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Selbstgemacht: Fröhliche Lesezeichen

Ich habe zwar keine eigenen Kinder, dafür aber einen Neffen und drei Leihkinder. Nur eins davon kann schon lesen, was mich aber nicht daran hindert, jedem einzelnen dieser Lieblingskinder zu jedem Anlass ein Buch zu schenken – in der Hoffnung, dass sie sich davon genauso begeistern und faszinieren lassen wie ich. Und damit das Lesen noch mehr Spaß macht, basteln wir heute die passenden Lesezeichen.

 

Was Sie brauchen:

  • Gummiband
  • Deko- oder Geschenkband
  • Bunte Knöpfe oder Perlen
  • Nähgarn
  • Nähnadel
  • Schere
  • Große Büroklammer
  • Deko- oder Schmuckanhänger

 

Wie es geht:

Lesezeichen selbst zu basteln, ist eine tolle Beschäftigung, in die auch kleinere Kinder gut eingebunden werden können. So können Sie zum Beispiel einfach Bastelarbeiten oder Bilder der Kinder auf schmalen Papierstreifen laminieren und so als Lesezeichen benutzen. Oder Sie lassen die Kleinen saubere Eisstiele bemalen, um sie dann als Lesezeichen zu benutzen. Alternativ zeige ich Ihnen heute zwei Lesezeichen, die auch auf Reisen garantiert nicht aus den Seiten rutschen.

Büroklammer-Lesezeichen

Am besten funktioniert diese Bastelei mit einer extragroßen Büroklammer. Die hält besonders gut und hinterlässt keine Abdrücke auf den Buchseiten.

Suchen Sie sich ein hübsches Band, ein Stück Spitze oder Kordel und fädeln Sie einen passenden Anhänger auf. Verknoten Sie dann die offenen Enden (Bild 1), so dass eine geschlossene Kette entsteht. Die binden Sie jetzt an die Oberseite der Büroklammer, indem Sie eine Schlaufe durch die Büroklammer ziehen und dann das andere Ende des Bandes durch diese Schlaufe fädeln (Bild 2). Festziehen und fertig ist Ihr erstes Lesezeichen. Das können Sie statt mit einem Anhänger natürlich auch mit Perlen basteln.

Buchgummi mit Knöpfen

Schneiden Sie für dieses Lesezeichen zunächst das Gummiband und das korrespondierende Dekoband zurecht. Letztere kann sowohl ein breites Geschenkband aus Stoff, aber auch ein Stück aus dem Kurzwarenladen sein. Das Dekoband sollte einige Zentimeter länger sein als das Buch, für das das Buchgummi gedacht ist, das Gummiband einige Zentimeter kürzer.

Schlagen Sie das Dekoband nun an einem Ende zweimal etwa einen halben Zentimeter ein und setzen Sie das Ende des Gummibandes zwischen dazwischen fest (Bild 3). So können Sie das Gummi bombenfest fixieren und verhindern zugleich ein Ausfransen der Säume. Nähen Sie nun quer über die Enden des Dekobandes – entweder mit der Hand oder der Nähmaschine – und nähen Sie damit auch das Gummiband ein (Bild 4).

Nun verzieren Sie das Dekoband, indem Sie bunte Knöpfe aufnähen (Bild 5). Alternativ könnten Sie auch Perlen, Pailletten oder Aufnäher zur Dekoration benutzen. Befestigen Sie die Dekoration aber nicht zu nah an den Bandenden, damit sie später nicht zwischen die Buchseiten gerät, wenn das Lesezeichen um das Buch geklemmt wird (Bild 6).

So kommen Ihre Fotos auf Holz

„Potchen“ ist eine Technik, mit der man Fotos auf ungewöhnliche Materialien übertragen kann. Am beliebtesten ist die die Arbeit mit Holz. Wir zeigen Ihnen heute wie das geht.

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Was Sie brauchen:

  • Laser-Ausdrucke von Bildern oder Ausrisse aus Zeitschriften
  • Holzgegenstand wie Schatulle, Tablett oder Teelichthalter
  • Foto Transfer Potch
  • Potch-Lack
  • Pinsel
  • Schere
  • Fön

 

Wie es geht:

Durch das Potchen können Sie nur solche Bilder auf Holz übertragen, die entweder mit einem Laserdrucker ausgedruckt wurden oder aus einer Zeitschrift stammen. Echte Fotos sind auf zu dickem Papier entwickelt und Bilder aus dem Tintenstrahldrucker bilden sich auf dem Holz nicht so gut ab. Auch Zeitungsbilder funktionieren nicht, weil sie auf Papier gedruckt sind, das sich für diese Technik nicht eignet.

 

Wenn Sie ein Motiv ausgesucht haben, können Sie es am Computer oder als Collage auf Papier gestalten.

Aber Vorsicht: Machen Sie nicht den gleichen Fehler, wie ich in meinem Beispiel. Ich habe nämlich vergessen, dass Schrift, wenn man sie auf Holz potcht, am Ende spiegelverkehrt erscheint. Wollen Sie also ein Motiv mit Schrift auftragen, muss diese bereits im Originalmotiv spiegelverkehrt angelegt sein. Kleiner Tipp für alle, die nicht daran denken: Schenken Sie mit dem gepotchten Gegenstand einfach einen Taschenspiegel mit. So kommt zur Freude am Geschenk der Spaß am Spiegelschrift-Lesen. Und Sie können – wie ich – behaupten, dass das von Anfang an der Plan war ;-).

Wenn Sie das Motiv ausgedruckt und auf die richtige Größe zurechtgeschnitten haben (Bild 1), bestreichen Sie das Holz, auf das Sie das Motiv übertragen wollen, mit der Potch-Transfer-Flüssigkeit. Nun legen Sie das Bild mit dem Motiv nach unten auf die Holzfläche und streichen eine weitere Schicht Transfer-Flüssigkeit darüber (Bild 2).

Das muss jetzt richtig durchtrocknen. Am einfachsten und gründlichsten geht das, wenn Sie Ihr Holzstück einfach über Nacht ruhen lassen. Wenn Sie aber zu den ganz Ungeduldigen gehören, können Sie auch mit einem Fön arbeiten. Auf höchste Stufe gestellt, fönen Sie Ihr Motiv zehn bis fünfzehn Minuten. Dann sollte alles richtig trocken sein.

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Bild 3

Nun halten Sie das Holz unter fließendes Wasser und rubbeln vorsichtig die oberste Schicht des Papiers ab (Bild 3). Das Motiv erscheint nun auf dem Holz. Arbeiten Sie hier gründlich und entfernen Sie wirklich alle weißen Papierfasern. Wenn Sie das nicht tun, wird Ihr Motiv sonst am Ende einen grauen Schleier bekommen.

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Bild 4

Lassen Sie das Holz trocknen, dann tragen Sie den Foto-Transfer-Lack auf (Bild 4). Den gibt es in matt und hochglänzend. Wofür Sie sich entscheiden, liegt nur an Ihren persönlichen Vorlieben. Bei Bedarf können Sie eine zweite Schicht Lack auftragen, nur lassen Sie jede Schicht vorher gut trocknen.

Fleurogami-Blüten aus rundem Papier

Origami kennt jeder: die japanische Faltkunst, bei der aus Papier filigrane Kunstwerke entsteht. Passend zum Frühling habe ich heute mal „Fleurogami“ ausprobiert und bastle bunte Blüten.

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Was Sie brauchen:

  • 12 Blätter rundes Papier pro Blüte
  • Klebstoff
  • 1 Knopf oder eine Perle pro Blüte
  • Band oder einen Holzstab

 

Wie es geht:

Fleurogami ist eine Unterform der Origami-Kunst, bei der aus Papier verschiedenste Blüten gefaltet werden. Ich habe heute eine relative einfache Version ausgesucht – perfekt für den Einstieg in diese Bastelform.

Falten Sie zunächst ein rundes Blatt Papier in der Mitte zu einem Halbkreis (Bild 1). Öffnen Sie es wieder und falten Sie es anschließend auf der anderen Seite mittig zusammen (Bild 2), so dass nach dem Öffnen der Falz beider Faltvorgänge ein Kreuz ergeben würden.

Sie lassen das Papier für den nächsten Schritt aber zunächst mittig gefaltet und biegen nun die untere Spitze so nach oben, dass die gerade Kante genau am sichtbaren Falz in der Mitte des Papiers anliegt (Bild 3). Erst jetzt öffnen Sie das Papier wieder und müssten, wenn Sie alles richtig gemacht haben, ein Falzmuster wie auf meinem Bild sehen (Bild 4).

Nun falten Sie die beiden inneren „Spitzen“ Ihrer Blüte. Fächern Sie dazu den unteren Teil des Papiers einfach entlang der entstandenen Falzlinien wie ein Zickzack auf (Bild 5). Es ist übrigens richtig, dass Sie dafür gelegentlich aus „Bergfalten“, also solchen Kanten, die nach oben zeigen, „Talfalten“ machen müssen, die am Ende nach unten zeigen. Letztlich müsste Sie ein Blütenblatt wie in unserem Foto in der Hand halten (Bild 6).

Jetzt kleben Sie die inneren Zacken zusammen, aber Vorsicht: Tragen Sie den Klebstoff ausschließlich an der unteren Längskante des Blattes auf. Würden Sie es auf ganzer Fläche zusammenkleben, könnte sich das Blüteninnere später nicht entfalten. Tragen Sie den Klebstoff in der Mitte zwischen den beiden „Spitzen“ auf (Bild 7) und an den beiden direkt daneben liegenden äußeren Falzbrüchen und kleben Sie das Blütenblatt so auch am unteren Ende zu einer Spitze zusammen. Auf diese Weise fertigen Sie 12 einzelne Blütenblätter an (Bild 8).

Kleben Sie nun die einzelnen Blütenblätter an der unteren Längskante der Außenseite zusammen (Bild 9) und schließen Sie die Blütenkugel schließlich, indem Sie auch das erste mit dem letzten Blütenblatt verkleben. Dekorieren das Zentrum der Blüte mit einem großen Knopf oder einer Perle (Bild 10).

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Wer mag, kann jetzt auch vorsichtig einen Holzstab von unten in das Zentrum der Blüte stecken, um Sie so etwa in einer Vase als Dekoration zu verwenden. Alternativ können Sie vorsichtig ein Loch in die obere Spitze eines Blütenblattes stechen und dort einen Faden durchziehen, um sie aufzuhängen. Fädeln Sie in diesem Fall aber am besten das Band durch beide Wände des Blütenblattes und verwenden Sie ein etwas breiteres Band, damit das Papier nicht so leicht einreißt.

Linolschnitt selbst gemacht

Früher oder später versucht sich jeder am Linolschnitt, spätestens im Kunstunterricht in der Schule. Und meist endet das mit zerschnittenen Fingern und krummen Drucken. Doch es lohnt sich, dieser Technik eine zweite Chance zu geben.

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Was Sie brauchen:

  • Linolplatten
  • Linolschnittwerkzeug
  • Farbe
  • kleine Walze
  • Papier, Karton oder Karten

 

Wie es geht:

Alles, was Sie brauchen, um sich im Linoldruck auszuprobieren, finden Sie in Bastelläden oder im Internet. Dabei müssen Sie die Schnittwerkzeuge nur einmal anschaffen und auch die Linoldruckfarbe hält sehr lange. Einzig die Linolplatten, die es in verschiedenen Größen gibt, müssen Sie für jedes Motiv neu anschaffen.

Überlegen Sie zunächst, was Sie bedrucken und welches Motiv Sie zeigen möchten. Danach wählen Sie die nötige Größe Ihrer Druckplatte aus. In unserem Beispiel produzieren wir eine Grußkarte im DIN A5-Format. Entsprechend haben wir die Schnittplatte in derselben Größe gewählt.

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Zeichnen Sie das Motiv vor. Sie können dafür zunächst eine Skizze auf einem Blatt Papier machen oder die Vorzeichnung direkt auf der Linolplatte anlegen. Überlegen Sie dabei genau, welchen Eindruck Ihr Druck später erzeugen soll: Je heller und lichter das Motiv wirken soll, desto mehr Fläche müssen Sie von der Platte entfernen. Schneiden Sie nur die Umrisse aus, wird Ihr Druck am Ende sehr dunkel. So können Sie zum Beispiel den Eindruck verstärken, wenn Sie eine nächtliche Landschaft in die Linolplatte schnitzen.

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Wenn Sie die Skizze auf die Platte übertragen haben, schneiden, schnitzen und hobeln Sie das Motiv aus der Platte, so dass ein Relief entsteht. Die Werkzeuge, die Sie dazu benutzen, besitzen unterschiedliche Spitzen. Sie können damit entweder schneiden oder verschieden breite und verschieden tiefe Kerben in die Druckplatte schaben und so interessante Strukturen in Ihrem Druckmotiv erzeugen.

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Geben Sie jetzt ein bisschen von der Druckfarbe auf eine Palette oder einen Pappteller und nehmen Sie sie mit der kleinen Druckwalze auf. Gehen Sie dabei lieber sparsam vor. Haben Sie zu viel Farbe auf der Walze, läuft sie beim Einfärben der Druckplatte in die Vertiefungen Ihres Motivs und kann so den Druck ruinieren.

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Fahren Sie also vorsichtig und mit leichtem Druck mit der Walze über die Druckplatte, bis alle erhabenen Stellen Ihres Motivs gut mit Farbe bedeckt sind.

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Jetzt haben Sie mehrere Möglichkeiten, das Motivs aufs Papier zu drucken. Sie können die Druckplatte umdrehen und auf das Papier drücken. Gleichmäßiger wird der Druck allerdings, wenn Sie es umgekehrt machen: Legen Sie das Papier auf die eingefärbte Druckplatte und fahren Sie mit einer sauberen, trockenen Druckwalze über die Rückseite des Papiers, damit sich die Farbe richtig auf das Papier pressen kann. Ziehen Sie es dann vorsichtig ab und lassen Sie es gut trocknen.

Den Druck können Sie jetzt noch verzieren oder ergänzen. Fügen Sie zum Beispiel einen Schriftzug hinzu oder streuen Sie Glitzerpulver auf die noch feuchten Stellen einiger Teile des Drucks.

Basteln mit … alten Kajalstiften

Diese Basteltipps erscheinen ja wöchentlich auch in der Wochenendbeilage verschiedener Zeitungen in Thüringen und Bayern und manchmal bitten dort Leser um Rat, wenn sie auf der Suche nach einer Bastelidee für bestimmte Gegenstände oder Materialien sind. Margarete Bauer aus Kronach musste lange auf eine Inspiration warten, doch heute zeigen wir ihr, was Sie aus Ihren alten Kajalstiften noch machen kann: Eine Schmuckaufbewahrung zum Beispiel.

Margarete Bauer aus Kronach schrieb mir unter dem Stichwort „Basteln mit…“ schon im vergangenen Jahr eine Nachricht. Doch Ihre Frage war auch für mich als Bastelprofi eine Herausforderung, deshalb dauerte es ein bisschen, bis ich die richtige Idee für das Material hatte, das Frau Bauer gern verbasteln wollte: gebrauchte Kajalstifte. Sie schrieb: „Ich besitze jede Menge gebrauchte Kajalstifte in verschiedenen Farben, vielleicht haben Sie Ideen was man mit diesen Stiften noch anfangen könnte?“

Natürlich können Sie die Stifte gut zum Basteln benutzen, wenn sie noch „malen“. Schneiden Sie zum Beispiel ein Herz oder eine Blüte aus Papier aus und fahren Sie am Rand dieser Form mit dem Kajal entlang, so dass eine dicke Linie entsteht. Legen Sie Vorlage dann auf ein frisches Blatt Papier und streichen Sie mit der Fingerkuppe so über den Kajalrand, dass Sie ihn nach außen auf das frische Papier verwischen. Nehmen Sie die Vorlage jetzt herunter, haben Sie eine hübsche Dekoration für Schreibpapier, Platzkarten oder ähnliches. Allerdings: Dabei muss man höllisch aufpassen, denn wer das Papier an dieser Stelle berührt, hat sofort schwarze Finger und verwischt das Kunstwerk.

Deshalb haben wir uns für eine andere Idee entschieden: Wir benutzen die alten Kajalstifte und bauen damit eine Halterung für Schmuck.

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Was Sie brauchen:

  • flache Scheibe aus Schiefer, Holz oder zum Beispiel Glas
  • gebrauchte Kajalstifte
  • Heißklebepistole
  • feines Schleifpapier
  • passende Stifte
  • Aufhängung
  • Cuttermesser oder kleine Säge

Wie es geht:

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Sind Ihre Kajalstifte noch sehr lang, schneiden Sie sie mit einer kleinen Säge oder einem Cuttermesser in kleine Teile und schleifen Sie die Schnittkanten gut ab, so dass keine Splitter mehr entstehen und die Enden gleichmäßig flach sind. Haben Sie schon nur noch Stummel, müssen Sie ein Ende des Stiftes ebenfalls so bearbeiten, dass es richtig flach und eben ist.

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Nun kleben Sie die Stummel auf die Schieferplatte. Wie Sie sie dabei anordnen, ist Ihnen überlassen, achten Sie nur darauf, dass dazwischen genug Platz für den Schmuck ist, den Sie später daran aufhängen. Am einfachsten geht dieser Arbeitsschritt übrigens mit Heißkleber, aber sorgen Sie dabei für eine Unterlage. Die Hitze bringt den Farbkern der Stifte zum Schmelzen und je nach Stift und Kleber kann das schmieren oder tropfen.

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Nun können Sie die Platte noch verzieren und gegebenenfalls eine Aufhängung an der Rückseite befestigen. Wenn Sie den Schmuckhalter später aufhängen wollen, empfiehlt sich allerdings, für die Platte ein anderes Material als Schiefer zu benutzen, denn der ist schon in kleiner Größe sehr schwer – unter Umständen zu schwer zum Aufhängen.

Die Aufhänger befestigen Sie dann auf der Rückseite der Platte. Wenn Sie etwa eine Holzplatte benutzen, können Sie dafür Bilderhaken nehmen, die jeweils mit zwei winzigen Nägeln befestigt werden. Andere Aufhänger können Sie gut mit dem Heißkleber fixieren.

Bunte Blüten aus Servietten

Wir holen uns den Frühling ins Haus. Und wenn die Natur noch nicht richtig mitspielen will, dann helfen wir eben nach und basteln unsere Blumen selbst – zum Beispiel aus Servietten.

Was ihr braucht:

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  • Papierservietten bunt
  • Papierservietten grün
  • Schaschlikspieße
  • Heißklebepistole
  • Garn oder Geschenkband

 

Wie es geht:

Diese Bastelei funktioniert mit allen Servietten, solange sie beidseitig eingefärbt und aus Papier sind – und sie ist eine prima Beschäftigung auch für Kinder. Faltet zunächst die Serviette auseinander, so dass sie mit der schmalen Seite zu euch zeigt. Faltet die Serviette nun zur Zieharmonika und bindet sie in der Mitte mit dem Garn oder Geschenkband ab, so dass sie aussieht wie ein großer, bunter Schmetterling.

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Jetzt könnt ihr die Enden der Serviette beschneiden: Rundet ihr das Ende ab, wirkt die Blüte am Schluss eher wie eine Dahlie. Schneidet ihr sie zur schmalen Spitze, ergibt es je nach Fülle eher eine Nelke oder Chrysantheme. Ihr könnt die Enden aber auch einfach lassen, wie sie sind.

 

Zieht den Fächer nun etwas auseinander und löst vorsichtig die oberste Lage der Papierserviette. Zupft diese Lage ab und zieht sie möglichst weit zur Mitte der Serviette. Aber Vorsicht: Die einzelnen Lagen sind sehr dünn und reißen entsprechend schnell. Geht so auch mit allen anderen Lagen der Serviette vor und wiederholt das auch auf der anderen Seite des Serviettenfächers.

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Steckt nun einen Schaschlikspieß in die Mitte der Serviettenblüte und bindet sie mit dem Geschenkband oder Garn fest, das ihr benutzt habt, um sie in der Mitte abzubinden. Anschließend schneidet ihr die grüne Serviette in schmale Streifen. Gebt etwas Heißkleber auf den Schaschlikspieß und wickelt die Serviettenstreifen eng um den Spieß. Damit ist auch der Blütenstiel fertig und das erste Stück eures ganz persönlichen Frühlingsstraußes kann in die Vase. Ich habe inzwischen einen ganzen Strauß davon auf meinem Küchentisch stehen.

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Tipp: Wenn ihr die Serviette vor dem Falten halbiert und die Enden deutlich kürzt, entstehen kleinere Blüten. Wechselt in einer Vase kleine und große Blüten ab und sorgt auch für unterschiedliche Höhen, indem ihr einzelne Schaschlikspieße kürzt. So bekommt eure Frühlingsdekoration noch mehr Dynamik. Alternativ könnt ihr die Blüten auch als Girlande auf eine Schnur fädeln oder ihr legt sie einzeln als Tischschmuck auf die gedeckte Tafel.

Spardose: basteln zum Tag der Pinguine

Heute ist Internationaler Tag der Pinguine. Das hat mich prompt inspiriert und ich hab überlegt, was sich in Pinguinform gut basteln ließe. Heraus gekommen ist dieser süße Geselle, den man aber mit Geld statt Fisch füttern muss.

Was ihr braucht:

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• leere Plastikdose mit Schraubverschluss
• schwarze und weiße Farbe
• Cuttermesser und Schere
• gelben und schwarzen Bastelkarton
• Kleber
• Pinsel

 

Wie es geht:
Wascht die Plastikdose gut aus und entfernt alle Etiketten. Gut eignen sich übrigens die Dosen von Instant-Tees, die einen gelben Schraubdeckel und „eine Taille“ haben. Schraubt den Deckel ab und legt ihn beiseite. Dreht die Dose nun so um, dass der Boden oben ist und schneidet mit einem Cuttermesser im oberen Drittel der Dose einen Schlitz in die Rückseite, durch den später das Geld eingeworfen wird.

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Pinguine sind an der Vorderseite weiß, haben sonst aber ein schwarzes Gefieder. Um das zu imitieren, zeichnet auf der Dose die Kontur der Vorderseite auf, die weiß werden soll, und malt den Rest dann schwarz an. Das geht mit handelsüblicher Schulmalfarbe, aber auch mit Acrylfarbe. Spart das Gewinde für den Deckel beim Anmalen aus – zum einen, weil die Farbe das Gewinde verkleben könnte, zum anderen, weil ihr so eine Fläche habt, an der ihr  die Dose zum weiteren Bearbeiten festhalten könnt.

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Ist das Schwarz getrocknet, malt die Vorderseite weiß aus und lasst auch diese Schicht trocknen. In der Zwischenzeit könnt iht aus dem gelben Bastelkarton die Füße des Pinguins ausschneiden und sie so auf den Deckel der Teedose kleben, dass sie überstehen.

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Achtung: Probiert vorher aus, welche „Seite“ des Deckels auf der Vorderseite des Pinguins zu sehen ist, wenn der Deckel zugeschraubt ist. Vergesst ihr das, kann es sein, dass eure Pinguin-Füße am Ende nach hinten zeigen. Auch einen Schnabel könnt ihr aus dem Karton schneiden. Aus dem schwarzen Karton werden die Flügel und die Augen. Alternativ könnt ihr dafür natürlich auch Wackelaugen benutzen. Augen und Schnabel klebt ihr auf die weiße Vorderseite Ihres Pinguins. Wer will, kann auch Augenbrauen hinzufügen. Die Flügel kommen an die Seiten. Nun schraubt den Deckel mit den Füßen zu und fertig ist eure Spardose. Ist sie voll, kann sie ganz einfach geleert werden, indem der Deckel wieder abgeschraubt wird und kann so einfach wiederverwendet werden.

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Alternative: Natürlich könnt ihr auf diese Weise auch jedes andere Tier zu einer Spardose machen. Oder versucht es doch mal mit einer Prinzessinnen-Dose: Aus zu einem Fächer gefalteten Papier wird ein majestätischer Rock, auf Draht gezogene und zu einem Diadem gebogenen Perlen ergeben eine Krone, die Arme lassen sich aus Pfeiffenputzern basteln. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Dawanda-Kreativmarkt in Weimar

Eigentlich ignoriere ich den Valentinstag ja. Mein Lieblingsmann und ich, wir haben andere Tage, an denen wir unsere Liebe feiern. Den Valentinstag finden wir doof. Zum Glück, denn so konnte ich meinen Mann ohne schlechtes Gewissen am Sonntag allein daheim lassen und mir einen ausgiebigen Bummel über den Dawanda-Kreativmarkt in Weimar gönnen.

Ich war mit niedrigen Erwartungen hingefahren – sowohl was die Größe des Marktes als auch die Angebote angeht. Tatsächlich war ein Bereich auch wirklich eher enttäuschend: Was als Workshops angekündigt war, war nahezu ausschließlich Beschäftigung für Kinder. Darunter waren wirklich nette, kreative Dinge, aber für einen Erwachsenen, der regelmäßig bastelt und Handarbeiten macht, war das eher nicht gedacht. Dafür wurden meine Erwartungen an anderer Stelle übertroffen: Der Markt war riesig. Die gesamte Weimarhalle war voller Stände und der Veranstalter verdient ein echtes Lob für seine Auswahl: Es war eine tolle Mischung aus Techniken und Produkten, aus Zubehör und Ideen, die da präsentiert wurden. Teilweise waren richtige Profis mit echten Labels präsent, daneben aber ebenso dominant kleine, private Aussteller.

Ich bin stundenlang durch die Halle gezogen (und hab natürlich Geld dort gelassen – für Stempel und atemberaubendes Briefpapier zum Beispiel) und habe mich nach den neuesten Trends und Ideen umgeschaut.

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Meine Top Five der Basteltrends 2016 folgen hier:

1. Cabochon-Schmuck

Es gab wunderschönen, unfassbar kreativen Schmuck auf dem Markt in Weimar. Ein Anbieter hatte Papier zu Schiffchen und anderen Formen gefaltet und es so behandelt, dass es fest und haltbar wurde und so zu richtig süßen Anhängern mutierte. Was mir aber aufgefallen ist: Fast alle Schmuckanbieter hatten Cabochon-Ohrringe im Angebot. Also Ohrstecker aus gewölbten Glaslinsen, die bemalt, beklebt oder wie die, die ich mir gegönnt habe, mit verschiedenen Elementen gefüllt wurden.

2. Strickliesel und Strickgabeln

Stricken ist und bleibt ein Dauerbrenner. Kein Wunder: Es ist relativ leicht zu lernen, man kann ganz schnell Erfolge sehen, tolle Projekte realisieren und tut dabei auch noch was für die (zumindest geistige) Gesundheit. Neben tollen, selbstgestrickten Produkten war auf der Messe aber vor allem eine uralte Technik wieder sehr präsent: das Stricken mit der Strickliesel oder der Strickgabel. Letztere hatte ich nie zuvor gesehen, bin aber total fasziniert (und habe eine gekauft). Es gibt sie mit zwei und vier Zinken und sie funktioniert wie die Strickliesel. Einziger Unterschied: Der Faden wird nicht durch ein Loch, einen Körper geführt. Da ich die Strickliesel vor allem benutze, um Kabel zu umstricken, ist das toll, denn nun kann ich auch die Kabel verschönern, deren Steckerende zu groß war, um in die Strickliesel zu passen.

3. Gefüllte Mini-Gläser

Ein weiterer Trend an den Schmuckständen und zwar ein kaum zu übersehender gefällt mir persönlich sehr gut, weil er so leicht für jeden umzusetzen und wunderbar individualisierbar ist: Viele Anbieter hatten Ketten, aber auch Ohrringe mit Anhängern aus winzigen Glasphiolen oder – fläschchen verziert, in denen unterschiedlichste Materialien versteckt waren. Mit Sand und Kiesel kam da Urlaubsfeeling aus. Winzige silberne oder goldene Figuren lösten den ein oder anderen „wie süüüß“-Schrei aus. Mir gefiel vor allem, dass dieser Schmuck an sich sehr clean wirkt, sehr dezent, dass er aber durch die unterschiedliche Füllung der Gläser auch irrsinnig variabel ist. Ich könnte mir zum Beispiel gut vorstellen, so ein Fläschchen an einer goldenen Kette tagsüber dezent mit Sand und einem goldenen Figürchen zu füllen und abends zur Party funkelnde, goldene Rocaille-Perlen zu benutzen, um daraus eine Statementkette zu machen.

4. Selbstgemachte Kosmetik

Kosmetik aus der eigenen Küche und im besten Fall aus dem eigenen Garten (oder der eigenen Fensterbank) war ja auch 2015 schon ein Megatrend. Das scheint sich aber fortzusetzen. Überall auf dem Markt duftete es nach selbstgesiedeter Seife oder diversen Bade- und Duschzusätzen. Ich habe mich damit nicht näher beschäftigt, weil das auf meiner Will-ich-ausprobieren-Liste nicht so irre weit oben steht, aber den Duft habe ich doch sehr genossen ;-).

5. Kleidung mit Jersey

Für alle, die nähen, scheint Jersey der neue, heiße Sch… zu sein. Jedenfalls war an sehr vielen Ständen, die selbstgenähte Kleidung anboten, bunter Jersey zu sehen – zum Beispiel als Bund an kurzen Damenröcken oder an farbenfrohen Hoodies (auch ein Trend!). Sah toll aus, wird aber kein Trend, den ich mit- oder nachmache. Es ist schon ein Wunder, dass bei meinem letzten (vergeblichen) Versuch, Jersey zu verarbeiten, niemand zu Schaden gekommen ist (bzw. ch aus Frust niemanden umgebracht habe) ;-).

Übrigens, Farbe – egal in welchem Stoff – ist zum Glück auch weiter angesagt. Und bei den Accessoires, also bei Schlüsselanhängern, Täschchen usw. darf es gern auch musterkribbelig werden. Jedenfalls habe ich noch nie so viele Taschen mit Tieren, geometrischen Formen, Disney-Helden oder Blumen gesehen wie zum Valentinstag in Weimar. Muss man mögen, kann man ja aber auch in abgespeckter Variante für sich entdecken. Ein voll mit Tieren bedruckter Stoff ist für mich zum Beispiel nichts (es sei denn, ich würde für Kinder nähen), aber ein kräftig unifarbener Stoff und darauf ein Tier appliziert – das kann auch ich mir vorstellen.

So, jetzt bin ich mal gespannt, wie ihr das seht: Habt ihr für das neue DiY-Jahr schon weitere oder andere Trends entdeckt? Oder habt ihr die aus meiner Liste vielleicht schon ausprobiert? Dann freue ich mich wie immer über eure Erfahrungen in den Kommentaren!

Bunte Kratzbilder selber machen

Vor kurzem stand ich in einem Laden vor einem Regal mit Kratzbildern – ihr wisst schon, diese schwarzen Bilder, in deren Oberfläche man nach Anleitung Kratzer ritzt und so zum Beispiel Tiere oder ähnliches gestaltet. Kratzbilder gibt es im Handel in allen Größen und Motiven. Meist erscheint das Motiv golden oder silbern, wenn man es aus dem schwarzen Hintergrund herauskratzt. Und ebenso meist sind die Dinger sauteuer. Mich erinnerte dieses Regal jedenfalls an eine Bastelei, die meine Mutter früher ab und an mit uns gemacht hat: Wir haben selbst Kratzbilder gemacht. Das ist relativ einfach, allerdings müssen die Künstler sich ihr Motiv selbst ausdenken und können sich nicht auf vorgemalte Linien verlassen. Dafür werden die Bilder dann auch echte, kunterbunte Unikate. Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Kratzbild zu basteln:

Was ihr braucht:

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  • Wasserfarben
  • Deckende, schwarze Farbe
  • Eine farblose Kerze
  • Oder: Wachsmalstifte
  • Weißes Papier
  • Eine Büroklammer oder einen Zahnstocher

 

Wie es geht:

Wenn ihr die Kratzbilder gemeinsam mit Kindern herstellt, wählt für den Anfang lieber kleine Blätter Papier, damit die Herstellung nicht so lange dauert und so mühsam wird. Lasst die Kinder das Blatt Papier mit Wasserfarben bunt bemalen und zwar so, dass wirklich jedes Stück Papier am Ende mit Farbe bedeckt ist. Nehmt dabei möglichst wenig Wasser auf den Pinsel, damit sich das Papier nicht wellt und die Farbe schneller trocknet.

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Ist die Wasserfarbe richtig trocken, reibt mit dem Ende einer farblosen Kerze kräftig über das Papier. Hier gilt: Viel hilft viel. Am Ende muss das gesamte Blatt mit einer ordentlichen Wachsschicht überzogen sein. Sie bildet einen Schutzfilm zwischen den Farbflächen und der schwarzen Oberfläche, die gleich aufgetragen wird, und sorgt dafür, dass die Farbe richtig leuchtet, wenn das schwarz weggekratzt wird.

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Jetzt übermalt ihr euer buntes Blatt Papier mit einem deckenden Schwarz. Ihr könnt dafür einfache Schulmalfarben nehmen, aber auch Acrylfarbe oder Tusche. In jedem Fall müsst ihr wahrscheinlich zwei Schichten Schwarz auftragen, damit die Farbe auf dem Wachs richtig deckt.

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Ist das Schwarz richtig getrocknet, ist euer Kratzbild fertig und ihr könnt loslegen: Mit einem Zahnstocher oder einer aufgebogenen Büroklammer könnt ihr jetzt bunte Motive aus dem Schwarz schälen.

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Übrigens, ihr könnt die Oberfläche statt in schwarz natürlich auch in weiß oder einer anderen Farbe gestalten. Oder dreht die Sache um und malt den Untergrund einfarbig und die Oberfläche bunt.

Alternative: Schneller und mit weniger Aufwand erhaltet ihr Kratzbilder, wenn ihr Wachsmalstifte benutzt. Malt mit bunten Wachsstiften einfach die erste Schicht und übermalt diese dann mit dem schwarzen Wachsstift. Der Vorteil bei dieser Variante: Ihr müsst keine Wartezeit für das Trocknen der Farbschichten überbrücken und verhindert das Chaos, das kleinere Kinder bisweilen mit Wasserfarben anrichten können. Der Nachteil: Das Schwarz ist nie ganz deckend, die Farben schimmern immer durch und damit ist das Motiv nicht so kontrastreich zu sehen wie in der Version mit den Wasserfarben.

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Schwarz ist viele Farben

„Schwarz ist keine Farbe!“ Kennt ihr diesen Spruch? Da ich in Schwarz sensationell aussehe, widerspreche ich dem meistens, aber bisher ohne gute Begründung. Jetzt aber habe ich ein Experiment (wieder)gefunden, das beweist, dass Schwarz sehr wohl eine Farbe ist. Genauer gesagt, nicht eine, sondern viele.

Schneidet aus einen normalen Kaffeefilter einen etwa drei Zentimeter breiten Streifen aus und malt mit schwarzem Filzstift einen dicken Strich in die obere Hälfte. Hängt den Streifen nun so in ein Glas Wasser, dass die Stelle mit dem Strich außen über dem Rand hängt, die andere Hälfte innen im Wasser.

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Nach einiger Zeit saugt sich das Filterpapier voll Wasser. Sobald das den Strich erreicht, verläuft die schwarze Farbe – aber nicht wie Mascara, sondern in bunten Schlieren. Der Beweis, das schwarz sich aus vielen verschiedenen Farben zusammensetzt!

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Mich hat das so fasziniert, dass ich sofort alle verfügbaren Filzstifte in unserem Haushalt ausprobiert habe – mit verblüffenden Ergebnissen. Wam zum Beispiel verläuft Orange einfach nur in Dunkel- und Hellorange und zersetzt sich nicht in seine Bestandteile Rot und Gelb? Selbe Frage bei Violett und Pink. Wer die Antwort weiß, darf gern einen Kommentar hinterlassen, damit ich nicht dumm sterbe. Hier aber erstmal meine Ausbeute:

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