kinder die Fingerpuppen selbst gestalten sollen, markiert in der Mitte des Papiers einen breiten Streifen. In diesem Fenster können die Kinder ihre Puppen malen. Rechts und links davon bleibt die Fläche stehen, auf der ihr die Fingerpuppe später zusammenklebt.

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Um die Puppen lebendiger zu machen, könnt ihr den Gesichtern Wackelaugen aufkleben oder aus Wollresten oder Pfeifenreinigern Haare formen. Auch Kleider aus gefaltetem Buntpapier oder Stoffresten sind denkbar, ebenso wie daraus Kronen oder Narrenkappen werden können.

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Sind die Figuren fertig gestaltet, rollt ihr das Papier und klebt die Enden übereinander. Das könnt ihr mit Klebeband tun, aber auch mit einfachem Kleber. Fixiert in diesem Fall die Flächen mit Büroklammern, bis der Kleber getrocknet ist. Ein Klebestift eignet sich nicht besonders gut, weil die Klebeleistung dem lebhaften Schauspiel von Kindern meistens nicht standhalten.

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Ein Schuhkarton, in den vorn ein breites Loch geschnitten wird, das Stoffreste als Vorhänge bekommt, ist ein schnell gemachtes Puppentheater und dann kommt es nur noch auf die Kreativität der Schauspieler an. Erfindet doch einfach euer eigenes Familien-Theaterstück!